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Neue Kindertagesstätte, Gewerbebetriebe und A-Klasse-Kicker

Das Jahr 2016 ist ein ganz besonderes in der Geschichte der Ortsgemeinde Berglicht. Denn im Sommer werden sich die Türen der neu errichteten Kindertagesstätte öffnen. Ortsbürgermeister Gerhard Oberweis freut sich auf den Tag, wenn die Kinder dort nach den Sommerferien einziehen werden. Schließlich brauchte es etliche Jahre bis das Gemeinschaftsprojekt eines Zweckverbandes mit Nachbarorten aus der Taufe gehoben wurde. Berglicht selbst trägt gut Zweidrittel aller Investitions- und Betriebskosten. Die Kommunen Breit, Schönberg, Neunkirchen und Büdlich sind mit zwischen zehn und gut sechs Prozent beteiligt.

75 Kinder können in der Drei-Gruppen-Kita betreut werden – darunter 20 unter drei Jahren, also auch Einjährige. Den bisherigen Kindergarten konnten platzbedingt höchstens sechs Zweijährige besuchen. Was nach dem Umzug mit dem alten Gebäude, einst die Dorfschule, geschehen wird, ist laut Gerhard Oberweis noch offen. Ihn zu sanieren, umzubauen und zu erweitern, hatte sich aber als unwirtschaftlich erwiesen, weshalb sich die Träger-Kommunen letztlich für den Neubau am Ortsteingang aus Richtung Thalfang entschieden. Die moderne Kita ist nicht das einzige Aushängeschild der Gemeinde. 2007 weihte sie auch ihr neues Dorfgemeinschaftshaus ein, womit das Zentrum der ursprünglich zwei Ortsteile, Berg und Licht, entscheidend aufgewertet wurde. Ermöglicht haben das vorausschauende Planungen gewählter Ortsvertreter. Berglicht ist bereits seit 2002 Windkraftgemeinde und kann schon deshalb auf verlässliche Einnahmen zählen. Daneben tragen Betriebe wie allen voran ein Autohaus zur intakten Infrastruktur des 450-Einwohner-Ortes bei. So gibt es neben dem Gemeindehaus zwei Gaststätten, einen Getränkeladen und Dienstleistungsunternehmen. Die Gemeinde unterstützt das, indem sie beständig investiert. So etwa aktuell in den Ausbau der Industriestraße, entlang der auch Gehwege angelegt werden.

Für zusätzlichen Auftrieb sorgen ganz aktuell die Fußballer des Dorfes. Dass sie sich gemeinsam mit Thalfanger Sportskollegen zielstrebig in die A-Klasse kickten, freut nicht nur den Ortsbürgermeister riesig. Besucher von außerhalb führen zudem die gut zehn Kilometer lange Saar-Hunsrück-Steig-Traumschleife „Wind, Wasser und Wacken“ in den Ort sowie Marienwallfahrten, von Mai bis Oktober jeweils am achten eines Monats.

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Highlight zum Saisonende: der FC kommt zur Eintracht

Was für ein Kracher zum Saisonende: Am morgigen Fronleichnamsfeiertag (Anpfiff 15.30 Uhr) gastiert der Traditionsverein und Bundesligist 1. FC Köln im Moselstadion. Mit dem Freundschaftsspiel gegen Eintracht Trier klingt für beide Mannschaften eine erfolgreiche Spielzeit 2015/16 aus.

Die Eintracht-Fans dürfen sich auf die Stars um Timo Horn, Leonardo Bittencourt oder Anthony Modeste freuen. Es ist schön, dass unser Team gegen eine derart hochklassige Mannschaft antreten darf. Damit bietet Eintracht Trier der ganzen Region einen sportlichen Leckerbissen der Spitzenklasse“, freut sich SVE-Vorstandsmitglied Roman Gotschalk auf das sportliche Kräftemessen. Möglich gemacht wird das Freundschaftsspiel durch die REWE Group, wie SVE-Geschäftsführer Jens Schug verdeutlicht: „REWE ist seit vielen Jahren der Hauptsponsor des 1. FC Köln, zur Kooperation zählt unter anderem ein Freundschaftsspiel pro Saison. Bei der Auswahl des Gegners kam REWE auf uns zu. Sie haben mehrere Vereine kontaktiert, die Wahl viel glücklicherweise auf uns. Wir konnten sie mit dem derzeitigen sportlichen Erfolg, welcher auf geringen finanziellen Mittel fußt, überzeugen. Aber auch die zahlreich vertretene FC-Anhängerschaft in der Eifel-Mosel-Hunsrück-Region war ausschlaggebend.“

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