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Ohne oder mit Familie: Raus in die Natur!

Am Vatertag gönnen sich etliche Männer traditionell einen Ausflug ins Grüne und nehmen dabei auch einen kräftigen Schluck zu sich. Die feuchtfröhlichen Touren mit Bierfass und Bollerwagen sind am kommenden Donnerstag,
5. Mai (Christi Himmelfahrt), für einige Herren der Schöpfung oftmals auch Pflicht.

Aber woher stammt eigentlich der Vatertag? Eine urdeutsche Tradition etwa? Nein, weit gefehlt. Der Vatertag hat streng genommen zwei Ursprünge: Zum einen als religiöses Fest, und zum anderen als weltlicher Feiertag.

In den südlichen, katholischen Ländern Europas wie In Portugal, Italien, Spanien – aber auch in Liechtenstein und Luxemburg fällt der Vatertag übrigens auf den 19. März, den Joseftag. In der katholischen Kirche ist das der Tag, an dem die Vaterfigur verehrt wird. An diesem Gedenktag werden die Väter von den Kindern mit kleinen, oftmals auch selbst gebastelten Geschenken, oder typischen Männergeschenken beschenkt. Gewissermaßen ist der Vatertag in diesen Ländern das Pendant zum Muttertag – und dem religiösen Hintergrund des Festtages entsprechend – in der Regel ein besinnlicher Tag im Kreis der Familie.

Ist dann wenigstens der Vatertag, der bei uns an Christi Himmelfahrt gefeiert wird, eine deutsche Tradition? Nein, auch dies ist nicht der Fall. Der hiesige Vatertag ist in Wirklichkeit ein amerikanischer Feiertag, der seinen Ursprung im Sezessionskrieg hat. Auch bei dieser amerikanischen Variante des Vatertages steht der Charakter eines Ehrentages für Väter, wie beim religiösen Feiertag, im Vordergrund.

Als regionaler Feiertag wird der Vatertag in den USA bereits seit Mitte der Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gefeiert. Zum nationalen Feiertag wurde der Tag aber erst 1974. Letztendlich fand der Vatertag aber als gesetzlicher Feiertag von den USA aus seine Verbreitung mit unterschiedlichen Ausprägungen in alle Herren Länder.

Und was ist nun typisch deutsch am Vatertag? Die Ausprägung des Vatertages als Herrenpartie ist eine typisch deutsche Tradition, die aus dem Raum Berlin stammt. Sie entstand aus dem Gedanken heraus, die jungen Männer in den Kreis der erwachsenen Männer einzuführen und sie mit den Sitten und Unsitten der Männergesellschaft bekannt zu machen. Als offizieller Vatertag wird er seit 1936, traditionell an Christi Himmelfahrt, in Deutschland gefeiert. Erst mit den Jahren wurde er mehr und mehr zum Männerausflug mit reichlich Alkohol. Doch zum Glück sind inzwischen auch wieder andere Tendenzen für die Begehung des Vatertages in Deutschland bemerkbar. Speziell unter den jungen Familien wird das durch den Feiertag verlängerte Wochenende gerne auch zu einem Familienausflug genutzt.

Oder man frönt dem Wohlfühlprogramm für Körper und Psyche schlechthin, dem Wandern. Beim Wandern genießt man alle Vorteile der Natur. Der Blick über weite Felder, die Stille im Wald oder die Farben einer Sommerwiese, all das bringt der Seele Frieden.

Kelten und Köhler – der Wandertipp

Die Traumschleife Dollbergschleife zwischen Neuhütten, Züsch und Otzenhausen schließt den „Züscher Hammer“, das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks im 17. Jahrhundert, und die Talsperre Nonnweiler, größtes Trinkwasserreservoir in Rheinland-Pfalz und Saarland, mit ein.

Ebenso geht es auf die Höhen des Dollbergs, mit 695 Meter die höchste Erhebung im Saarland.

Ein besonderes Highlight auf dieser Wanderung ist der keltische Ringwall von Otzenhausen. Dieser gehört zu den eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen Europas. Die Hauptmauer war größer als jede andere Befestigungsmauer der Kelten zu jener Zeit. Mit über zehn Meter Höhe und einer durchschnittlichen Breite von 40 Meter vermittelt der Wall bis in die heutige Zeit einen imposanten Eindruck.

Aber auch die abwechslungsreiche Natur des Wegs durch alte verwunschene Buchenwälder spricht für die Begehung des Wegs am Vatertag oder zu einer anderen Gelegenheit.

Die Streckenlänge der mit 68 Erlebnispunkten bewerteten und mittelschweren Traumschleife beträgt 11.2 Kilometer.

56 Prozent der Strecke sind Naturwege, 43 Prozent sind leicht befestigt und ein Prozent verläuft auf Beton.

Startpunkte sind der Waldparkplatz Otzenhausen (Navigation: 66620 Otzenhausen, Ringwallstraße) und die

Köhlerhütte Neuhütten (Navigation: 54422 Neuhütten, Dollbergstraße 49).

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