Wittlich und seine Stadtteile

Wengerohr, Lüxem, Bombogen, Dorf und Neuerburg gehören zu Wittlich

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

Im Vorjahr wurde groß gefeiert: Seit 50 Jahren gehören Wengerohr, Lüxem, Bombogen, Dorf und Neuerburg als Stadtteile offiziell zu Wittlich. Es gab einen Festakt, eine Ausstellung und eine Vortragsreihe, um die Stadtteile einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Joachim Rodenkirch, Bürgermeister der Stadt Wittlich, nennt die fünf Ortsteile einen integralen Bestandteil der Stadt. „Wir haben uns in Vielfalt vereint“, sagt er. Wittlich sei zu einem „Kraftzentrum“ geworden, weil es die Stadtteile gebe, sagte Rodenkirch beim Festakt in Bombogen. Von diesem Kraftzentrum profitiere die ganze Region. Der frühere Bombogener Ortsvorsteher Hermann-Josef Krämer hebt den Zusammenhalt hervor, der in den 50 Jahren entstanden sei, und den Strukturwandel, den die Orte in dem Zeitraum erlebt haben. „Damals hatte Bombogen 590 Einwohner und war landwirtschaftlich geprägt. „Heute sind wir dreimal so groß und haben nur noch einen Landwirt.“

Und im Nachgang der 50-Jahr-Feiern gab es eine weitere Premiere von Stadt und Stadtteilen: Unter dem Motto „Fünf Stadtteile, eine Stadt, eine Fastnacht“ wurde die Karnevalssession im November gemeinsam im Jugendheim St. Bernhard eröffnet. Die Botschaften waren, dass Wittlich ohne seine Dörfer nicht gut dastünde, man zusammen feiern und beim Stadtbürgermeister gemeinsam für die Fastnacht einstehen will.

Diese Aktion ist ein weiteres Beispiel für das intakte Vereinsleben in Wittlich und seinen Stadtteilen, wo in Sachen Sport, Musik, Kultur, Feuerwehr und vielem mehr immer etwas geboten ist – und eben auch im Karneval wie der Überblick über den Narrenfahrplan zeigt.

Wittlich und seine Stadtteile profitieren von der Lage, speziell der Verkehrsanbindung mit den Autobahnen A1, A60 und der B50 über den neuen Hochmoselübergang. Vor allem deswegen boomt die Wirtschaft, wie sich an den zahlreichen Neuansiedlungen zum Beispiel in Wengerohr, aber auch in Wittlich zeigen, wo ein weiteres Industriegebiet in Planung ist, um weitere Interessenten ansiedeln zu können. Auch die Expansion des Dr.-Oetker-Werks in Wengerohr zeugt von der wirtschaftlichen Entwicklung.

Um sich die dringend benötigten Fachkräfte zu sichern, fand vergangene Woche eine Fachtagung unter dem Motto „War for Talents“ – Kampf um Talente“ in der Synagoge statt, wo Unternehmer, Personalchefs und Führungskräfte der Region zusammenkamen, um über das Thema Zuwanderung von Arbeitskräften zu diskutieren. „Das Angebot für junge Familien muss stimmen: vom bezahlbaren Bauland über das kulturelle und Freizeit-Angebot bis zu Schulen und Kitas. Eifel und Mosel gelten als Provinz. Diesen Aspekt müssen wir wegkriegen. Wir haben hier viele sehr erfolgreiche Unternehmen – das muss bundesweit bekannt werden“, sagt Unternehmer Thomas Simon (IT-Haus).

Um möglichst viele Familien anzuziehen, wurde und wird überall in Wittlich und seinen Stadtteilen Wohnraum geschaffen, am deutlichsten ist dies in St. Paul zu sehen, wo zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden und entstehen. Dorfs Ortsvorsteher Gerhard Hoffmann freut sich darauf, dass im Sommer die Erschließung eines Neubaugebiets in seinem Stadtteil beginnen soll. Mit dem Neubaugebiet In der Spitz wird Wittlichs kleinster Stadtteil wachsen. Auf 37 Baustellen soll Platz für Einfamilienhäuser sowie für drei Mehrfamilienhäuser mit je sechs Wohneinheiten entstehen. Im Ort sei derzeit generell eine hohe Bautätigkeit zu verzeichnen. Innerhalb des Ortskernes würden noch freie Grundstücke bebaut. „Ich freue mich auf neue Einwohner mit neuen Ideen“, sagt Hoffmann.

Mit einem anderen Infrastrukturproblem kämpft man in Lüxem: dem vielerorts mangelhaften Mobilfunkempfang. „In meinem Haus habe ich keinen Empfang, auf der Straße schon“, sagt Ortsvorsteher Sebastian Klein.

Ein Thema, das die Wengerohrer beschäftigt, ist der geplante Bau einer Verbindungsspange zwischen Bombogen und dem Industriegebiet Wengerohr: „Der Verkehr in Wengerohr muss weniger werden“, sagt Ortsvorsteher Joachim Platz. Alle fünf Stadtteile und die Stadt Wittlich eint der gemeinsame Optimismus auf eine erfolgreiche Zukunft, damit das Herz im Kraftzentrum weiterhin so kräftig schlägt.

Der Narrenfahrplan für Wittlich und seine Stadtteile:


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Samstag, 8. Februar, ab 19.11 Uhr

Kappensitzung Karnevalsgemeinschaft
Wengerohr im Jugend- und Bürgerhaus
Wengerohr

Samstag, 8. Februar, ab 20.11 Uhr

Kappensitzung Wittlicher Narrenzunft
Rot-Weiß im Jugendheim St. Bernhard

Sonntag, 9. Februar, ab 14.11 Uhr

Kinderkappensitzung Karnevalsgemeinschaft Wengerohr im Jugend- und
Bürgerhaus Wengerohr

Sonntag, 9. Februar, ab 15.11 Uhr

Kinderkappensitzung Wittlicher Narrenzunft Rot-Weiß im Jugendheim St. Bernhard

Samstag, 15. Februar, ab 20.11 Uhr

Kappensitzung Wittlicher Narrenzunft
Rot-Weiß im Jugendheim St. Bernhard

Sonntag, 16. Februar, ab 14.33 Uhr

Seniorenkappensitzung Karnevalsgemeinschaft Wengerohr im Jugend- und Bürgerhaus Wengerohr

Samstag, 15. Februar, ab 20.11 Uhr

Bunter Abend Karnevalsverein Burgnarren Neuerburg im Bürgerhaus Neuerburg

Samstag, 15. Februar, ab 19.11 Uhr

Kappensitzung Karnevalsgemeinschaft
Wengerohr im Jugend- und Bürgerhaus
Wengerohr

Weiberdonnerstag, 20. Februar, ab 11.11 Uhr

Rathauserstürmung Altes Rathaus am
Marktplatz

Weiberdonnerstag, 20. Februar, ab 11.11 Uhr

Neuerburger Möhnen verkaufen Erbsensuppe am Bürgerhaus Neuerburg

Weiberdonnerstag, 20. Februar, ab 14.11 Uhr

Kfd-Kappensitzung im Jugendheim
St. Bernhard

Samstag, 22. Februar, ab 20.11 Uhr

Kappensitzung Wittlicher Narrenzunft
Rot-Weiß im Jugendheim St. Bernhard

Sonntag, 23. Februar, ab 14.11 Uhr

Fastnachtsumzug in Wittlich

Sonntag, 23. Februar, ab 18.11 Uhr

After-Zuch-Party der Karnevalsgemeinschaft Wengerohr im Jugend- und Bürgerhaus
Wengerohr

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