BAUEN – WOHNEN – LEBEN: Ein Haus ersteigern? Vorsicht bei Schnäppchen!

 Weil auf dem freien Markt immer weniger Häuser zu finden sind und die Preise weiter steigen, sind Immobilien aus Zwangsversteigerungen durchaus attraktiv. Sie bieten Chancen, aber auch Risiken.

Neubauten werden immer teurer. Für ein konventionell gefertigtes Haus mussten Baufamilien im Mai 2019 beinahe fünf Prozent mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Da wundert es nicht, dass Zwangsversteigerungen großen Zuspruch haben. Allein 2017 kamen in Deutschland rund 26 000 Immobilien unter den Hammer, vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser.

Nichts für Schnäppchenjäger

Viele Bieter hoffen, so an ein Haus zu kommen, das sie sich auf dem üblichen Weg nicht leisten könnten. Aber: Gute Objekte gehen meist nicht zum sogenannten Verkehrswert weg, den das Gericht vorher festlegt, sondern deutlich darüber. „Vor der Versteigerung sollten Interessenten daher ihr Limit genau festlegen, um im Eifer des Gefechts nicht Gefahr zu laufen, ihre finanziellen Grenzen zu übertreten“, warnt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse.
 Um sich mit dem Ablauf von Zwangsversteigerungen vertraut zu machen, schaut man sich am besten einige an, bevor man mitbietet. Die Veranstaltungen sind öffentlich und finden meist am örtlichen Amtsgericht statt. Bundesweite Termine und Infos zu Objekten finden sich unter zvg-portal.de oder auf kommerziellen Internetseiten wie zwangsversteigerung.de.

Grundschulden einkalkulieren

„Interessenten sollten beim zuständigen Rechtspfleger am Amtsgericht erfragen, ob ein Objekt lastenfrei ist oder ob sie als Käufer beispielsweise Grundschulden übernehmen müssen“, rät Stefanie Binder. Die bestehenden Belastungen müsse man beim Gebot auf jeden Fall einkalkulieren.

Ein weiteres Risiko von Zwangsversteigerungen: Die aktuellen Eigentümer sind nicht verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen. Doch ohne das Objekt auch von innen gesehen zu haben, sollte man besser die Hände davonlassen.

Blütenwunder aus dicken Zwiebeln: Amaryllis 


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Blütenpracht auf langen, eleganten Stielen ein ausdrucksstarkes Farbenspiel zeigt die Amaryllis „Stardust“. Foto fluwel.de

Sie haben die letzten Wochen an einem kühlen, dunklen Ort verbracht. Profigärtner gaukeln den Amarylliszwiebeln auf diese Weise eine „Winterzeit“ vor. Stellt man sie jetzt ins warme Wohnzimmer, reagieren sie so, als ob es schon Frühling wäre. An der Oberseite der Zwiebeln bilden sich ein, zwei, manchmal auch mehrere Blütenstiele. Man kann ihnen beim Wachsen zusehen, wie sie immer weiter nach oben streben, bis es schließlich so weit ist und sich die imposanten Blüten entfalten. Amaryllis oder Ritterstern nennt man diese exotische Zwiebelblume, der botanische Name lautet Hippeastrum. Sie beglückt uns dann mit ihrer Farbenpracht, wenn die Sehnsucht danach am größten ist: in den kalten Wintermonaten. Ob fürs eigene Zuhause oder als blumiges Geschenk, die Blütenpracht auf den langen, eleganten Stielen macht einfach Freude.

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