Fachkräfte gesucht: HANDWERK

Bauhandwerk wächst weiter: Beste Jobchancen für „Macher“

Der Aufschwung in der Bauwirtschaft hält an – seit fast einem Jahrzehnt. Für 2020 rechnen die Verbände mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 5,5 Prozent auf 145 Milliarden Euro. Wer zupacken kann, hat beste Aussichten jetzt beruflich richtig durchzustarten!

Der Fachkräftebedarf der Bauunternehmen ist hoch: 870.000 Beschäftigte sollen es im Jahresdurchschnitt 2020 werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 zählte das Baugewerbe erst 705.000 Beschäftigte. Die Betriebe des Bauhandwerks stellen jedes Jahr neue Kräfte ein – sofern sie welche finden. Auch immer mehr Ausbildungsverträge werden unterschrieben.

Außerdem treiben Baufirmen Investitionen in Ausrüstungen stärker voran als andere Wirtschaftsbereiche. Im Wohnungsbau wird in diesem Jahr deutschlandweit ein Umsatz von etwa 54,2 Milliarden Euro erwartet. Das würde eine Steigerung um sieben Prozent zum Vorjahr bedeuten. Einen positiven Trend gibt es beispielsweise auch im Wirtschaftstiefbau: Reichlich Investitionen für Bahnstrecken, Brücken- und Tunnelbauten aus dem Bundeshaushalt stehen an.

Fazit: Wer handwerkliche Fähigkeiten mitbringt, ist auf dem Bau goldrichtig und wird gern eingestellt. Auch Arbeitnehmer mit ausländischem Pass haben hier ihre Chance: So ist der Anteil ausländischer sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer laut Bundesagentur für Arbeit im Bauhauptgewerbe von etwa acht Prozent im Jahr 2008 mittlerweile auf zirka 20 Prozent angestiegen – über 80 Prozent davon stammten aus mittel- und osteuropäischen Ländern.

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