KOMMUNION UND KONFIRMATION

Wenn am weißen Sonntag die Kirchenglocken läuten, stehen die Mädchen in weißen Kleidern da wie kleine Prinzessinnen; die Jungs mit Anzug, gestärktem Hemd und Fliege. Doch hier
hat sich vieles gewandelt, nicht nur die Kleiderordnung: Traditionelles mischt sich mit Modernem, Rüschen und Spitze mit salopper Schlichtheit und längst nicht mehr zwickt die Fliege am Hals, denn der legere Hemdschnitt hat sie überflüssig gemacht. Sind die Normen nicht mehr ganz so eng, so ist der Hang zur Tradition doch geblieben.

Kommunion bedeutet Gemeinschaft

Die jungen Gläubigen der römisch-katholischen Kirche kommen bei der Kommunion zusammen, um gemeinsam das Abendmahl zu empfangen. Nach einem vorbereitenden Kommunionsunterricht können sie nun feierlich das Abendmahl erhalten und haben in der kirchlichen Ordnung einen großen Schritt zum erwachsenen Kirchenmitglied getan. Dazu gibt es natürlich ein großes Fest mit der ganzen Familie.

Das passende Geschenk im Wandel der Zeit

Waren es vor Jahrzehnten bei den Mädchen noch die zur Aussteuer zählenden Geschenke wie Bettwäsche oder Handtücher, Geschirr jeglicher Art – und bei den Jungs das heiß ersehnte, allererste Fahrrad zur Kommunion, so stehen heute neben Geld-Geschenken auch Präsente aus dem elektronischen Bereich ganz oben auf der Wunschliste: Computer, passende Spiele, iPod, TV-Geräte und vieles andere mehr finden sich auf dem Geschenke-Tisch. Der Klassiker im Reigen der Geschenke ist jedoch eine schöne Armbanduhr. Die schenkte in früheren Zeiten traditionell immer die Patentante oder der Patenonkel. Viele Erwachsene von heute tragen sie noch immer: Diese eine und für sie persönlich wertvolle und schlichte Uhr als schöne Erinnerung an ihre Erste Heilige Kommunion.

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