HEIMVORTEIL Job I Karriere I Leben I In einer starken Region!

Beste Aussichten für Arbeitnehmer hier im Herzen Europas

Warum in die Ferne schweifen, wenn vor Ort viel geht? 10,7 Milliarden Euro Umsatz hat die regionale Wirtschaft allein 2017 gemacht.

Für mehr als eine halbe Million Menschen ist die Region Trier mit der Stadt Trier und den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel ein wunderschönes Zuhause und zugleich attraktiver Lebens- und Arbeitsraum. Leben und Arbeit in der Großregion sind geprägt durch die unverwechselbare (Natur-) Landschaft, zahlreiche Baudenkmale eine einmalige Weinlandschaft und eine diversifizierte, mittelständische Unternehmensstruktur. So bietet die 5*Sterne-Region Trier eine hohe Lebensqualität, echtes Europagefühl, eine faszinierende 2000-jährige Geschichte sowie vielfältige Kultur und kulinarischen Genuss auf höchstem Niveau. Über 260 000 Erwerbstätige arbeiten hier – ein Plus von fast sechs Prozent seit 2006. Dazu beigetragen haben auch die über 3600 neuen Gewerbeanmeldungen nur in 2017.

Leistungsfähige Wirtschaftsstruktur der Vielfalt in Rheinland-Pfalz


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /usr/www/users/sondey/2018/sonderthemen.volksfreund.de/site/wp-content/themes/magzilla-child/functions.php on line 137
Rheinland-Pfalz ist ein Land mit einer ungemein starken und vielfältigen Wirtschaftsstruktur. Eine Besonderheit ist seine solide industrielle Basis.

Für die Besten lernen: Maurermeister Ralf Schmitz (hinten rechts) bildet für die Handwerkskammer in Trier angehende Maurer aus. Gleichzeitig trainiert er in Kenn die deutschen Vertreter für die Maurer-WM – hier die diesjährige Selektion.

Der Industrieanteil an der Wertschöpfung des Landes beträgt rund 25 Prozent. Die größten Industriebranchen sind die Chemie- und Pharmaindustrie, die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung, der Maschinenbau und die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie die Getränkeherstellung. Aber auch die Dienstleistungsbranchen und hier nicht zuletzt der Tourismus spielen in Rheinland-Pfalz eine ganz besondere Rolle. Hinzu kommt ein starkes Handwerk. Auch die Umwelttechnik als eine der Zukunftsbranchen schlechthin ist in Rheinland-Pfalz stark vertreten. Für die Wirtschaft der Region Trier sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen prägend. Die Grenzlage, insbesondere die räumliche Nähe zum attraktiven Markt Luxemburg, sorgt für eine hohe Exportquote und eine starke internationale Ausrichtung der Unternehmen. Die enge Verflechtung mit dem Großherzogtum Luxemburg führt zudem zu einer hohen Kaufkraft in der Region – davon profitiert vor allem der lokale Einzelhandel.

Handwerk hat Kraft

Ein weiterer, wirtschaftlicher Grundpfeiler ist das Handwerk mit etwa 7000 Betrieben und rund 40 000 Mitarbeitern. Die Handwerksunternehmen der Region sind breit aufgestellt und bieten Verbrauchern und Wirtschaftsunternehmen ein modernes Leistungsangebot. Wesentlicher Faktor für die Attraktivität der Region sind außerdem die Beschäftigten, die sich durch ein hohes Ausbildungsniveau und große Betriebstreue auszeichnen. Fachkräfte und der Nachwuchs in der Region Trier werden in mehr als 40 Aus- und Weiterbildungseinrichtungen qualifiziert und mehr als 20 000 junge Menschen studieren hier. Es besteht ein enger Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft und viele Unternehmen und ihre Mitarbeiter engagieren sich für die Region. Das zahlt sich aus: neue Fachkräfte finden in der Region Trier ein intaktes, soziales Umfeld und eine vielfältige Kultur in einer herrlichen Landschaft vor. So mancher junge Mensch, den es in die Ferne zog, ist schon wieder heimgekehrt.

Die Industrie der Region

Das verarbeitende Gewerbe der Region ist mittelständisch geprägt und entwickelt sich dank einer diversifizierten Struktur äußerst dynamisch. Der größte Teil hiesiger Industrieunternehmen beschäftigt bis zu 250 Mitarbeiter, rund 20 Unternehmen haben mehr als 500 Beschäftigte.

Insgesamt zählt der sekundäre Sektor rund 320 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten – zusammen etwa 38 000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die regionale Industrie 10,7 Mrd. Euro Umsatz und exportierte Waren im Wert von 3,2 Mrd. Euro.

Die IHK Trier hat im Industriereport Region Trier 2017 eine prägnante Beschreibung der regionalen Industriestruktur vorgelegt und u.a. aufgezeigt, dass die Zahl regionaler Industriebeschäftigter seit 1950 im Landes-Vergleich überproportional gestiegen ist. Und auch heute ist die Relevanz der Industrie im regionalen Wirtschaftsgefüge ungebrochen hoch, liegt der Anteil der Industriemitarbeiter an allen Beschäftigten regional doch bei etwas mehr als 20 Prozent.

Der IHK-Konjunkturklimaindikator zeigt, dass der Konjunkturmotor in der regionalen Industrie seit Jahren auf Hochtouren läuft. Um diese positiven Entwicklungsprozesse zu ermöglichen, wurde bedarfsgerecht in Ansiedlungsflächen, Verkehrsinfrastruktur und Breitbandausbau investiert.

Die tendenzielle Binnenorientierung des hiesigen, verarbeitenden Gewerbes ist neben der von KMUs geprägte Größen- auf die Branchenstruktur zurückzuführen. Die Hälfte des Industrieumsatzes erwirtschaften Verbrauchsgüterproduzenten, hier insbesondere die Hersteller von Getränken, Nahrungsmitteln sowie von Futtermitteln. Auf die exportstarken Produzenten von Investitionsgütern entfallen rund 20 Prozent der industriellen Erlöse.

Arbeitnehmer willkommen!

Konservativ geschätzt würden die der Industrie- und Handelskammer Trier (IHK) und der Handwerkskammer Trier (HWK) angehörigen rund 36 000 Unternehmen umgehend 3000 Fachkräfte einstellen, wenn diese mit der richtigen Qualifikation am regionalen Arbeitsmarkt verfügbar wären. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer gemeinsam von der Initiative Region Trier (IRT), IHK und HWK durchgeführten Unternehmensbefragung. An der Befragung haben rund 700 regionale Unternehmen teilgenommen, die 32 000 Arbeitnehmer beschäftigen.

Es fehlen 1550 geeignete Fachkräfte

40 Prozent der befragten Betriebe, die im Durchschnitt 47 Mitarbeiter beschäftigen, berichten von offenen Stellen, die nicht angemessen besetzt werden können. Hochgerechnet auf den IHK-Bereich, also Industrie, Handel und Dienstleistungen, fehlen 1550 geeignete Fachkräfte. Im Handwerk einschließlich Baugewerbe sind es 1600 offene Stellen, die nicht angemessen besetzt werden können. Damit ergibt sich nach vorsichtiger Schätzung eine regionale Fachkräftelücke bei den IHK- und HWK-Mitgliedsunternehmen von mindestens 3000 Personen. Nicht einbezogen in die Untersuchung sind Landwirtschaft und Weinbau, freie Berufe sowie der öffentliche und gemeinnützige Sektor, sodass der gesamte Fachkräftebedarf in der Region noch deutlich höher zu veranschlagen sein dürfte.

Related