Bauen und Wohnen: Rege Bauarbeiten im Baugebiet in Föhren

Anfang August 2018 erfolgte die offizielle Freigabe des fertig erschlossenen Areals des Föhrener Baugebiets „In der Acht“ an die künft igen Bauherren. Ort des Geschehens war die neue Kreisverkehrsanlage an der L-48-Ortseinfahrt in Richtung Bekond/IRT.

Wer sich heute aus Richtung Bekond der Ortseinfahrt Föhren nähert, dem bietet sich ein völlig neues Bild: Erdhügel, Kran an Kran, Häuser im Rohbau. Die ersten Häuser sind bezugsfertig. „Von den erschlossenen Grundstücken seien inzwischen bis auf acht Grundstücke fast alle verkauft “, sagt Ortsbürgermeisterin Rosi Radant. Diese acht Grundstücke sind bahnseits gelegen und haben eine Grundfläche von circa 300 beziehungsweise 350 Quadratmeter.

In einem Bewerbungsverfahren werden diese Grundstücke aktuell von der Ortsgemeinde Föhren zum Preis von 170 Euro pro Quadratmeter angeboten. Zu erwerben sind noch Reihenhäuser von Investoren. Rund vier Millionen Euro sind in das Baugebiet In der Acht eingebracht worden, der erste Spatenstich zum Baugebiet fand am 1. Dezember 2016 statt. Das Projekt war auch ein Signal an das regionale Handwerk, denn 119 Baustellen mit im Schnitt 500 000 Euro pro Gebäude ergäben in den nächsten sechs bis sieben Jahren ein Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Euro. Die Gesamtfläche des Baugebiets „In der Acht“ in Föhren umfasst rund 100 000 Quadratmeter, davon entfallen etwa 70 000 Quadratmeter auf die Baugrundstücke und 30 000 Quadratmeter auf die öffentliche Infrastruktur wie Straßen und Grünflächen. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 250 und maximal 900 Quadratmetern.

Den neuen Ortseingang mit dem Kreisverkehr nennt Radant einen Zugewinn für die Attraktivität Föhrens und für die Sicherheit, denn „man kann aus Richtung Bekond nicht einfach mehr in den Ort hineinrasen“.

Die Gestaltung der Kreisverkehrsfläche war Thema im Gemeinderat. Viele Bürger haben Ideen zur möglichen Gestaltung eingereicht. „Das künftige Nahversorgungszentrum, auf das schon ein Arm des Kreisels hinweist, rückt näher:“ freut sich Rosi Radant, „der Investor Lohner und REWE bearbeiten momentan die Feinplanung des künftigen Supermarktgebäudes und Supermarktgeländes. Seit 2015 wurden das erforderliche Einzelhandelskonzept und weitere Beantragungen für das damit verbundenen Verfahren auf den Weg gebracht.

Im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens hat das Land der Errichtung eines Lebensmittelvollsortimenters mit 1550 Quadratmeter Verkaufsfläche zugestimmt.

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