Weihnachtliche Geschenkideen

Der Countdown bis Weihnachten läuft!

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was schenke ich meinen Lieben zu Weihnachten? Und im Dezember vergeht die Zeit zwischen dem Plätzchen backen und diversen Weihnachtsmarktbesuchen gefühlt viel zu schnell. Und schließlich greift man dann doch zum üblichen Lastminute-Geschenken: ein Gutschein, CD, Abo der Lieblingszeitschrift , Parfüm oder ganz schlimm, zu den SOS-Geschenken (Socken, Oberhemd und Schlips). Laut Statistik gibt jeder deutsche Erwachsene zum Umsatz in der Adventszeit wenigstens 240 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Tendenz steigend! Schenken sollte aber so viel mehr sein, als purer Konsum. Schenken soll als Wertschätzung des jeweiligen Beschenkten verstanden werden und darf ruhig etwas kreativ angegangen werden. Dabei sollte der Wert des Geschenks überhaupt nicht im Vordergrund stehen!

Weihnachtsgeschenke – jahrtausendalte Tradition

Das Schenken zum Weihnachtsfest ist natürlich eine christliche Tradition. Doch auch schon lange vor dem Christentum – bevor der Weihnachtsmann, das Christkind und andere Symbolfiguren
entstanden – beschenkten die Menschen im Winter einander. So erhielten im alten Rom die Staatsbeamten Geschenke vom Volk, die Sklaven vom Besitzer. Und auch heidnische Völker besänftigten mit Geschenken zur Wintersonnenwende Dämonen und Wettergötter. Heute hetzen die Menschen durch die Läden und vergessen im ganzen Stress den eigentlichen Sinn einer „Bescherung“. Es ist Weihnachten! Und selbstverständlich sollen da auch die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen. Die Symbolik der Bescherung erinnert nämlich an den Ursprung der
Weihnachtsgeschichte. Als Jesus Christus geboren war, ehrten ihn drei Heilige Könige mit den Gaben Myrrhe, Gold und Weihrauch. Im christlichen Sinne wurde ursprünglich aber am 6. Dezember der Heilige Nikolaus geehrt: Kinder erhielten kleine Gaben von einem unsichtbaren Gabenbringer.

Geschenke als Zeichen der Liebe

Auch wenn die christliche Geschichte nicht mehr überall im Vordergrund steht, werden Geschenke doch immer mit Verbundenheit assoziiert – und dabei ist es schließlich gleich, wie groß oder teuer das Geschenk ist. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf zählt dann wieder mehr die Geste des Schenkens, die doch trotz des Stresses auch viel Spaß macht.

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