Gewerbe in Kell am See

Kell am See gilt als bedeutender regionaler Wirtschaftsstandort

Erfolgsgeschichte seit 50 Jahren

Unternehmen in Kell am See profitieren von einem günstigen Umfeld und der verkehrstechnisch guten Anbindung. Ein Vorteil für Handwerker und Gewerbebetriebe

Die Ortsgemeinde Kell, Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung, liegt unmittelbar an einer Bundesstraße, der B 407. Außerdem sind die Autobahnanschlüsse nur acht Kilometer entfernt, geringfügig weiter als die Zufahrt zur L 151, die ebenfalls mit Trier und dem Saarland verbindet. Für Industrie- und Gewerbebetriebe birgt das aber nicht nur logistische Vorteile, sondern auch finanzielle. Denn im Industrie- und Gewerbegebiet Grammert (385 048 Quadratmetern) ist Bauland noch vergleichsweise günstig zu haben. Etwa 20 Unternehmen sind dort ansässig. Darunter Firmen der Branchen Stahl- und Metallbau, Elektro und Elektronik, Sicherheitstechnik, Steuerungs- und Aufzugbau, Logistik, Energie und Maschinenbau sowie Schreinerei und Steinwerkstatt, Ingenieure und KFZ-Sachverständige. Weitere Betriebe haben ihren Sitz im Ort selbst, so dass viele der rund 2000 Bürger an ihrem Wohnort arbeiten können: in Gewerbe- und Handwerksbetrieben, bei Dienstleistern sowie in der Gastronomie oder bei Einzelhändlern.

Die Geschäfte am Ort stellen sehr viel mehr als eine reine Grundversorgung sicher. Sie bieten Bürgern, Gästen und Beschäftigten ein breites Angebot.

Kell am See ist auch weit über die Region und Deutschlands Grenzen hinaus als Urlaubsort mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten bekannt. Das Fundament dafür goss die Gemeinde vor 50 Jahren, im Jahr 1969, als sie den Keller Stausee anlegte. Um ihn herum finden Besucher weit und breit einmalige Erholungsmöglichkeiten. Kell am See nimmt daher schon in dieser Hinsicht eine besondere Position in der Region ein. Seither gilt der Ort als Freizeitparadies für Wassersportfreunde und Angler wie für Erholungssuchende. Weitläufige Wander- und Radwegenetze – auch für Mountainbiker – führen durch den Naturpark Saar-Hunsrück. Besonders beliebt: der Ruwer-Hochwald-Radweg und der Premium-Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig mit seinen Traumschleifen, davon vier im Keller Land. Als Callida 634 erstmals ursprünglich erwähnt, erfuhr der Ort insbesondere mit dem Bau der Eisenbahn wirtschaftlichen Aufschwung. Der stattliche Bahnhof an der am 14. August 1888 eröffneten Eisenbahnstrecke, heute ein rege frequentierter Radweg, erinnert daran.

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