Kleine Grundstücke clever bebauen

So gelingt der Weg ins Eigenheim trotz teurer Bodenpreise

Baugrund ist teuer und nicht nur in den Metropolregionen rar. Es kann sich daher lohnen, auch kleine und ungewöhnlich geschnittene Grundstücke ins Auge zu fassen, um den Traum von den eigenen vier Wänden in die Tat umzusetzen.

Kleine oder schmale Grundstücke stellen allerdings auch besondere Anforderungen an den Bauherren, Planer und Architekten – kreative, clevere und schlanke Lösungen sind gefragt. Bereits bei der Grundrissplanung kann durch „Out of the Box“-Denken, also außerhalb des gängigen Einfamilienhaus-Rasters, einiges gewonnen werden. Wenn man nicht auf der üblichen Breite bauen kann – warum nicht in die Länge oder Höhe expandieren?

Lösungen für Wohnen auf wenig Bodenfläche

Eine ungewöhnliche Bauform bedingt auch im Innern eine Anpassung an die Gegebenheiten des Grundrisses. Eine Treppe beispielsweise muss nicht unbedingt Raum im Haus kosten. Sie stattdessen außen an der Fassade nach oben zu führen, ist architektonisch interessant, raumsparend und schafft zwei getrennte Wohnbereiche – zum Beispiel ein eigenes Reich für die Kinder, und nach deren Auszug eine gut vermietbare Einliegerwohnung.

Wer den umbaubaren Raum optimal nutzen möchte, sollte auch bei den Baumaterialien auf schlanke Lösungen achten. Wärmedämmungen etwa müssen die gesetzlich vorgeschriebenen energetischen Neubaustandards einhalten. Und viele Bauherren wünschen sich eine noch bessere, förderungsfähige KfW-Effizienzklasse.

Schlanke Hochleistungsdämmungen sparen Raum

Setzt man auf Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan wie purenotherm, kann die Dämmung dennoch deutlich schlanker ausfallen als bei anderen synthetischen, mineralischen oder nachwachsenden Dämmstoffen. Entscheidend dafür ist die Wärmeleitzahl oder Wärmeleitfähigkeitsstufe, kurz WLS. Je niedriger sie ist, desto effizienter ist die Dämmung. Dadurch kann die Dämmschicht schlanker aufgebaut werden – und es bleibt mehr umbaubarer Raum für die Bewohner.

Dämmungen machen sich bezahlt

Wenn man eine ökologische Kosten-Nutzen-Rechnung für verschiedene Dämmstoffe aufstellt, dann schneiden hocheffiziente Dämmungen besonders gut ab. Durch ihre gute Dämmwirkung sparen sie Energie, und weil die Dämmung schlanker ausfallen kann als bei anderen Werkstoffen, ist auch der Rohstoffeinsatz günstig. Positiv auf die Ökobilanz wirkt sich auch die gute Wiederverwertbarkeit aus. Nach dem Rückbau lässt sich aus Polyurethan-Hartschaum-Dämmungen ein besonders hochwertiger Werkstoff für Anwendungen in der Gebäudedämmung und vielen anderen Bereichen gewinnen. Das rückt kleine und auf den ersten Blick ungünstig geschnittene Grundstücke immer mehr in das Blickfeld von Bauherren mit begrenztem Budget. Um den vorhandenen Raum optimal zu nutzen, sind clevere und kreative Lösungen bei der Grundrissplanung gefragt. Aber auch die Wahl der richtigen Materialien spielt eine Rolle. Hochleistungsdämmungen beispielsweise können besonders schlank aufgebaut werden, sodass sie nicht mehr Raum von der verfügbaren Fläche benötigen als unbedingt erforderlich.

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