Winterpannen vorbeugen

Anzeige
Autofahrer sollten das Auto besonders in vier Technikbereichen selbst vorbereiten

Anzeige
Schwache Batterien, defekte Reifen oder Motorschäden sind doch heute kein Thema mehr? Autofahrer, die so denken, unterliegen nicht nur einem Fehlurteil. Sie sind auf dem besten Weg, selbst mit einem dieser Defekte in der kommenden Wintersaison konfrontiert zu werden.

In der Pannenstatistik repräsentieren allein diese drei Gründe mehr als die Hälfte aller Fälle, in denen  Fahrten nicht ohne die Hilfe eines Pannenhelfers fortgesetzt werden konnte.

Batterie

Experten haben die wichtigsten vier Technikbereiche untersucht, in denen Autofahrer ihr Fahrzeug selbst mit wenigen Handgriffen auf die bevorstehenden Wintermonate vorbereiten können.

Die Energiequelle steht in vielen Fahrzeugen unter Dauerstress. Die Zahl der elektrisch betriebenen Funktionen wie Sitzheizung, Navigationsgerät oder Lademöglichkeiten für Laptops steigt und trifft oft auf ein unzureichendes Batteriemanagement.

Kommt dann noch ein häufiger Kurzstreckenbetrieb dazu, in dem die Batterie praktisch nie restlos aufgeladen wird, fehlt die Kraft für einen Kaltstart im Winter. Zum Batteriecheck vor dem ersten Wintereinbruch gehört die Pflege der Kontakte, die mit einem Tuch getrocknet und gesäubert werden sollten. So verhindert man das stille Entladen der Batterie durch Kriechstrom.

Reifen

Zum seit einiger Zeit schon anstehenden Wechsel von Sommer- auf Winterreifen gehört ganz selbstverständlich die Überprüfung der Profiltiefe. 1,6 Millimeter Restprofil genügen zwar dem Gesetzgeber, aber keineswegs den Anforderungen von verschneiten oder gar vereisten Straßen.

Vier Millimeter sollten es mindestens sein. Früher wurde für Fahrten auf Schnee und Eis häufig noch ein niedrigerer Reifendruck empfohlen, doch das verschlechtert nicht nur die Traktion und das Fahrverhalten, sondern lässt außerdem den Kraftstoffverbrauch steigen. Apropos Reifendruck: Sich vollständig auf die automatischen Kontrollsysteme an Bord zu verlassen, ist keine gute Idee. Funktionsstörungen oder falsch interpretierte Warnungen der Reifendruckkontrollsysteme haben inzwischen ebenfalls einen festen Platz in der Pannenstatistik.

Speziell im Winter ist die eigenhändige Füllstandskontrolle und die Überprüfung des Wechselintervalls wichtig. Denn schon vor Ablauf der eigentlich vorgesehenen Laufleistung oder der Zeitspanne bis zum nächsten Ölwechsel können sich Fremdstoffe im Schmierstoff anreichern. Diese führen zu einem Eindicken des Öls.

Motorenöl

Besonders kritisch: Kondenswasser kann sich in der Motorlüftung ansammeln und bei Frost den Start des Aggregats unmöglich machen. Der Anlasser schafft es dann nicht mehr, die Kurbelwelle durchzudrehen.

Bei der Auswahl des Motorenöls liegen vollsynthetische Schmierstoffe vorn. Gegenüber den dickflüssigen mineralölbasischen Varianten sinkt der Energiebedarf beim Start um rund ein Viertel. Bei einer angeschlagenen Batterie kann das den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Scheibenreiniger

Die Investition in spezielle Scheibenreiniger lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Frostschutzzusätze verhindern nicht nur ein Einfrieren des Scheibenwaschwassers, sondern sind auch in der Reinigungsleistung Hausmittelchen wie Spiritus klar überlegen. Billige Zusätze können außerdem Materialien wie Kunststoffe und selbst den Lack angreifen.

Neuer e-Boxer elektrifiziert den Subaru XV

Nahezu lautlos rollt der Subaru XV künftig auf die Straße: Das kompakte SUV fährt ab Frühjahr 2020 serienmäßig mit einem e-Boxer vor. Das MildhybridSystem verbindet die klassischen Vorzüge der Boxerbauweise mit den Vorteilen einer elektrischen Unterstützung. Sie ermöglicht nicht nur vollelektrisches Anfahren, sondern senkt auch Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Dem bestehenden 2,0-Liter-Boxerbenziner mit 110 kW/150 PS werden ein 12,3 kW/16,7 PS starker Elektromotor und eine LithiumIonen-Batterie zur Seite gestellt. Diese Kombination sorgt für ein üppiges Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und dadurch einen kraftvollen Antritt beispielsweise von der Ampel weg. Gleichzeitig sorgt das direkte und gleichmäßige Ansprechverhalten für Dynamik und Fahrkomfort.

Wie der markentypische permanente Allradantrieb, der serienmäßig an das stufenlose Lineartronic-Automatikgetriebe gekoppelt ist, sind auch die Bestandteile des elektrifizierten Antriebs symmetrisch angeordnet. Während der Elektromotor nahe am Fahrzeugschwerpunkt platziert ist, befinden sich die Batterien und weitere Komponenten oberhalb der Hinterachse. Diese Platzierung sorgt für einen noch niedrigeren Schwerpunkt, eine bessere Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und im Ergebnis für bestmögliche Fahrstabilität. Das Zusammenspiel zwischen Benzinmotor und Elektroaggregat koordiniert das System automatisch.

Dazu wechselt es bedarfsgerecht zwischen drei Fahrmodi. Aus dem Stand heraus übernimmt zunächst der Elektromotor die Antriebsarbeit: Er beschleunigt den Subaru XV leise und lokal emissionsfrei – bis zu 1,6 Kilometer weit bei maximal 40 km/h. Bei mittlerem Tempo schaltet sich der Boxer hinzu, bei höheren Geschwindigkeiten sorgt dieser dann für den alleinigen Vortrieb und lädt zusätzlich die Hybridbatterie auf. Auch die beim Verzögern freigesetzte kinetische Energie wird für das Aufladen des kleinen Akkus genutzt. Das Display in der Armaturentafel informiert den Fahrer und die Passagiere über die Energieströme im Antriebssystem. Seine Stärken spielt der e-Boxer insbesondere im innerstädtischen, von häufigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen geprägten Verkehr aus: Während sich die Beschleunigungsleistung um 30 Prozent verbessert,
sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen je nach Fahrweise um bis zu elf Prozent im Vergleich zum bisher angebotenen 2,0-Liter-Boxermotor.

Ansonsten bleibt der Subaru XV, der zu den Bestsellern in der Produktpalette der Allradmarke zählt, weitgehend unverändert. Das bereits in zweiter Modellgeneration gebaute SUV, das auf der Subaru Global Platform basiert, verbindet sportlichrobustes Design mit großzügiger Ausstattung und innovativen Sicherheitssystemen. Das Infotainmentsystem „Gen. 3.“ beispielsweise vernetzt die Insassen während der Fahrt mit der Außenwelt: Via Apple CarPlay und Android Auto lässt sich das eigene Smartphone ins Fahrzeug einbinden und über den bis zu acht Zoll großen Touchscreen nutzen. Das Eyesight-System und der radargestützte Spurwechsel-, Totwinkel- und Querverkehrsassistent helfen dem Fahrer zudem dabei, Unfälle zu vermeiden. Kommt es dennoch einmal zum Crash, reduzieren die größtenteils aus hochfestem Stahl bestehende Karosserie und zahlreiche Airbags das Verletzungsrisiko. Trotz der mit dem e-Boxer einhergehenden Hochvolttechnik, die in einem speziellen Sicherheitskäfig untergebracht wird, bleibt das Platzangebot in Innenraum und Gepäckabteil vollständig erhalten. Mit 340-Liter-Kofferraumvolumen (mit Reifenreparatur-Set) entspricht das Fassungsvermögen dem bisherigen
Benziner mit Notrad. Werden die Rücksitze umgeklappt, entsteht wie bislang eine Ladefläche – und noch mehr Stauraum.

Related