Bauen – Wohnen – Leben: Alles im grünen Bereich

Wandfarben in beliebten Grüntönen bringen natürliches Flair ins Zuhause

Grün ist Trumpf bei der Einrichtung der eigenen vier Wände. Der Farbton, der für Hoffnung, aber auch für Frische und Natürlichkeit steht, setzt bei der Inneneinrichtung besondere Akzente und erfreut sich damit großer Beliebtheit.

Gleichzeitig wird dem Farbton eine entspannende und beruhigende Wirkung zugeschrieben, sodass er für behagliche Wohnräume oder das Schlafzimmer gut geeignet ist. Dabei ist Grün längst nicht gleich Grün: Bei den aktuellen Einrichtungsstilen zeigt sich der Farbklassiker ganz neu und höchst facettenreich, mal hell leuchtend, mal eher dunkel und damit besonders gemütlich wirkend.

Grün holt die Natur auch in Stadtwohnungen – von Sitzmöbeln über Teppiche und Heimtextilien bis hin – und vor allem – zur Verschönerung der Wände.

Während das besinnliche Waldgrün an tiefe Ruhe erinnert, steht das erhabene Agavengrün für gemütliche Natürlichkeit. Grün ist die Farbe der Mitte und befindet sich in der Balance zwischen kalten und warmen Farbtönen. Diesen Charakter vermittelt das ausgeglichene Piniengrün gut, diese Designfarbe bringt Harmonie ins Zuhause. Bedachtsam und sanft wiederum setzt das harmonische Jadegrün Akzente und befördert eine wohltuende Ruhe, die sich auf den ganzen Raum auswirkt.

Still und leicht wirkt das ruhige Salbeigrün, mit ihm zieht neue Frische in die Wohnung ein.

Für welchen grünen Farbton – auch im Zusammenspiel mit Möbeln und der weiteren Einrichtung – man sich entscheidet, hängt allein vom persönlichen Geschmack ab. Neben der optischen Wirkung sind vielen Verbrauchern heute ebenso Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit wichtig. Durch den Verzicht auf Lösemittel, Weichmacher und Konservierungsmittel sind die Designfarben auch für Allergiker geeignet.

Käufer muss sich kümmern

Der Erwerber einer Immobilie kann sich nicht darauf verlassen, dass der Verkäufer auch für die Zeit nach der Übergabe des Objekts einen ausreichenden Versicherungsschutz organisiert hat. Darum muss sich der neue Eigentümer selbst kümmern. (OLG Hamm, AZ 22 U 104/18)

Der Fall: Im Februar 2017 wurde ein Hausgrundstück verkauft, im April fand schließlich die Übergabe statt. Zunächst lief alles wie geplant, doch im Juni beschädigte ein Unwetter die Immobilie erheblich. Die Reparaturen verschlangen fast 40 000 Euro. Der neue Eigentümer musste zu seiner Überraschung feststellen, dass keinerlei Versicherungsschutz mehr bestand, denn der entsprechende Vertrag war vom Vorbesitzer zum Mai gekündigt worden. Darüber hätte er informiert werden müssen, befand der neue Eigentümer, dann hätte er selbst sich um einen neuen Vertrag kümmern können.

Das Urteil: Sowohl Land- als auch Oberlandesgericht wollten sich dieser Rechtsmeinung nicht anschließen. Es obliege grundsätzlich dem Erwerber eines Objekts, sich über den Versicherungsschutz zu informieren – und zwar in dem Moment, in dem die Lasten und Verkehrssicherungspflichten auf ihn übergehen. Der Verkäufer sei nicht verpflichtet, von sich aus über den Versicherungsstatus zu informieren.

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