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Gesund speisen: Fisch und Meeresfrüchte außer Haus genießen

Herbstzeit ist Erkältungszeit. Um durch die „richtige“ Nahrung dagegen anzugehen, helfen nicht nur Obst und Gemüse. Ernährungsexperten raten dazu, mindestens eine Portion Fisch pro Woche zu sich zu nehmen. Vor allem dem Gehalt an Omega-3 Fettsäuren in Seefischen wird gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Und auch Meeresfrüchte sind gesunde „Protein-Bomben“.

Fisch enthält wenig schwer verdauliches Bindegewebe. Der Gehalt an zahlreichen Mineralien und Vitaminen macht ihn zusätzlich wertvoll für die ausgewogene Ernährung. Der Eiweißgehalt liegt je nach Sorte zwischen 9 und 24 Prozent, der Fettgehalt zwischen 0,7 und 25 Prozent. Bei den Mineralstoffen sind es vor allem Jod und Phosphor, die dem Organismus durch eine Fischmahlzeit zugeführt werden. Auch die Vitamine A, B, D und E sind in Fisch enthalten.

Garnelen – vielfältig lecker

Die Palette der Meeresfrüchte ist vielfältig: Muscheln, Garnelen und Tintenfische. Hummer, Langusten und Taschenkrebse werden gern von Feinschmeckern verzehrt. Garnelen gelten in Deutschland als die beliebtesten Krebstiere für den Speisezettel. Die Auswahl ist angesichts der bis zu 3000 Arten riesig, man hat die Wahl zwischen Warm- und Kaltwassergarnelen sowie Arten, die sich in Süß- oder Salzwasser wohl fühlen. Ganz oben auf der Hitliste steht in Deutschland die Nordsee-Garnele, die fälschlicherweise auch als Nordsee-Krabbe bezeichnet wird. Richtig kalt (0 bis 8° C) mögen es die rosafarbenen Eismeer-Garnelen, die auch als Crevetten genannt werden. Hier gilt: Je tiefer das Wasser, desto feiner das Fleisch. Deutlich wärmer lieben es die Riesengarnelen, die im Pazifi k und Indischen Ozean beheimatet sind. Der Eiweißgehalt von Garnelenfleisch liegt zwischen 16 und 21 Prozent, der Cholesterolwert je nach Art zwischen 66 und 180 mg/100 Gramm.

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