Ausgehen & Genießen: Gesund und vielseitig: Heute gibt es Kohl!

Kohl gehört mit Sicherheit zu dem Gesündesten, was der herbstliche Speisezettel zu bieten hat. Kohl ist vielseitig, man denke nur an Blumenkohl, Brokkoli, Spitzkohl, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Wirsing, Kohlrabi, Grünkohl und Romanesco.

Die Wildform des „urdeutschen“ Rot-, Weiß- und Spitzkohls kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und aus den atlantischen Küstengebieten Europas.

Im Laufe der Zeit breitete sich der Zuchtkohl aber fast über den ganzen Kontinent aus. Weltweit steht Deutschland heute an der Spitze der Kohlproduktion.

Weißkohl hat eine weißlich-grüne Farbe und eine nahezu runde Form. Er besteht aus dicht übereinander liegenden Blättern, die mit einer Wachsschicht überzogen sind. Eine Unterart des Weißkohls ist der Spitzkohl, der diesen Namen seiner spitz zulaufenden Form zu verdanken hat. Er ist etwas lockerer in der Konsistenz und feiner im Geschmack.

Rotkohl ist kleiner als Weißkohl und violett gefärbt. Nach den Erntezeitpunkten unterscheidet man unterjährige Sorten und Dauerkohlsorten. Da sich Dauerkohlsorten am längsten lagern lassen, werden sie auch am häufigsten angebaut.

Deutschland ist das größte europäische Kohlanbaugebiet. Die frische Ernte wird in den Monaten Juli bis November eingeholt, am meisten Kohl wird jedoch in den Wintermonaten verzehrt. Es wird etwa dreimal so viel Weißkohl wie Rotkohl angebaut. Dies liegt an der Massenproduktion von Sauerkraut. Weißkohl lässt sich im Kühlschrank oder im Keller einige Wochen frisch halten. Beim Rotkohl ist eine längere Kühlschrankaufbewahrung dagegen nicht empfehlenswert. Kohl ist eine wahre Vitamin-C-Bombe. Besonders kurios: Beim Garen wird das Vitamin C nicht zerstört, es bildet sich vielmehr zusätzliches Vitamin C.

Im Kohl reichlich enthaltene Folsäure und Vitamin K beugen außerdem Blutarmut und Gerinnungsstörungen vor.

Hohe Mineralstoffgehalte von Kalzium und Phosphor wirken sich zusätzlich positiv auf Knochen und Zähne aus.

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