Spitzkohl, Esskastanien und Kürbis begleiten das Geflügel zum Dinner

Ob Erntedank oder Thanksgiving – festtägliche Gaumenfreuden stehen bei wahren Genießern immer hoch im Kurs

Wenn’s draußen kalt und ungemütlich wird, ist es vielerorts Brauch sich mit einem Festessen bei Mutter Natur für die Fülle an Nahrungsmitteln zu bedanken, die den Menschen Frühjahr, Sommer und Herbst beschert haben.

In Deutschland sind meistens Gänse oder Enten, die auf dem teller landen. Dazu schmecken Pflaumensoße und Gemüsebeilagen wie Kürbis, Spitzkohl oder Esskastanien.

Spitzkohl sticht nicht nur durch seine Form unter den Kohlsorten hervor. Das Besondere an ihm ist auch sein Geschmack. Seine knackigen und zarten Blätter schmecken leicht süßlich und passen so hervorragend zu geriebenem Apfel und einem Schuss saure Sahne. Der Spitzkohl gehört zu den zehn beliebtesten Kohlsorten in Deutschland. Der Spitzkohl schmeckt buttrig zart, leicht nach Wirsing und ein bisschen nach Blumenkohl, mit einem Hauch von Nuss.  Neben seinem außergewöhnlichen Geschmack steckt der Verwandte des Weißkohls voller Vitamine und Senföle. Diese sollen eine hemmende Wirkung auf Viren und Bakterien bei Harn- und Atemwegsinfektionen haben.

Besonders gut schmeckt der zarte Kohl als Salat. Da seine Blätter locker aneinander liegen, lassen sie sich gut für Kohlrouladen verarbeiten. Auch als Gemüsebeilage oder Suppe schmeckt der Kohl.

Esskastanien – die kleinen Unbekannten

Für viele sind sie kein fester Bestandteil der heimischen Küche und werden maximal auf den Herbst- und Weihnachtsmärkten als geröstete Köstlichkeiten für zwischendurch angeboten. Dabei sind die kleinen braunen Früchte noch für weit mehr geeignet. Als Füllung und Beilage für Wild und Geflügel, als Suppe oder auch als Nachtisch und in Kuchen lassen sich Esskastanien verarbeiten.

Esskastanien sind voll von wichtigem Eiweiß, Mineralien und Vitaminen. Diese sollen entspannungsfördernd sein, Knochen und Zähne stärken und bei Krampfadern und Venenproblemen helfen. Die Esskastanie zeichnet sich durch einen leicht nussigen Geschmack aus. Erst beim Kochen oder Rösten entfalten sie ihr Aroma, das durch ihren hohen Stärke- und Zuckergehalt besonders süß und angenehm ist.

Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Kürbisse gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten. Der wohl bekannteste Speisekürbis ist der Hokkaido, während zu Halloween der Riesen-Kürbis sehr beliebt ist. Jede Sorte überzeugt mit einem anderen Geschmack – vom milden Spaghettikürbis über den fein-nussigen, an Kastanien erinnernden Hokkaido bis hin zum intensiv-kräftigen Butternut-Kürbis.

Kürbisse sind reich an Mineralstoffen. Zu Ihnen zählen Kalium, Calcium und Magnesium. Neben sehr viel Vitamin C ist ebenfalls die Aminosäure Citrullin reichlich enthalten.

Das Fruchtfleisch ist eine schmackhafte Grundlage für cremige Suppen oder deftige Eintöpfe, geraspelt oder in Streifen für Salate und Fingerfood-Snacks sowie als Zutat in herzhaften Hauptgerichten wie Lasagne oder Tortillas. Selbst Dessert-Highlights wie Mousse oder Tarte gelingen mit dem kulinarischen Alleskönner.

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