Ausgehen & Genießen: Staudensellerie – Vom Suppengrün zum Superstar!

Nicht nur sprichwörtlich auch wortwörtlich ist er derzeit in aller Munde – Selleriesaft. Wer sich für gesunde Ernährung interessiert, kommt an den grünen Stängeln schlicht nicht vorbei.

Staudensellerie ist mild, würzig-frisch und hat einen knolligen Verwandten – vor allem ist er aber der aufgehende Stern am Gemüsehimmel. Um kaum ein anderes Gemüse gibt es derzeit einen größeren Hype. In einschlägigen Foren, Promi- und Influencer-Kreisen wird das zu Saft verarbeitete Gemüseelixier seit kurzem als Allzweckwaffe gefeiert, die Haut und Körpergefühl verbessert und uns rundum fit und gesund macht.

Traditionsgemüse im Trend

Doch für nicht wenige Menschen, gibt es auch noch andere Zubereitungsweisen, die das vielseitige Potential der grünen Stängel perfekt zur Geltung bringen. Denn die feine Würze des Staudenselleries bereichert nicht nur Suppen und die legendäre Bolognese-Sauce. Gratiniert sind die gut und gern mal bis zu 30 cm langen Pflanzenstiele ein leckeres Hauptgericht und gedünstet eine köstliche Beilage zu Geflügel und Fisch. Auch roh ist Staudensellerie außerordentlich delikat, beispielsweise als Partysnack zum Dippen, in Hummus, Quark, Salat oder als Stick in einer Bloody Mary.

Sellerie, der Immun-Booster

Unrecht haben die Pioniere des Sellerie-Hypes dennoch nicht: Sellerie hat etliche Vorzüge im Gepäck. Er steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe. Darunter diverse sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Phosphor, Magnesium und Calcium, aber auch die Vitamine C, E, zahlreiche B-Vitamine, Provitamin A und ätherische Öle. Ein weiterer Pluspunkt: Aufgrund des hohen Wassergehalts hat Sellerie kaum Kalorien.

Sellerie: Stiel oder Wurzel?

Er fehlt bei keinem Fingerfood-Buffet und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum: Stangen-, Stauden- oder auch Bleichsellerie (früher wurden die Stängel mit Papier umwickelt damit sie schön hell bleiben!). Er zählt zur Familie der Doldenblütler und bildet im Gegensatz zum Knollensellerie nur kleine Wurzelknollen aus, dafür aber fleischige Blattstiele mit kleinen Blättern an den Enden. Der hellbraune, knollige Verwandte, wächst dagegen unterirdisch, erreicht bis zu 20 cm Durchmesser und ist uns vor allem in Kombination mit Porree-Stange und Karotte als Suppengrün bekannt. Als in Butter goldgelb gebratenes Sellerieschnitzel ist er übrigens auch eine echte Fleisch-Alternative.

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