Grabschmuck: Zu Allerheiligen – Die letzten Blüten des Jahres für die Gräber

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Zu den Gedenktagen im Herbst rückt der Friedhof verstärkt ins Bewusstsein. So kann man die Gräber schön und zugleich frostfest bepflanzen:

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Für den Herbst:

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Solange der Boden noch warm ist, wird das Grab noch nicht mit Moos und immergrünen Zweigen zugedeckt. Dann können auch noch gut neue Koniferen, Gehölze und Stauden in den Boden kommen. An diesen Tagen bieten Astern, Chrysanthemen, Herbst-Anemonen, Strauchveronika, Christrosen, Heidekraut, Alpenveilchen und winterharte Fetthennen attraktive Blüten. Immer schön, aber insbesondere im Herbst gut, sind Pflanzen mit schmückenden Blättern, zum Beispiel das Purpurglöckchen. Gerade die Sorten ‚Gracillima‘ (zart lachsrosa), ‚Red Spangles‘ (scharlachrot) oder ‚Silberregen‘ (weiß) gibt es in schönen Farbnuancen. Als herbstliche Trendpflanze hat die Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner den Enzian ausgerufen. „Der Enzian symbolisiert Liebe und Treue“, erläutert die Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld. „Die meist blauen, aber auch weißen Blüten zeigen sich im Herbst bis zum Frost.“

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Auf dem Friedhof nutzen Gärtner gerne Arrangements von Pflanzen mit starkem Symbolcharakter. „Egal, ob als Bepflanzung oder in Form von Gestecken, Kränzen oder Sträußen – sie alle sind ein sichtbares Zeichen des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Verbundenheit“, erklärt Ehlers-Ascherfeld.

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Beliebt sind vor allem zwei Symbole: „Das Herz für die Liebe und das Kreuz für den Glauben“, sagt Andreas Mäsing, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der deutschen Friedhofskultur.

Auch der Kranz gilt nicht nur direkt für die Trauerfeier als beliebtes Zeichen: Er spiegelt den Kreislauf des Lebens wider und ist zugleich ein Zeichen für Hoffnung, das ewige Leben und die Unendlichkeit – ohne Anfang und Ende. Meist wird er aus immergrünen Zweigen gebunden, dazu bieten sich beispielsweise Efeuranken, Rosen und andere haltbare Schnittblumen an.

Für den Winter:

Christrosen, Skimmien, Gaultherien, die dazu winterlich geschmückt sind, teils mit Kerzen, sind ein beliebter Grabschmuck. Wichtig ist bei der Pflanzenauswahl für den Winter: „Die Pflanzen und Materialien sollen möglichst unbeschadet einige Zeit überdauern können“, erklärt Ehlers-Ascherfeld.

Tag des Gabsteins am 19. Oktober

Der Herbst steht jedes Jahr im Zeichen des Gedenkens an unsere Toten. Allerheiligen und Totensonntag sind für Millionen von Menschen wichtige Tage der Erinnerung. In diesem Jahr findet auch ´der „Tag des Grabsteins“ statt. Am 19. Oktober steht der Gedenkstein im Mittelpunkt.
Bereits in der Antike wurden außerhalb der Städte von griechischen, griechisch-römischen und römischen Gesellschaften sogenannte Gräberstraßen mit Grabsteinen angelegt. Später übernahmen die Christen diese Sitte und etablierten diese als Tradition. Grabsteine haben sich als sichtbares Gedenkzeichen in verschiedenen Kulturen und Religionen auf
Friedhöfen weltweit als Zeichen des Andenkens und der Dankbarkeit unverzichtbar gemacht.

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