Bauen – Wohnen – Leben: Eine kleine Dachkunde

Satteldach, Pultdach & Co. – Viele Möglichkeiten für Häuslebauer

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Das Dach gehört zu jedem Haus dazu. Manche Dächer sind flach, die meisten sind geneigt – einige steiler als andere. Manchmal vereint ein Haus sogar unterschiedliche Dachformen.

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Fertighäuser erlauben Bauherren die freie Auswahl an Dachformen überall dort, wo es der Bebauungsplan erlaubt. Der Klassiker unter den Dachformen ist das Satteldach. Es besteht aus zwei Seitenflächen, die sich am oberen Ende am Dachfirst treffen. Das Satteldach kann so wie alle Dachformen unterschiedlich stark geneigt sein und auch über die Seitenwände hinausstehen. Bei Fertighäusern dienen Dachüberstände dem konstruktiven Holzschutz der Bauteile. Außerdem wird die Fassade effektiv von oben geschützt und bleibt dadurch umso länger in Schuss.

Winkelbungalow mit versetztem Pultdach auf der rechten und Satteldach auf der linken Seite. Foto: BDF/DAN-WOOD

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Ragt das Dach auf einer Seite weiter über die Hauswand hinaus als auf der anderen Seite, zum Beispiel für einen Wintergarten oder überdachten PKW-Stellplatz, so spricht man von einem Schleppdach. Ebenfalls beliebt, aber seltener als Satteldächer, sind Walmdächer.

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Sie haben an allen vier Hausseiten geneigte Dachflächen, die sich im Dachfirst treffen. Laufen die vier Flächen über einem quadratischen oder rechteckigen Grundriss in einer Spitze zusammen, handelt es sich um ein Pyramiden- beziehungsweise Zeltdach. Beim Krüppelwalmdach sind die Dachflächen nicht auf allen vier Dachseiten gleich lang.

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Grundsätzlich hat die gewählte Dachform nicht nur großen Einfluss auf die Optik des Hauses von außen, sondern auch auf die Nutzung im Inneren.

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Der Bauherr muss abwägen, welche Form individuell am besten passt. Das Flachdach und das Pultdach haben nur eine Dachfläche, die entweder gar nicht, oder leicht geneigt ist. Pultdächer, deren Dachtraufe in Richtung Süden zeigt, werden gerne für eine Photovoltaikanlage genutzt, weil die solaren Energiegewinne hier besonders groß sind. In den letzten Jahren in Mode gekommen ist außerdem das versetzte Pultdach. Zwei zueinander geneigte Dachflächen treffen sich hierbei nicht in einem Dachfirst, sondern sind von der Höhe versetzt und können auch verschieden lang und unterschiedlich geneigt sein.

Der richtige Riecher beim Möbelkauf

Kaufentscheidungen mit Sinn und Verstand treffen

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Umfassend getestete Möbel bereiten langfristig Freude. Foto: DGM/nobilia

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Sehen, Tasten, Riechen, Hören, Schmecken: jeder Mensch ist mit Sinnen ausgestattet, die ihm Sicherheit geben und ihn in seinem alltäglichen Leben leiten.

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Empfohlen wird, die Sinne daher auch im Möbelhaus für eine bestmögliche Kaufentscheidung bewusst einzusetzen. Vor dem Möbelkauf sollten sich Endverbraucher so gut es geht mit einem Produkt vertraut machen.

Alle Funktionen genau testen

Das bedeutet, im Möbelhaus genau hinzusehen und hinzuhören sowie die Funktionen, die Stabilität und die individuelle Bequemlichkeit zu testen.

Im Detail kann das heißen: Türen und Schubladen eines Schrankes mehrmals zu öffnen und zu schließen sowie darauf zu achten, dass die Scharniere zuverlässig ihren Dienst verrichten und keine Störgeräusche verursachen; oder eine neue Couch in verschiedenen Positionen über mehrere Minuten auf den individuell gewünschten Sitz- und Liegekomfort zu prüfen; oder bei der Auswahl eines neuen Tisches für das Esszimmer oder die Terrasse einfach mal alltägliche Beanspruchungen zu simulieren: Wackelt der Tisch, wenn man ihn mit dem Knie anstößt? Wie standfest ist er, wenn man darauf Lebensmittel schneiden möchte? Lässt sich die Tischfläche einfach verlängern und auch wieder verkürzen?

Es ist total ärgerlich und unnötig, wenn neue Möbel rein optisch zwar im Handel eine gute Figur machen, aber zuhause angekommen wackeln, quietschen oder unbequem sind.

Daher sind möglichst umfassende subjektive Sinneseindrücke nur allzu sinnvoll, wenngleich auch nur die halbe Miete, um hochwertige Möbel zu erkennen.

Noch wichtiger und aussagekräftiger sind objektive Qualitätskontrollen im Prüflabor, schon bevor ein Möbelstück überhaupt in den Handel kommt.  Wer seine eigene Wahrnehmung im Möbelhaus um die objektiven Einschätzungen aus dem Prüflabor erweitert, kauft neue Möbel mit Sinn und Verstand. So bleibt die Freude über den Neuerwerb mit Sicherheit am längsten erhalten.

Eine sichere Kaufentscheidung trifft sich schwerer alleine. Daher sollten die Familie oder Freunde mit dabei sein und ihre Sinne ebenfalls schärfen.

Die besten Berater sind erfahrene Möbelkäufer, aber natürlich auch diejenigen, die ein Möbelstück später vorrangig nutzen werden. Auch der Verkäufer im Möbelhandel sollte bei der Entscheidungsfindung einbezogen werden, denn er kennt die Angebotsvielfalt der Hersteller und zeigt in Frage kommende Alternativen auf.

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