Tierisch gut: Auch im Spätherbst Zeckengefahr

Nach dem letzten Zecken-Rekordjahr gibt es wieder ein vermehrtes Auftreten dieser unliebsamen Parasiten. Leider tummeln sich aber nicht mehr nur die einheimischen Zeckenarten. So konnten Forscher nun nachweisen, dass sich mit der Braunen Hundezecke und der Tropenzecke Hyalomma zwei völlig neue Arten in Deutschland ausbreiten. Die neuen Zeckenarten wittern ihre Beute aktiv und können diese im Gegensatz zu den ursprünglich heimischen bis zu mehrere Hundert Meter verfolgen.

Als Ursache für die Ausbreitung dieser neuen Zeckenarten sehen die Wissenschaftler das milde Klima, das eine Überwinterung dieser Parasiten in Deutschland ermöglicht hat. Das bedeutet ferner, dass Zecken neben dem Frühjahr auch im Herbst optimale Lebensbedingungen vorfinden.  Ein effektiver Zeckenschutz für Haustier und Mensch sollte somit bis weit in den Spätherbst weitergeführt werden. Wer sein Haustier dabei nicht mit chemischen Mitteln behandeln möchte oder kann, dem stehen Alternativen auf natürlicher Basis zur Verfügung,

Es muss nicht immer Minze sein


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Im „Universal Herbal“, dem Kräuternachschlagwerk des englischen Botanikers Thomas Green aus dem Jahre 1820, steht geschrieben: „Wenn man sie pflanzt, wird sie von Katzen umtanzt.“ Gemeint ist die Katzenminze, ein Kraut, das eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Katzen hat. Sie reiben ihre Köpfchen daran, knabbern einige Blättchen und fühlen sich berauscht und selig. Doch es gibt auch unbekanntere Katzenkräuter, mit denen man den Stubentigern im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank ein eigenes Stückchen Natur anbieten kann.

Selbst Miezen, die sich von Katzenminze nicht verführen lassen, werden schwach, wenn ein Tatarisches Geißblatt oder die Duft-Kiwi Matabi im Garten wächst. Beide Pflanzen sind extrem robust und halten jedem Prankenhieb und Geknabber stand. Getrocknet sind die Kräuter inzwischen auch in Katzenspielzeug zu finden, denn sie enthalten ein sehr reichhaltiges Gemisch an Duftstoffen, auf das Katzen besonders positiv reagieren.

Weil Katzen sich so gerne in den Blättern wälzen, ist der an einen weißlaubigen, kompakten Thymian erinnernde Katzengamander für den Kräutergärtner die „Katzendroge Nummer eins“. Das aus Spanien stammende Kraut werde auch von Samtpfoten, die sonst eher Pflanzenmuffel sind, intensiv bespielt und gefressen. „

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