Ihr Gesundheitsratgeber: Tag der Zahngesundheit

Gesund beginnt im Mund

Am 25. September ist es wieder soweit: Der Tag der Zahngesundheit wird bundesweit mit einigen tausend kleineren und größeren Veranstaltungen auf das Thema Mund- und Zahngesundheit aufmerksam machen.

In diesem Jahr steht der Tag der Zahngesundheit unter dem Motto „Gesund im Mund – ich feier’ meine Zähne!“ Mit diesem Motto sollen insbesondere – aber nicht nur – junge Menschen motiviert werden, an ihre Mundgesundheit zu denken. Karies bleibt eine der häufigsten Erkrankungen im Jugendalter. Und auch Zahnfleischentzündungen bei jungen Menschen gilt es zu begegnen. Der Tag der Zahngesundheit 2019 macht sich dafür stark, Jugendlichen das nötige Know-how rund um die Zahnpflege zu vermitteln. Wie putze ich meine Zähne richtig? Spielt es dabei eine Rolle, ob ich Zahnschmuck oder ein Zungenpiercing trage? Wie hängen Ernährung und Mundgesundheit zusammen? Welche zahnmedizinischen Leistungen stehen mir zur Verfügung und wie oft kann ich sie in Anspruch nehmen? Das sind einige der Fragen, die in diesem Jahr im Fokus stehen. Insofern appellieren die Krankenkassen an die Jugendlichen, auch in der nicht immer ganz einfachen Phase der Pubertät das Leistungsangebot der Krankenkassen weiterhin zu nutzen, um die gute Mundgesundheit auch in das Erwachsenenalter mitzunehmen. Sie sollten also weiterhin die zweimal jährlich angebotenen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen und die Individualprophylaxemaßnahmen in der Zahnarztpraxis wahrnehmen. Und zu Hause sollten die Zähne konsequent mit fluoridhaltiger Zahnpaste gebürstet werden.

Bessere Zahnvorsorge für die Kleinsten

Gute Nachrichten zum Thema Zahngesundheit gibt es auch für die Kleinsten: Seit Sommer 2019 stehen gesetzlich versicherten Kleinkindern bis zum vollendeten 33. Lebensmonat drei zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen sowie Schmelzhärtungsmaßnahmen zu. Bei Beachtung und Inanspruchnahme der neuen Vorsorgemaßnahmen kann den Kindern sowie ihren Eltern Kummer und Leid, und den Kleinen auch viele Narkosebehandlungen erspart bleiben. Die drei zusätzlichen zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen sowie die Zahnschmelzhärtung mit Fluoridlack zweimal im Jahr bis zum vollendeten 33. Lebensmonat sollen dazu beitragen, sogenannte Nuckelflaschenkaries zu vermeiden. Zucker- und säurehaltige Getränke wie Säfte oder Saftschorlen aus Saugflaschen gelten in Kombination mit schlechter Mundhygiene als die häufigste Ursache frühkindlicher Karies. Die bundesweite Häufigkeit der Milchzahnkaries liegt bei 10 bis 15 Prozent, in sozialen Brennpunkten liegt sie bei etwa 40 Prozent.

Durch ein konsequentes Gruppenprophylaxe-Konzept, das bereits in der Kita auf tägliches Zähneputzen mit fluoridierter Zahnpasta sowie regelmäßige Zahnarztkontrolle setzt, belegt RheinlandPfalz bei der aktuellen bundesweiten Studie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ) einen der besten Plätze bei der Zahngesundheit von Kita- und Schulkindern.

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