Ausgehen & Genießen: Das Grüne Gold: Mangold

Ein altes Gemüse neu entdeckt: Zum Glück ist Mangold wieder im Trend!

Schon die Optik des Mangolds fasziniert: Er leuchtet einem mit Stielen von pink und rot über orange und weiß bis hellgelb entgegen und stiehlt mit seinen farbigen Stängeln und den sattgrünen Blättern anderem Gemüse glatt die Show. Bis Ende des ersten Weltkriegs war Mangold hierzulande äußerst beliebt. Damals verspeiste man das Blattgemüse gern und oft – bis ihm der Spinat den Rang ablief. Doch der botanisch zu den Gänsefuß-Gewächsen zählende Mangold ist weitaus aromatischer und würziger.

Wer es in der Küche schnell und unkompliziert mag, ist mit Mangold bestens bedient. Ein kurzer Schwenk in der Pfanne oder im heißen Wasser und schon ist Mangold gar. Ob im Salat, pur mit Parmesankäse und gehackten Pinienkernen, gekocht, gebraten oder gedünstet. Mangold ist einfach extrem vielseitig und lässt sich zudem komplett verwerten.

Wie Spargel gekocht, sind die Stängel beispielsweise eine köstliche Beilage zu Fisch oder Pasta. Aber auch Rahmgemüse, schmackhafte Smoothies oder unsere köstlichen Mangold-Pakete mit Rosinen und Pinienkernen lassen sich aus dem leckeren Blattgemüse zaubern.

Ebenso gut wie sein kulinarisches Image ist auch sein Ruf als Naturheilpflanze: Mangold galt bereits vor Jahrhunderten als besonders empfehlenswert bei Nervosität und Unruhe. Auch gegen Darmträgheit wurde er gerne eingesetzt. Neben einem hohen Gehalt an Mineralstoffen (vor allem Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium) glänzt Mangold besonders mit reichlich Vitamin A und Vitamin C. Zudem ist das grüne Gold mit nur circa 16 kcal pro 100 Gramm ein echtes Leichtgewicht und kann gut zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

Sechs Tipps und Fakten rund um die süße Superfrucht Rosine


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Die Rosine gilt als unterschätzte Superfrucht. Dabei enthalten getrocknete Trauben viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Verbraucher sollten beim Einkauf auf ungeschwefelte Rosinen achten, die zu 100 Prozent naturbelassen sonnengetrocknet
sind. Foto: djd/California Raisins

Fast jeder mag Süßes – und viele picken gerne Rosinen. Die getrockneten Trauben schmecken mit ihrer fruchtigen Süße einfach so als Snack und machen sich gut in Backwaren, Müslis und Smoothies. Doch was macht die Rosine als Superfrucht eigentlich so besonders und auf welche Qualitätsmerkmale sollte man beim Einkauf achten?

1. Die Deutschen mögen Rosinen
Rosinen sind beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter 2093 in Deutschland lebenden Personen. Jeder Sechste isst die kleine Trockenfrucht mehrmals im Monat. Am liebsten in Müsli/Porridge (17 Prozent), in Snacks wie Studentenfutter (16 Prozent) oder in Backwaren (16 Prozent). Zehn Prozent verzehren Rosinen auch pur mehrmals im Monat oder öfter. Für den Griff zu Rosinen gibt es gute Gründe und diese sind rund der Hälfte der Befragten auch bekannt. 52 Prozent stimmen der Aussage „Rosinen sind bekömmlich“ zu, 47 Prozent wissen, dass Rosinen nährstoffreich sind und 43 Prozent halten sie generell für gesund. Dass Rosinen auch dazu beitragen können, den Blutdruck zu senken, halten dagegen nur elf Prozent für richtig und noch weniger (sieben Prozent) wissen, dass Rosinen helfen können, Zähne gesund zu halten.

2. Eine echte Superfrucht
Wer gerne Süßes nascht, trifft mit Rosinen eine gute Wahl. Auch als Sportler-Snack sind sie sehr gut geeignet, denn neben vielen wichtigen Nährstoffen liefern sie schnell Power: Vor dem Training verzehrt können Rosinen denselben Effekt haben wie ein Energieriegel.

3. Umfrage zu Rosinen: Preis ist vielen wichtiger als Qualität
Worauf achten die Konsumenten beim Rosinen-Kauf? Die wichtigste Rolle bei der Entscheidung spielen Preis (39 Prozent) und Qualität (30 Prozent). Auf eine naturbelassene Sonnentrocknung legen nur 6 Prozent der Befragten Wert. Dabei ist gerade die Art der Trocknung ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei Trockenfrüchten.

4. Wie erkennt man sonnengetrocknete Rosinen?
Die dunkle Farbe hängt unmittelbar mit der Sonnentrocknung zusammen, denn durch den Oxidationsvorgang färben sich die Früchte dunkelbraun. Werden die Früchte zur schnelleren Trocknung chemisch vorbehandelt und zudem vielleicht noch zusätzlich geschwefelt, bleiben die Trauben heller.

5. „Geschwefelten“ und „ungeschwefelten“ Rosinen
Die Rosine wird in vielen Ländern für eine längere Haltbarkeit mit Schwefeldioxid behandelt. Für den Endverbraucher hat dies jedoch zur Folge, dass wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin B1 oder Folsäure verloren gehen oder Allergien ausgelöst werden können. Ungeschwefelte Rosinen sind somit die bessere Wahl.

6. Rosinen vielseitig in der Küche verwenden
Rosinen sind nicht nur ein süßer und gesunder Snack – sie lassen sich auch ungemein vielfältig in der heimischen Küche.

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