Frühzeitig auf Winterreifen wechseln

Im Oktober wird es Zeit, das Auto für Herbst und Winter zu rüsten. Der ADAC empfiehlt daher, frühzeitig einen Termin zum Reifenwechsel zu vereinbaren. So entgeht man dem Ansturm bei Händlern und Werkstätten beim ersten Frost, hat die größte Auswahl unter guten Pneus und ist immer sicher unterwegs. Wintertaugliche Reifen sind nicht nur bei Eis und Schnee gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch schon bei Reifglätte. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und im Fall eines Unfalls sogar der Verlust des Versicherungsschutzes.

Die Pneus vom Vorjahr oder ein Satz neue Reifen? Ein wichtiger Indikator ist die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm, doch der ADAC empfiehlt mindestens 4 mm. Winterreifen (wie auch Ganzjahresreifen) büßen zudem bereits nach etwa sechs Jahren einen Teil ihrer Wintereigenschaften ein. Die Gummimischung wird hart und verliert so an Griffigkeit. Der ADAC rät entschieden davon ab, Reifen zu nutzen, die älter als acht Jahre sind. Das Herstellungsdatum wird auf der Flanke des Reifens angegeben. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Jahr.

Licht-Test 2019: Mitmachen für mehr Sicherheit!

Scheinwerferkontrolle. Foto: ProMotor/T. Volz

Hätten Sie’s gewusst? Jedes dritte Fahrzeug ist mit defektem Licht unterwegs. In Herbst und Winter brauchen Autofahrer mehr denn je Licht und Sicht. Denn nur wer gut sieht, kommt sicher an. Ohne fitte Augen und funktionierende Fahrzeugbeleuchtung geht es also nicht.

Zum 63. Mal überprüfen rund 37 000 Kfz-Meisterbetriebe im Oktober während des traditionellen Licht-Tests viele Millionen Fahrzeuge. Im Blickpunkt sind Funktion und richtige Einstellung von Scheinwerfern und Leuchten.

Kleine Mängel werden meist kostenlos und auf der Stelle beseitigt, Ersatzteile und umfangreiche Instandsetzungs- und Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

„In Zeiten von LED, Laser und intelligenten Lichtfunktionen ist der Licht-Test keine Sache mehr von Minuten und nur mit modernster Technik und fachlichem Know-how möglich“, betont ZDK-Präsident Jürgen Karpinski den hohen Anspruch der Sicherheitsaktion. „Die Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfer ist daher aufgrund des Zeitaufwands nur mit einem kostenpflichtigen Werkstatttermin zu machen.“ Nach bestandener Prüfung gibt es die Licht-Test-Plakette und damit bei der nächsten Polizeikontrolle eine schnellere Weiterfahrt.

Auch nach 63 Jahren ist die Verkehrssicherheitsaktion brandaktuell. Allein 2018 war jedes dritte Fahrzeug mit mangelhaftem Autolicht unterwegs, jedes zehnte ein Blender. Ganz oben auf der Mängelliste stehen mit knapp 24 Prozent defekte Hauptscheinwerfer, gefolgt von zu hoch oder zu niedrig eingestellten Scheinwerfern mit jeweils rund 10 Prozent. Grund genug, möglichst viele Fahrzeuge in die Werkstätten zu holen.

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