Seit einem halben Jahrhundert am Puls der Zeit

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Das Familien-Unternehmen apra-norm aus Mehren feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und integriertem Azubi-Tag am Samstag, 14. September von 11 bis 17 Uhr.

400 Mitarbeiter, sechs Standorte, 52 Millionen Umsatz pro Jahr und seit 50 Jahren als Familienbetrieb im Bereich Elektronikgehäuse tätig. Die Firma apra-norm aus Mehren hat das alles erreicht, weil sie seit 1969 am Puls der Zeit ist und darin nicht nachlässt. Schon die Firmengründer Wilfried Rademacher, Werkzeugmachermeister und sein Kollege Wolfgang Appenzeller, Diplomingenieur für Feinwerktechnik, haben kontinuierlich in Mitarbeiter, neue Technologien und einen modernen Maschinenpark investiert. Seit 2002 wird der Erfolg als familiengeführtes Unternehmen in der zweiten Generation fortgeführt. Sabine Rademacher-Anschütz, Geschäftsführende Gesellschafterin, erklärt: „Ein wichtiges Erfolgsgeheimnis von apra-norm ist die gelungene Anpassung an sich ständig ändernde Markterfordernisse.“

Die aktuelle Geschäftsführung.

Für 25 verschiedene Branchen stellt die Firmengruppe mit dem Slogan „die optimale Schale für wertvolle Elektronik“ Elektronikgehäuse her, beispielsweise für den Maschinenbau, die Medizintechnik, die Automobilbranche oder die Sicherheitstechnik. Ulrike Meffert, Gesellschafterin der Gruppe, Prokuristin und für das Personalwesen verantwortlich, berichtet: „In vielen Alltagsbereichen können Sie unseren Produkten begegnen, unter anderem beim Arzt, wenn Sie am Straßenrand ein Blitzgerät sehen, in Stromkästen oder bei Musikkonzerten.“ Ein ca. 460 Seiten dicker Katalog mit Standardprodukten bis zu individuell nach Kundenwunsch hergestellten Gehäusen und Schranklösungen werden produziert, unterschiedliche Fertigungstechnologien ermöglichen Prototypen bis hin zu 500 000 Stück in Metall und Kunststoff.

Wer sich selbst ein Bild vom vielfältigen Angebot der apra-norm machen will, hat dazu beim Tag der offenen Tür mit integriertem Azubi-Tag am Samstag, 14. September von 11 bis 17 Uhr Gelegenheit. Es wird Betriebsführungen geben, Technologien und Betriebsabläufe werden vorgestellt. Wie aus einem einfachen Stück Blech ein Gehäuse entstehen kann, wird hier unter anderem gezeigt. Für Kinder gibt es Geschicklichkeitsspiele und eine Hüpfburg sorgt bei den ganz kleinen Besuchern für einen schönen Tag. Essen und Trinken stehen, gegen einen Unkostenbeitrag, bereit. Der Erlös daraus ist für einen guten Zweck.

Für Jugendliche ist der hochmoderne „Ausbildungs-InfoTruck“ vor Ort. Hier kann man sich an verschiedenen Arbeitsstationen austesten. Bei der Firmengruppe sind derzeit 40 junge Erwachsene in der Ausbildung, in zwölf verschiedenen Ausbildungsberufen, vom Maschinen- und Anlagenführer über Produktdesigner oder Werkzeugmechaniker bis hin zum dualen Studium Bachelor of Engineering, was früher Maschinenbau genannt wurde oder dem Bachelor of Arts, was einmal BWL hieß.

Ulrike Meffert sagt: „Wir übernehmen unsere Auszubildenden gerne nach ihrem Abschluss. Die meisten haben sehr gute Ergebnisse, und wir wollen ihnen berufliche Zukunftsperspektiven geben.“ Die Unternehmensführung legt sehr viel Wert auf ein gutes Betriebsklima. Sabine Rademacher-Anschütz: „Wir sind ein Familienunternehmen, es gibt flache Hierarchien und wir nehmen uns Zeit für unsere Mitarbeiter. Viele sind schon seit Jahrzehnten bei uns.“

Im Anschluss an den Tag der offenen Tür werden einige von ihnen in einer internen Jubiläumsfeier geehrt. Ausgezeichnet werden: drei Mitarbeiter feiern ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit und sechs sind vor 25 Jahren zu apra-norm gekommen.

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