Ausgehen & Genießen: Suppe tut dem Magen gut

Für viele gehört Suppe auch heute noch als Appetitanreger zu einem guten Essen. Andere sehen in ihr den schnellen Snack für zwischendurch oder eine kleine, leichte Mahlzeit, die schnell zubereitet werden kann.

Soll dagegen die Suppe eine kräftige Mahlzeit ersetzen, kocht man einen Eintopf. Den erhält man durch die Zugabe von Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse oder Hülsenfrüchten. Oft wird auch Fisch, Fleisch, Wurst oder Geflügel zugeben. Dass wir gerne Suppen und Eintöpfe essen, ist unbestritten. Immerhin kommt jeder Deutsche im Jahresdurchschnitt auf etwa 100 Teller des früheren „Arme-Leute-Essens“.
Eine gute Suppe ist mehr als nur eine Vorspeise. Wärmende Suppen und Eintöpfe sind als Hauptmahlzeit sehr beliebt.
Wie wäre es mit einem herzhaften Gemüseeintopf mit Rindfleisch, einem kräftigem Chili con Carne oder einer leckeren Fischsuppe?

Diese Kartoffelsuppe wird mit Hühnerfleisch ergänzt. Foto: Adobe Stock

Suppenkultur im Osten

Während unsereins als Start in den Tag Brötchen oder Müsli ißt, wird in vielen Ländern des Fernen Ostens eine Suppe zum Frühstück aufgetischt. Diese können sowohl morgens, mittags, abends oder auch als Snack für zwischendurch gegessen werden. Dementsprechend sieht man auch überall kleine Garküchen, die wohlschmeckende Suppen mit den unterschiedlichsten Zutaten anbieten.

Meist kann man aus den Zutaten auswählen und sich seine Suppe selbst zusammenstellen. Eine beliebte Grundzutat sind Nudeln. Sie werden zusammen mit verschiedenen Gemüsesorten, Eiern, Rindfleisch, Schwein oder Huhn gekocht. Suppen werden mit Stäbchen und Löffel gegessen, wo man sonst doch Gabel und Löffel als Besteck benutzt.

Als Suppenbasis dienen Fleisch- oder Fischfonds, in Thailand gerne Kokosmilch. Eine Rezeptur ist hierbei eine an die „Tom Kha“ angelehnte Version. Diese ist schnell zubereitet und enthält ausschließlich Kokosmilch als Flüssigkeitsgrundlage. Hinzu kommen noch Zucchini, Möhre und Tomate, Limette, etwas Öl sowie gegebenenfalls Instanthühnerbrühe zum Abschmecken. Wer es etwas schärfer mag, kann auch noch Chili dazugeben. Im Unterschied zu Mitteleuropa isst man Suppen nicht als Vorspeise, sondern gleichzeitig mit den Hauptgerichten oder direkt als ein solches.

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