Bauen – Wohnen – Leben: Filigran und doch stabil

Mit einem Wintergarten aus Holz ist man der Natur besonders nah

Ein Wintergarten am Haus wird schnell zum Lieblingsplatz für die ganze Familie: Hier hat man das Gefühl, mitten im Garten zu sitzen – und ist doch gut geschützt vor Wind und Wetter. Das Outdoor-Feeling in diesem lichtdurchfluteten Raum lässt sich auch dann noch genießen, wenn sich die Temperaturen im Herbst und Winter im Sinkflug befinden.

Wer durch den Bau beziehungsweise Anbau eines Wintergartens zusätzlichen Wohnraum gewinnen will, sollte auf Holz setzen. Es ist ein nachwachsender und ökologischer Baustoff, passt zu jedem Wohnstil und sorgt für ein angenehmes Wohngefühl. Vor allem aber lässt Holz bei der Konstruktion und Gestaltung des Wintergartens viel Raum für Individualität. Besonders gut geeignet für die Konstruktion eines Wintergartens ist Brettschichtholz aus heimischen Hölzern wie Fichte, Lärche, Tanne, Douglasie, Kiefer oder Eiche.

Wer mit einem Wintergarten die Naturnähe sucht, für den ist es auch gut zu wissen, dass das Holz im Einklang mit der Natur geerntet wurde. Für die Konzeption eines Wintergartens ist die Unterstützung durch Experten die beste Idee: Kompetente Partner können beispielsweise Architekten, Fensterbauer, Zimmerer, Holzfachhändler oder Wintergartenhersteller sein. Holz lässt einen Wintergarten besonders luftig und offen wirken: Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich. Gegen den Einfluss des Wetters wird die Holzkonstruktion durch den passenden Anstrich, eine Holzschutzlasur oder die Kombination mit Aluminium auf der Außenseite geschützt. Will man ganzjährig aus dem Wintergarten den Blick in die Natur genießen, sollte er beheizbar sein und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen.

Holzboden: von Grund auf behaglich

Unterstützt durch kontrollierte Belüftung und Beschattung kann Holz selbst seinen Beitrag zu einem guten Raumklima im Wintergarten leisten: Das natürliche Material nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt diese bei trockener Luft wieder ab. Mit seiner angenehmen Oberfläche, den warmen Farben und der natürlichen Maserung prägt der natürliche Baustoff Holz den Innenraum des Wintergartens und fügt sich harmonisch in jedes Wohnambiente ein. Auch der Boden kann idealerweise mit Holz gestaltet sein – beispielsweise in Form von Parkett oder Dielen. Ein professionelles Fundament verhindert, dass der wertvolle Naturstoff mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich. Das schafft Raum und Licht.

Bereits bei der Planung an den Keller denken

Es heißt, Platz sei in der kleinsten Hütte. Dennoch beklagen sich viele Menschen, dass ihre Räume und Schränke zuhause immer voller werden – dass der Kinderwagen, die trocknende Wäsche und das Bügelbrett irgendwie immer im Weg stehen – und dass nicht einmal mehr das Auto in die Garage passt. Selbst Hausbesitzer können in Platznot geraten, wenn sie ihren Flächenbedarf vor dem Hausbau oder -kauf falsch einschätzen. Gerade auch das Fehlen eines Kellers macht sich schnell bemerkbar.

Ein Keller vergrößert die Wohn- und Nutzfläche eines Hauses durchschnittlich um etwa 40 Prozent – und das führt bei einem modernen Fertigkeller zu einem finanziellen Mehraufwand von nur rund 20 Prozent. Damit ist der Keller das mit Abstand kostengünstigste Stockwerk. Und das obwohl er heute längst nicht nur Nutzfläche, sondern auch komfortable und sogar problemlos vermietbare Wohnfläche bietet. Als Platzreserve für den wertvollen überirdischen Wohnraum kann ein Fertigkeller schließlich nicht hoch genug eingeschätzt werden und er ist zudem ganz individuell nutzbar.

Klassiker unter den beliebtesten Nutzungsmöglichkeiten eines Untergeschosses sind der Technikraum, der Hobbyraum und ein multifunktionaler Hauswirtschaftsraum. Während ein Hobbyraum einen spürbaren Mehrwert an Wohnkomfort beziehungsweise Lebensfreude in den eigenen vier Wänden bedeutet, machen sich Technik- und Hauswirtschaftsraum im Keller vor allem auch durch mehr Platz im Erdgeschoss – beispielsweise für ein Gäste- oder Ankleidezimmer – bemerkbar. Hausarbeit und Haustechnik gehören zum Wohnen selbstverständlich dazu, dennoch möchte man die Waschmaschine und die Heizung nicht ständig vor Augen oder ihre Geräusche in den Ohren haben. Der Keller ist daher ihr prädestinierter Stellplatz. Damit auch das Auto auf seinen angestammten Stellplatz passt, kann der Keller auf Wunsch immer auch Abstellfläche für Kisten, Winterreifen, Gartenmöbel und weitere Dinge, die eine Garage übervölkern können, bereithalten. Apropos Gartenmöbel: Wer seinen Grundriss im Erd- und Obergeschoss von Anfang an etwas kompakter plant, weil Haustechnik & Co. in den Keller kommen, darf sich unter Umständen auch über einen größeren Garten freuen.

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