Bauen – Wohnen – Leben

Heizen und kühlen im Dachgeschoss

Dachausbau und Hausaufstockung mit moderner Heiz- und Kühltechnik

Wohnraum ist knapp, Bauplätze in vielen Regionen kaum noch zu bekommen. Angesichts dessen wird das Bauen im Bestand immer attraktiver. Schließlich kann das Dach ausgebaut oder ein Haus aufgestockt werden, um neue Wohnungen oder zusätzliche Räume zu schaffen.

Aber gerade im obersten Stockwerk kann es im Sommer unangenehm heiß werden. Da sind Systeme sinnvoll, die heizen, aber auch kühlen können. Flächenheizungen, die sich nachträglich unproblematisch an Decken und Wänden anbringen lassen, stellen für solche Fälle eine gute Lösung dar. Für ganzjährige Wohlfühltemperaturen und ein wohngesundes Raumklima in der obersten Etage werden sogenannte Klimaprofil-Systeme empfohlen. Das sind verkleidete Rohrleitungen, die mit einer schlanken Aufbauhöhe von drei bis vier Zentimetern an Decke, Wand, Dachschräge oder auch in Sockelleisten angebracht werden können. Von Wasser durchströmt, können Klimaprofil-Systeme nicht nur heizen, sondern fungieren im Sommer als sanfte Kühlung ohne unangenehme Zugluft. Das kalte Wasser, das in den Rohren zirkuliert, nimmt die Wärme des Raumes fortlaufend auf und führt sie über den Leitungskreislauf wieder ab. Dafür ist eine reversible Wärmepumpe nötig, die das Wasser ständig kühlt.

Das System eignet sich sowohl für den Bestands- als auch für den Neubau. Bei der Montage kommt dem System zugute, dass es aus nur einem einzigen Standardprofil besteht. Es lässt sich an nahezu alle Grundrisse, an verwinkelte Räume wie auch Schrägen anpassen. Sogar einzelne Zimmer können damit ausgestattet werden. Klimaprofil-Systeme werden trocken montiert. Das ist für Handwerker und auch versierte Heimwerker in der Regel problemlos in ein bis zwei Tagen zu bewerkstelligen.

Kurze Reaktionszeit und gesundes Wohnklima

Ein großer Pluspunkt des Klimaprofils ist die kurze Reaktionszeit. Es heizt Räume mit behaglicher Strahlungswärme, ohne dabei Staub aufzuwirbeln. Besonders Allergiker profitieren von diesem wohngesunden Raumklima. Die Energieeffizienz ist hoch, weil die ganze Fläche frei bleibt.

Möbelfertigung heute: Handwerk trifft Hightech

Anspruchsvolle Möbelhersteller greifen gerne auf leicht organische Formen und individuelle Designs zurück. In der Natur finden sich organische Formen zuhauf und mit dem Werkstoff Holz auch ein seit jeher gerne verarbeitetes Material.

Früher haben Handwerkskünstler für ein individuelles Möbelstück mitunter mehrere Tage benötigt – heute sind Hersteller von Massivholzmöbeln weitaus effizienter und fertigen dennoch höchste Qualität in Losgröße 1. Die aufwendige Möbelfertigung mit einmalig genutzten Schablonen und von Hand bedienten Maschinen hatte einen besonderen Charme, allerdings war sie aus wirtschaftlicher Sicht nur bedingt profitabel. Heute können komplexe Ideen und Entwürfe dank CNC-Anlagen, also computergestützten Maschinen und modernsten CAD-Zeichenprogrammen, leichter zu individuellen Massivholzmöbeln verarbeitet werden. Bereits 1954 wurden CNC-Anlagen als Lösung für die wirtschaftliche Herstellung von Freiformteilen in den USA entwickelt. Die Zusammenführung einer ersten CNC-Anlage mit einem CAD-System wurde 1979 realisiert. Heute können CNC-Anlagen im Möbelbau dreidimensionale Bauteile mit einer Genauigkeit von wenigen Zehntelmillimetern Abweichung herstellen, sodass ihre Qualität stets gleichbleibend hoch ist. Möbel aus Massivholz bieten dabei viel Freiraum für eine individuelle Formensprache und einzigartige Farbgebung. Besonders gut zeigt sich dies bei organisch geformten Sitzmöbeln. Rücken- sowie Armlehnen schmiegen sich bei Massivholzmöbeln perfekt an den Körper des Nutzers an und bieten damit eine jederzeit gerne genutzte Sitzgelegenheit zum Ausruhen und Verweilen. Die natürliche Haptik und Optik des Massivholzmöbels unterstreicht dessen authentischen Charakter. Hochwertige Bezugsmaterialien mit aufwendig hergestellten, mehrschichtigen Polsteraufbauten können sogar fließend in organisch geformte Bauteile aus Holz übergehen, was den Sitzkomfort sowie die Perfektion des Möbelstücks insgesamt gekonnt abrundet.

Für den Laien sieht das am fertigen Möbelstück recht einfach aus, voraus geht aber eine detaillierte Toleranzbemessung zwischen Polster- und Gestellbauteilen. Organische Konturen sind und wirken „wie gewachsen“ und erlauben keine Fertigungsungenauigkeiten. Dank der CNC-Technik kann man moderne Formen heute zuverlässig und effizient mit traditioneller Handwerkskunst vereinen. Dies eröffnet dem Endverbraucher schließlich individuelle Designs und einzigartige Möbel aus dem natürlichen Rohstoff Holz.

Organische Formen an Möbeln finden starken Anklang bei Verbrauchern.

vorheriger Artikel

Endlich Schulkind!

nächster Artikel

Der Reisetipp der Woche

Related