Der Reisetipp der Woche

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch

Im Naturpark Altmühltal entfaltet sich eine Urlaubslandschaft wie aus dem Bilderbuch – mit Wasser und Wiesen, bizarren Dolomitfelsen und duft enden Wacholderheiden, Burgen, Schlössern und romantischen Städtchen.

Die Altmühl ist Bayerns langsamster Fluss. Auf ihrem windungsreichen Weg zur Donau mäandert sie an Treuchtlingen, Solnhofen und Dollnstein vorbei zur Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt und fließt über Kipfenberg, Kinding und Beilngries bis nach Dietfurt. Dort trifft sie auf den Main-Donau-Kanal. Gemeinsam streben sie vorbei an Riedenburg der Mündung in die Donau bei Kelheim entgegen.
Ein ausgedehntes Wegenetz zum Wandern und Radfahren macht den Naturpark Altmühltal zur beliebten Urlaubsregion für Aktivurlauber. Nicht umsonst zählt der Altmühltal-Radweg seit Jahren zu den Publikumslieblingen; der Fernwanderweg Altmühltal-Panoramaweg verdiente sich seine Sporen als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Die Felsen bei Dollnstein und Wellheim bieten ideale Bedingungen zum Klettern.
Bekannt ist die Region auch für ihren Naturstein, der in Steinbrüchen gebrochen wird. Doch der regionale Stein gilt nicht nur als schön, sondern birgt auch so manches Geheimnis – in Form von Versteinerungen nämlich. In Besuchersteinbrüchen machen sich Hobby-Geologen selbst auf die Suche nach dem Urzeitschatz.
Auf den Anhöhen über dem Tal tauchen prachtvolle Burgen auf, teils liebevoll restauriert, teils nur als Ruinen erhalten. Schlösser und Kirchen, Festsäle und Residenzen illustrieren die Pracht des adligen Hoflebens.

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