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Vorsorge: Gut geschützt vor Wetterschäden

Heftige Stürme decken Dächer ab, harmlose Bäche schwellen zu reißenden Strömen an. Die Folgen des Klimawandels werden spürbar. Vorsorge tut jetzt not.

Eine Umfrage der BHW Bausparkasse hat ermittelt, dass 52 Prozent der Eigentümer staatliche Vorgaben vermissen, wie sie ihre Immobilien vor extremen Wetterlagen schützen können. „Die Mehrheit der Hausbesitzer fühlt sich mit den Folgen des Klimawandels alleingelassen. Angesichts der Tatsache, dass die versicherten Schäden mit 1,3 Milliarden Euro bereits zur Mitte des Jahres so hoch waren wie im Mittel der zehn Vorjahre, ist das absolut nachvollziehbar“, erläutert Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse.


Pflichtprogramm Vorsorge

Viele Eigentümer sind noch unsicher, welche Maßnahmen zu treffen sind. So würden 90 Prozent der Hausbesitzer in Niedersachsen bei Hochwasserschäden finanziell im Regen stehen.
Es ist wichtiger denn je, sich gegen wirtschaftliche Folgen von Wetterereignissen abzusichern. Eine Elementarschaden-Versicherung ist unerlässlich. Steht nach einem heftigen Gewitter Wasser im Keller, sind dort Schäden an elektrischen Geräten nicht durch eine Hausratversicherung gedeckt. Wohngebäude-Policen greifen nur bei Leitungswasserschäden.

Bauliche Nachrüstung

Hausbesitzer sollten Schäden auch baulich vorbeugen. Gegen Wassereinbruch durch die übervolle Kanalisation helfen beispielsweise Rückstauklappen. Wer einen Profi mit dem Check und bei Bedarf mit der Reparatur des Dachs beauftragt, kann ruhig schlafen, auch wenn Sturm und Hagel ums Haus toben.

Sicherer Badespaß bei jedem Wetter

Poolüberdachungen bieten Sicherheit für Kinder und schützen vor Schmutz

Warum soll man sich an sonnigen Tagen in überfüllten Freibädern drängeln, wenn man mit reichlich Platz im eigenen Pool entspannen könnte? Für viele Gartenbesitzer stellt der Bau eines Schwimmbeckens die Erfüllung eines lange gehegten Traums dar.

Vor allem Kinder sind oft gar nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen, aber auch für den täglichen Frühsport ist dies sehr komfortabel. Gerade wenn Kinder oder Tiere zum Haushalt gehören, ist es jedoch wichtig, den Pool stets abzusichern, wenn kein Erwachsener in der Nähe ist. Allzu schnell kann es sonst in einem unbedachten Moment zu einem Unfall kommen. Eine abschließbare Überdachung über der Wasserfläche unterbindet diese Gefahr und kann obendrein noch beim Energiesparen helfen.Energiekosten senken,

Schmutz im Wasser vermeiden

Feste Pooldächer, ob aus Kunststoff oder Glas, verhindern zudem, dass sich Laub, Schmutz oder kleines Getier im Becken sammeln können. Wer abends oder bei Nichtnutzung das Dach schließt, kann also den Pflegeaufwand erheblich reduzieren. Zudem kühlt das Wasser unter der geschlossenen Haube nachts nicht so stark aus wie unter freiem Himmel. Entsprechend weniger oder gar nicht muss das Nass am nächsten Tag aufgewärmt werden. Die laufenden Energiekosten verringern sich erheblich. Für die optische Gestaltung der Überdachung können Poolbesitzer bei Herstellern wie etwa Abrideal aus vielen Varianten auswählen. Während aufklappbare und leicht abnehmbare Dächer die preisgünstige Einstiegslösung darstellen, bietet beispielsweise ein Schiebesystem erheblich mehr Komfort. Hier lässt sich die Überdachung flexibel Stück für Stück öffnen, in Verbindung mit einem Motorantrieb ist dies sogar ganz ohne Kraftaufwand möglich.
Welche Variante zum eigenen Pool und den baulichen Bedingungen im Garten passt, lässt sich am besten in einer persönlichen Beratung klären.

Die Badesaison eher starten und verlängern

Die Nutzung des eigenen Pools muss nicht allein auf warme Sommertage beschränkt sein. Mit einer guten Planung ist der private Badespaß auch an kühleren Tagen selbst in der Übergangszeit noch möglich, ganz gleich ob man den Schwimmbereich mit einem flachen, niedrigen oder einem extra hohen Pooldach, unter dem man aufrecht stehen kann, überdacht. Ein hohes Pooldach kann freistehend sein oder an das Haus angebaut werden. Auch an sehr kühlen Tagen sind Sie unter dem Dach vor kalter Zugluft geschützt und es ist angenehm warm. Selbst bei niedrigeren Temperaturen, Regengüssen oder kräftigem Wind kann man auf diese Weise im Wasser seine Bahnen ziehen.

Pflegeaufwand ist überschaubar

Der Aufwand für die Pflege und Reinigung des Pools reduziert sich mit der Pooüberdachung erheblich. Die Reinigung des Daches hält sich indes auch in Grenzen: Empfohlen wird eine gründliche Reinigung alle sechs Monate. Nur bei starker, sichtbarer Verschmutzung durch Laub, Schmutz und Co. sollte der Gartenbesitzer das Pooldach häufiger säubern. Ob es sich um eine Abdeckung aus Glas oder Kunststoff handelt, macht dabei keinen Unterschied.

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