Ausgehen & Genießen

Ziegenkäse verleiht Charakter

Ziegenkäse ist der älteste Käse überhaupt, und es gibt ihn in allen Formen: als streichfähigen Weichkäse, in Talerform, als festen Schnittkäse und als Hartkäse. Am bekanntesten ist wohl die klassische Ziegenkäserolle, die oft mit Kräutern wie Schnittlauch verfeinert wird. Viele verwechseln Ziegenkäse mit Ziegenfrischkäse. Hier gibt es aber einen Unterschied: Während der feste Ziegenkäse erst noch reifen muss, wird Ziegenfrischkäse „frisch“ verzehrt. Sowohl mit Ziegenfrischkäse als auch mit festerem Ziegenkäse kann man die unterschiedlichsten Gerichte zubereiten. Weicher bis halbfester Ziegenkäse ist etwa gut als Raviolifüllung geeignet. Mit Ziegenkäse kann man aber auch leckere Desserts kreieren. Ob fruchtig, herb, honigsüß oder kräuterfrisch – Ziegenkäse kann jedem Gericht eine ganz besondere Note verleihen.

Ziegenkäse gibt es in verschiedenen Formen: als streichfähigen Weichkäse, in Talerform, als festen Schnittkäse und als Hartkäse. Foto: dpa

Schon gewusst? Bitter macht gesund

Warum bestimmte Pflanzenstoffe dem Wohlbefinden so gut tun

„Auch deshalb sind bittere Pflanzen wie Löwenzahn und Mariendistel aus der Naturheilkunde nicht wegzudenken“, weiß Prof. h.c. Peter Jentschura, Gesundheitsexperte aus Münster. Im Folgenden einige  Tipps, wie bittere Kräuter und Gemüse das Wohlbefinden verbessern, den Stoffwechsel anregen und sogar das Abnehmen erleichtern können. Für Leber und Galle: Kaffee, Alkohol, Medikamente - alles, was wir aufnehmen, nimmt irgendwann den Weg über die Leber und wird dort verstoffwechselt. Bitterstoffe unterstützen die Leber bei ihrer Aufgabe als fleißiger Entgifter und regen ihre Funktion sanft an. Gleichzeitig signalisieren sie der Galle, mehr Flüssigkeit zu produzieren. Dadurch wird die Fettverdauung erleichtert.

Bittere Gemüse wie Rosenkohl oder Chicorée sind deshalb ideale Beilagen zu deftigen Speisen. Unter den Früchten ist die Grapefruit ein guter Bitterstofflieferant. Gegen Heißhunger: Viele Naschkatzen kennen das Phänomen: Eine Tafel Vollmilchschokolade ist ruckzuck verspeist, von der Bitterschokolode genügen dagegen ein, zwei Stückchen, damit der Süßhunger gestillt ist. Denn das bittere Aroma kann die Lust auf zuckrige Snacks wirksam zügeln und so beim Abnehmen helfen.Bei Magendrücken: Wer einen empfindlichen Magen hat, kann zum Beispiel mit einem Tee aus Löwenzahn und Mariendistel gegensteuern, der eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken wird. Bei Magenkrämpfen bietet es sich an, beruhigende Kräuter wie Kamille oder Pfefferminze mit in den Tee zu geben.Für die Darmgesundheit: Millionen von Darmbakterien unterstützen uns bei der Verdauung und übernehmen noch zahlreiche weitere Aufgaben, etwa die Bildung bestimmter Vitamine. Bitterstoffe sorgen für ein Milieu, in dem sich die „guten“ Bakterien wohlfühlen und vermehren können.

Tipp für jeden Tag: Eine Tasse Bittertee pro Tag tut jedem von uns gut. Man kann ihn gleich morgens statt Kaffee trinken, denn er weckt auch die Lebensgeister! Für eine milde Mischung können Artischockenkraut und Löwenzahnblätter (Apotheke) zu gleichen Teilen mit Zitronengrass gemischt werden. Einen Teelöffel der Mischung mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, einige Minuten ziehen lassen und möglichst ungesüßt genießen.

Ein Tee aus bitterstoff haltigen Kräutern kann Verdauungsbeschwerden lindern, wenn er rund 30 Minuten vor einer Mahlzeit genossen wird. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

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