Markisen und Sonnenschutz

Terrasse gestalten mit einer Markise


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Moderne Textilmarkisen bieten nicht nur einen guten Sonnenschutz, sie sind auch ein wichtiges Element, um eine Terrasse ansprechend zu gestalten. Wie gut und sicher die Markise angebracht ist und wie lange ihr Besitzer Freude daran hat, hängt von der richtigen Planung und Pflege ab.

Es gibt ganz unterschiedliche Markisenarten und -typen. Welche ist die richtige für die Terrassengestaltung? Das kommt erst mal darauf an, wo und wofür sie eingesetzt werden soll. Mit am häufigsten findet man die Gelenkarmmarkise. Diese Markise befestigen Sie nur an einer Seite in der Regel an der Hauswand, sie schwebt ansonsten über der zu beschattenden Freifläche. Gelenkarmmarkisen gibt es von klein bis sehr groß mit mehreren Metern Ausfall, um auch große Terrassen ansprechend zu gestalten.

Für Markisen, die einen großen Ausfall besitzen, ist ein entsprechend tragfähiges Mauerwerk die Voraussetzung. Denn durch die Hebelwirkung können gerade bei aufkommendem Wind erhebliche Kräfte an der Befestigung der Markise wirken. Die Planung und Montage überlässt man daher am besten einem Sonnenschutz-Fachbetrieb, der die Wand beurteilen und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen vornehmen kann, um die Markise sicher zu befestigen.

In punkto Farbe und Design entscheidet letztlich alleine der persönliche Geschmack, ob man es eher kühl oder warm, uni oder gemustert mag. Bedenken sollte man, dass die Markise sowohl zum Stil als auch zur Farbigkeit des Hauses passen sollte und dass sie die Fassade für mehr als eine Saison ziert. Am besten entscheidet man sich zu Hause mit Stoffmustern und Farbmustern für die textile Bespannung und die Pulverlackierung des Gestells, um die Terrasse ganz individuell zu gestalten. Die Farbigkeit des Stoffs beeinflusst auch die Lichtstimmung auf der Terrasse: Grüntöne liefern beruhigendes Licht, Blautöne kühles, Rot- und Gelbtöne freundliches warmes Licht.

Bei Wind und Regen ist die Markise einzufahren, nachts oder wenn niemand zu Hause ist, am besten auch. Denn ein plötzlicher Gewittereinbruch stellt eine echte Gefahr dar. Wurde die Markise doch einmal nass eingerollt, sollte sie so schnell wie möglich wieder ausgefahren werden, sobald sich der Regen verzogen hat. Für die Reinigung von losem Schmutz genügt in der Regel ein Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch, Hochdruckreiniger und Dampfstrahler sind zu aggressiv.

Wohnkomfort verbessern


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Es lohnt sich für jeden Hausbesitzer, über einen guten Hitzeschutz nachzudenken. Denn neben der Energieeinsparung ist er ein wichtiger Faktor für den Wohnkomfort in den Sommermonaten.

Eine gute Wärmedämmung hilft nur bedingt gegen Sommerhitze. Denn der größte Wärmeeintrag in die Räume findet nicht über die geschlossenen Flächen von Dach und Fassade statt, sondern über die Fensterflächen. Wenn die Sonnenstrahlen durch die Glasflächen fallen, dann laden sie ihre Wärmefracht im Raum ab. Die Fensterscheiben verhindern, dass die Wärmeenergie wieder nach draußen gelangt. Dieser Effekt, der im Treibhaus im Garten erwünscht ist, kann Räume auf unangenehme Temperaturen aufheizen. Vermeiden lässt sich das durch einen außen liegenden Sonnenschutz an den Fenstern. Für die Installation an Fenstern geeignet sind zum Beispiel Senkrechtmarkisen, die nach Art eines Rollladens vor dem Fenster von oben nach unten laufen. Noch vielseitiger einsetzbar sind Fallarmmarkisen oder Markisoletten, die sich mit variablem Neigungswinkel teilweise nach außen ausstellen lassen. Sie bieten Sonnenschutz bei gleichzeitig freiem Blick nach draußen. Wer sichergehen will, dass sein Haus jederzeit gut gegen Hitze geschützt ist, überlässt die Steuerung der Sonnenschutzbehänge einer Wetterautomatik. Sie sorgt dafür, dass die Markisen bei Sonne ausgefahren und die Fensteröffnungen damit geschlossen werden. Bei schlechter Witterung oder starkem Wind bewirken die Sensoren, dass die Behänge einfahren und sicher geschützt sind.

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