Bauen – Wohnen – Leben: Individuelle Hausplanung mit Köpfchen

Die Individualisierung ist ein Megatrend dieser Zeit, der auch vor dem Bauen und Wohnen nicht Halt macht. Jeder kann und möchte frei entscheiden, wie er seine Wohnung gestaltet oder sein Haus baut. Das ist bei einem Fertighaus nicht anders. Am Ende des Bauprozesses steht daher ein personalisiertes Zuhause, das es nur ein einziges Mal gibt.

Rund jedes fünfte neue Ein- oder Zweifamilienhaus in Deutschland ist ein Fertighaus. 2018 waren es exakt 19 678 Stück, im ersten Quartal 2019 bereits 4 935. Wer sie in einem Neubaugebiet sucht, wird sie wahrscheinlich nicht von konventionell gebauten Häusern unterscheiden können. Es sei denn, er ist schnell. Denn gerade einmal zwei Tage dauert die Montage der industriell vorgefertigten Bauteile. Dann sieht der wetterfeste Rohbau mit bereits im Werk aufgetragenem Grundputz von weitem in etwa so aus wie jeder andere Neubau auch. Unabhängig von der Bauweise unterscheiden sich zu diesem Zeitpunkt vor allem der Grundriss und – sofern es der Bebauungsplan zulässt – auch die Architektur der einzelnen Häuser voneinander. Grundsätzlich zeichnet die Holz-Fertigbauweise heute eine nie dagewesene architektonische Freiheit aus, bis hin zu gänzlich frei geplanten Stadtvillen, Land-, Schweden- oder Kubushäusern für eine, zwei oder mehr Familien. Auf Wunsch zum Beispiel mit drittem Giebel oder Keller, Flach- oder Pultdach, Erker oder Wintergarten sowie barrierefrei auf einer Ebene oder mit Dachterrasse.

Der Grundriss eines Fertighauses wird ebenfalls auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden hin zugeschnitten. Dabei können junge Baufamilien, ältere Baupaare der Generation 50+ und alle weiteren Bauherren auf bewährte Grundrisskonzepte der Haushersteller zurückgreifen, wenn sie es denn wünschen. Wer schon einen selbst ausgearbeiteten Plan mitbringt, kann diesen ebenfalls umsetzen, sofern die bautechnischen und statischen sowie baurechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Wie sich unterschiedliche Hausentwürfe „anfühlen“, kann der Bauherr in voll ausgestatteten Musterhäusern der Hersteller nachempfinden. Dort erhält er über den Grundriss und die Architektur hinaus auch unzählige weitere Anregungen und Gestaltungsideen für sein individuelles Zuhause – angefangen bei Fenstern, Dachziegeln und der Fassadengestaltung über haustechnische Details wie das Heizsystem oder die Lüftungsanlage bis hin zu Bodenbelägen, Innentüren und Sanitäreinrichtungen.

Natürliche Schönheit: das Blockhaus

Es gehört zu den kanadischen Wäldern wie die wilden Tiere, die klaren Seen und die frische Luft : Das Blockhaus.

Kanada hierzulande: Blockhäuser bereichern auch deutsche Landschaften.

Den Hauch von Romantik und Freiheit strahlen die rustikalen Naturschönheiten aus: Vogelgezwitscher zum Aufwachen, Frühstück im Freien, Wandern am Nachmittag und Kaminfeuer am Abend. Hier möchte man nicht nur einen entspannenden Urlaub machen, hier möchte man am liebsten sein ganzes Leben verbringen. Hierzulande erfüllen verschiedene Anbieter mit ihren Blockhäusern diesen Traum vom natürlichen Wohnen. Und das sogar mitten in der Stadt.

Einen ganz natürlichen Lebensstil kann der Blockhausbesitzer mit seinem neuen Heim verwirklichen. Denn der jahrtausendealte Baustoff Holz sorgt ganz von selbst für ein ausgeglichenes Raumklima. Das physikalische Geheimnis: Holz verfügt über eine niedrige Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Wärmespeicherkapazität. Im Sommer bleibt das Haus schön kühl, im Winter ist es mollig warm. Das spart Energie. Seine hervorragenden Wärmedämmeigenschaften und Isolationswerte machen das Blockhaus auch in Deutschland als Wohnhaus attraktiv. Die Außenwand besteht aus einzelnen Blockbohlen. Diese sind aufeinandergeschichtet und durch Nuten und Federn miteinander verbunden. An den Hausecken werden sie verzahnt oder verkämmt. Diese Außenwand aus Bohlen macht eine innenliegende Dampfsperre unnötig. Bei diesen diffusionsoffenen Wänden hat Schimmel keine Chance. Die Luft ist immer ausgleichend befeuchtet, eine Lüftungsanlage ist nicht nötig. Auch in ökologischer Hinsicht überzeugt ein Wohnblockhaus.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der rund um den Globus verfügbar ist. Einheimische, nachhaltige Forstwirtschaft sorgt dafür, dass kein Raubbau betrieben wird. Hinzu kommt, dass Holz CO2-neutral ist: Stirbt und verrottet ein Baum, gibt er nur die Menge an CO2 ab, die er vorher aufgenommen hat. Beim Bauen mit Holz verlängert sich die CO2-Speicherwirkung der Bäume über ihre Lebensdauer hinaus.

My home is my office – Möglichst alle Vorteile nutzen

Für viele Berufstätige unverzichtbar und von der Steuer absetzbar: das Home Office. Foto: BHW

Das Arbeiten im Home Office wird immer beliebter. Die Gründe liegen auf der Hand: flexible Zeiteinteilung, kein langer Arbeitsweg auf verstopften Straßen, dazu ein Ambiente nach eigenem Geschmack und viel Raum für Kreativität.

Für viele Berufstätige unverzichtbar und von der Steuer absetzbar: das Home Office

Damit sich Privates und Berufliches nicht zu sehr vermischen, sollte das Home Office klar vom Wohnbereich getrennt sein. Das erfordert bisweilen auch bauliche Maßnahmen. Dabei hat die Frage, welcher Arbeitstyp man ist, Einfluss auf die Standortwahl: Lässt man sich durch den Blick aus dem Fenster inspirieren oder ablenken?Gute Beleuchtung fördert die KreativitätArbeitsforscher empfehlen, den Arbeitsplatz von direktem Tageslicht bestrahlen zu lassen. Eine gute Ausleuchtung fördert nicht nur die Kreativität, sondern verringert auch Müdigkeit. Zudem gilt: kein Home Office ohne eine geordnete Aktenablage. Es empfiehlt sich ein offenes Regal mit Fächern, denn im beruflichen Alltag ergeben sich immer wieder neue Themenfelder, die flexible Ablagemöglichkeiten erfordern. Bei der Auswahl von Schreibtisch und Bürostuhl sollten Ergonomie und Funktionalität den Ausschlag geben. Farbakzente beleben nachweislich die Kreativität. Auch Anschaffungen für kleine „Denkpausen“ wie ein bequemer Sessel oder ein Stehpult lassen sich von der Steuer absetzen.Kosten sind absetzbarArbeitnehmer, die im Home Office arbeiten, weil ihnen in der Firma kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht, können sämtliche Ausgaben für Strom, anteilige Miete oder die Deckenlampe bis zu einer Höhe von jährlich 1.250 Euro von der Steuer absetzen. „Für viele Selbstständige dagegen ist das Arbeitszimmer zu Hause Mittelpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit“, sagt Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. „Wer ausschließlich am heimischen Rechner arbeitet, kann Kosten in unbegrenzter Höhe in der Steuererklärung geltend machen.“

Related