Tag des Gartens

Am Sonntag, 9. Juni ist Tag des Gartens. Sein Motto lautet diesmal „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“, Der Tag, der vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde ins Leben gerufen wurde, soll die Bedeutung des Kleingartens in das öffentliche Bewusstsein rücken und vor allem Stadtmenschen die Freude an der Natur nahebringen.

Ein Garten der Ruhe

Foto: Susanne Wysocki

Am Sonntag, 9. Juni  ist Tag des Gartens. Sein Motto lautet diesmal „Kleine Gärten – bunte Vielfalt", Der Tag, der vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde ins Leben gerufen wurde, soll die Bedeutung des Kleingartens in das öffentliche Bewusstsein rücken und vor allem Stadtmenschen die Freude an der Natur nahebringen.

Der Friedhof St. Paulin in Trier ist nicht nur ein Ort zum Trauern. Wer den Friedhof in Trier besucht, der wird sich nicht selten wundern:  Zwischen den Grabreihen finden die Besucher einen Garten der Ruhe, einen Garten der Erinnerung – den Memoriam-Garten. Selbiger ist ein Grabfeld der besonderen Art und einzig in Trier. Auf einer bunten Fläche von 150 Quadratmetern sind vier harmonisch aufeinander abgestimmte Themenwelten in der Bepflanzung zu bewundern.

Im Duftfeld stehen stark duftende Hochstammrosen in einem blauen Lavendelfeld Thymian, Maiglöckchen und Rosmarin. Sie locken mit ihrem Duft die Bienen an. Im Feld des Klanges hören die Friedhofsbesucher bei schlechtem Wetter den Regen hart auf die großen Blätter der Hosta prasseln, und den Wind pfeifen durch Bambus und Gräser. Die letzten beiden Felder zeigen eine Vielfalt von bienenfreundlichen Stauden und Gehölzen in blauweißen Tönen wie Hortensien, Astern oder die bunte Vielfalt in orangerot wie zum Beispiel Sonnenhut, Lilien und Mädchenauge. Kurz: eine Naturoase für Mensch und Tier. Auch wenn hier bestattet und getrauert wird, die Pflanzen- und Tierwelt machen das Feld lebendig und den Friedhof zu einem Garten der Ruhe mitten in der Stadt.

Grüne Vorgärten ins Rampenlicht!

„Schottergärten sind pflegeleicht!“ Diesen Satz könnte man zweifellos als moderne Mär bezeichnen. Denn tatsächlich machen die grauen Flächen mit der Zeit mehr Arbeit als standortgerecht bepflanzte Vorgärten. Darüber hinaus bieten Schotter, Kies und Split der Tierwelt weder Nahrung noch Rückzugsorte. Gerade in Zeiten, in denen der Vogelrückgang sowie das Insektensterben in aller Munde ist, spielen diese Aspekte eine immer schwerwiegendere Rolle. Pflanzen nehmen Regenwasser auf und verdunsten es über ihre Blätter. Auf diese Weise kühlen sie die Luft merklich. Sie binden aber auch Feinstaub und produzieren Sauerstoff, bieten Insekten und Vögeln wichtige Nahrung sowie Verstecke und Lebensraum. Bäume und hohe Gräser sorgen für Privatsphäre, indem sie die Fenster und den Eingangsbereich vor neugierigen Blicken abschirmen, zugleich spenden sie im Sommer angenehmen Schatten. Auch in Bezug auf die Pflegeleichtigkeit sind bepflanzte Vorgärten die beste Wahl. So lässt eine geschickte, flächendeckende Gestaltung mit Bodendeckern unerwünschten Wildkräutern beispielsweise kaum Platz zum Wachsen. Quelle: BGL

Weitere Infos zum Vorgarten und zur Initiative ‚Rettet den Vorgarten‘ gibt es unter: www.mein-traumgarten.de

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