Fachkräfte gesucht: Pflegeberufe

Erfüllender Beruf mit Jobgarantie

Hunderte freie Stellen in der Region: Wer eine Ausbildung in einem Pflegeberuf vorweisen kann, hat die Qual der Wahl und kann sich die Stelle suchen, wo es passt.

Keine optimalen Schulnoten? Fremdsprachenkenntnisse Fehlanzeige? Vielleicht ist auch einen Text auf Deutsch zu formulieren nicht die Spezialität? Oder der bisherige Karriereverlauf war nicht gradlinig? Besonders in der Altenpflege haben Menschen, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, dennoch prima Chancen auf eine gute Festanstellung. Mit Schulabschluss stehen alle Türen zur Ausbildung offen. Fortbildung wird in den Pflegeeinrichtungen groß geschrieben. Und mittlerweile bietet sich ausgerechnet in Trier darüber hinaus Gelegenheit parallel oder im Nachgang zur Ausbildung mit einem Abschluss im Studiengang Pflegewissenschaft, die Karriere zu krönen.

1100 freie Stellen im Pflegebereich hat die Arbeitsagentur Trier 2018 versucht zu besetzen – und es werden immer mehr. Die Arbeitsagentur hilft und unterstützt Bewerber und Betriebe deshalb bei der Ausbildung. Julia Benning, Pressesprecherin bei der Arbeitsagentur: „Von 2014 bis 2018 wurden insgesamt 282 Ausbildungen in der Altenpflege durch eine Qualifizierungsoffensive der Agentur für Arbeit Trier im Zuge der ,Weiterbildung geringqualifizierter, beschäftigter Arbeitnehmer im Unternehmen’ (WeGebAU) gefördert.“ Und ihre Kollegin, Arbeitsvermittlerin Ute Pöhlmann, sieht darin eine Win-Win-Situation für alle Seiten: „Allein im vergangenen Jahr wurden 65 Abschluss orientierte Weiterbildungen zum Altenpfleger durch dieses Programm gefördert.“ Unter denen, die die Weiterbildung zur Altenpflege-Fachkraft beendet hätten, seien sechs Monate nach Ende der Qualifizierung rund 90 Prozent der Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Je nach Arbeitsumfeld ist Schichtdienst an der Tagesordnung, das Miteinander im Team und der Umgang mit den betreuten Menschen können sich stark unterscheiden. Viele Einrichtungen bieten daher Praktika und Hospitationen, um sich zu orientieren. Auch noch mit 40 und selbst 50+ ist eine Ausbildung in der Pflege realistisch.

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