Ran an die köstlichen Stangen!

Spargelsaison noch bis 24. Juni

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Weiß, grün und violett – Spargelfans machen vor keiner Farbe halt, wenn bis zum 24. Juni, dem Johannistag, allerorten frischer Spargel aus deutschen Landen angeboten wird. Danach wird kein Spargel mehr gestochen, damit die Pflanzen auch im nächsten Jahr wieder kräft ig treiben. Es gilt also, noch die wenigen Wochen zu nutzen und dem Spargel-Genuss möglichst intensiv zu frönen.

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Mit 80 Prozent liefern die heimischen Anbaugebiete den größten Teil des Spargels, der auf deutschen Tellern landet. Importierter Spargel kommt häufig aus Griechenland, aber auch aus Spanien und den Niederlanden. Wächst der Spargel komplett unter der Erde und hat keinen Kontakt zum Sonnenlicht, bleibt er weiß. Um dieses Ziel zu erreichen, wird er in Hügelbeeten gezogen. Erntet man die Stangen erst, wenn sie schon durch die Erdoberfläche der Beete stoßen und mit dem Licht in Berührung kommen, dann sind sie violett und ihr Aroma ein wenig kräftiger als das des weißen Spargels. Wird er wie anderes Gemüse auf flachen Beeten gezogen, bildet sich Chlorophyll, das die Stangen grün färbt. Grüner Spargel schmeckt etwas nussig und enthält mehr Vitamin C als der weiße.

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Dickere, weiße Stangen sind übrigens hochwertiger als dünne. Um zur EU-Handelsklasse „Extra“ zu zählen, muss weißer und violetter Spargel es auf einen Durchmesser von zwölf Millimetern bringen. Beim violett-grünen oder beim grünen Spargel reichen zehn Millimeter. Wird der Spargel bis zum Verzehr noch bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt, ist das bei frischen Stangen meist kein Problem. Weißen Spargel sollte man aber in ein feuchtes Tuch einschlagen, während man grünen – genau wie ein Sträußchen Petersilie – am besten in frisches Wasser stellt.

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