Internationaler Tag der Familie am 15. Mai

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Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai ist ein von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufener Tag zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien.

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Der Internationale Tag der Familie steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das vom UN-Generalsekretär bestimmt wird. Stets hat es einen aktuellen Bezug und rückt eine andere Facette des Themas Familie in den Vordergrund. In Deutschland wird die Familie traditionell als eine Grundeinheit zusammenlebender Menschen angesehen, die in einem engen verwandtschaftlichen Verhältnis zueinanderstehen.

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Eine Familie vermittelt den Nachkommen wichtige Grundbausteine des sozialen Miteinanders. Werte und Normen einer Gesellschaft werden an die neue Generation weitergegeben. Am Internationalen Tag der Familie soll diese Bedeutung ins Bewusstsein gerückt werden. Die Kernfamilie besteht aus Partnern, die durch Ehe, eingetragene Lebensgemeinschaft oder Partnerschaft verbunden sind. Dazu können leibliche oder adoptierte Kinder gehören.

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Der Begriff Familie ist sehr weitläufig zu verstehen: Auch Großeltern, Tanten, Onkel oder Cousins gehören dazu. Eine besondere Art der Familie ist die Patchwork-Familie. Hier bringt jeder Partner eigene Kinder mit in die neue familiäre Gemeinschaft.

Das deutsche Grundgesetz stellt die Familie unter besonderen Schutz. Es gibt beispielsweise steuerliche Vergünstigungen für verheiratete Paare und solche mit Kindern. So wird von staatlicher Seite betont, dass die Familie eine wichtige Basis für die Gesellschaft darstellt. Der Internationale Tag der Familie soll ebenfalls daran erinnern, dass die Familie neben einer wirtschaftlichen und politischen Funktion auch eine Erholungsfunktion innehat. Die Familie bringt also nicht nur Absicherung und Schutz, sondern erfüllt auch einen emotionalen und ausgleichenden Zweck als Gegenpol zur Arbeitswelt. Die Vorstellungen von Familie, ihre Zusammensetzung und Aufgaben sind kulturell abhängig.

Der Begriff der Familie hat sich immer wieder verändert. Waren im alten Rom auch Sklaven und sonstige Bedienstete ein fester Bestandteil der „Familia“, so war der Begriff im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sehr eng gefasst und beschränkte sich auf verheiratete, heterosexuelle Paare mit leiblichen, ehelichen Kindern. Heute ist das Konzept der Familie dynamisch: Es wird diskutiert, ob Alleinerziehende, homosexuelle Paare (Regenbogenfamilie) dazugehören sollen oder nicht. Auch die zunehmende Scheidungsrate schafft neue familiäre Konstellationen. Am Internationalen Tag der Familie darf sich jede davon angesprochen und geehrt fühlen.

Quelle: www.kleiner-kalender.de

Aktiv mit dem Rad am Tag der Familie

Am Tag der Familie vielleicht mal den Drahtesel satteln und über Berg und Tal die Region erkunden?

Gerade Hierzulande gibt es viele Themen-Radwege, die man zum Beispiel am „Tag der Familie“ mit Kind und Kegel entdecken kann. Vom Hunsrück bis in die Eifel und entlang der Mosel und ihrer Seitenflüsse: Manche mögen es flach und familienfreundlich, andere eher hügelig und anspruchsvoll:

Der Kosmos-Radweg (20 Kilometer) liefert unterwegs die Antworten auf Fragen zu unserem Kosmos. Die kurvenreiche, überwiegend ebene und damit familienfreundliche Trasse führt fast vollständig auf eigenen Wegen vom Kurpark Daun über Pützborn, Oberstadtfeld, Niederstadtfeld und Schutz bis nach Meerfeld und ist in zwei Themenbereiche aufgeteilt.

Der Maare-Mosel-Radweg (57 Kilometer) ist die einfachste Verbindung zwischen Vulkaneifel und Mosel, da er von Daun bis Lieser vollständig auf der ehemaligen Bahnlinie verläuft. Und er ist eine ideale und bequeme Route zum Kennenlernen der Vulkaneifel. Spektakülar sind der Unkenstein-Tunnel mit 140 Metern Länge und der Grünewald-Tunnel (124 Meter) sowie die Viadukte, das Dauner- mit rund 28 Metern Höhe und das Pleiner Viadukt. Für die Rückfahrt von der Mosel auf die Höhe sorgt der RegioRadler, ein Linienbus zwischen Bernkastel-Kues und Daun, der in der Radsaison vom 1. April bis 31. Oktober einen Anhänger für 22 Fahrräder bietet.

Der Mineralquellen-Radweg (30 Kilometer) verbindet die Ahr und die Lieser. Der Weg führt von Ahrhütte nach Daun.

Der Mosel-Radweg (275 Kilometer) gehört zu den beliebtesten Radfernwegen Deutschlands. Er ist Teil der internationalen Radwanderroute Velo Tour Moselle. Genussradler wissen die ebene Streckenführung zu schätzen, aber auch die vielen Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke. Und da der Radweg kaum nennenswerte Steigungen hat, ist er auch besonders familienfreundlich.

Der Nimstal-Radweg (65 Kilometer) folgt der Nims vom Ursprung bei Weinsheim bis zur Mündung in die Prüm bei Irrel. Der größte Teil der Strecke ist eben bis leicht hügelig und führt teilweise über eine ehemalige Bahntrasse.

Der Saar-Radweg (111 Kilometer) führt ohne nennenswerte Steigung von Sarreguemines (Saargemünd) in Frankreich bis nach Konz, wo die Saar in die Mosel mündet. Hier schließt der Saar-Radweg auch an den Mosel-Radweg an.

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