Integrative Kita Petrisberg neu eröffnet

Zwei Etagen, 1000 Quadratmeter: Mehr Platz und neue Möglichkeiten im Neubau

Ein neuer Hort für Igel, Mäuse und Bären

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Die Integrative Kindertagesstätte Petrisberg ist in einen Neubau umgezogen. Dieser ist besser an die Bedürfnisse der Kinder angepasst.

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Die Integrative Kindertagesstätte Petrisberg ist in einen Neubau umgezogen. Er befindet sich in der Louis-Pasteur-Straße direkt gegenüber des alten Gebäudes. Dieses war eine Schule zu der Zeit, als sich dort noch die Basis der französischen Armee befand. „Vorher haben wir improvisieren müssen, jetzt sind wir gut ausgestattet“, sagt Kita-Leiter Robert Nohn. Die Kinder nutzten alte Klassenräume, jeder 70 Quadratmeter groß, in denen mit Vorhängen einzelne Bereiche abgeteilt wurden.

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Alle Gruppenräume haben nun einen direkten Zugang zu den Außenbereichen und Spielgeräten. Kita-Leiter Robert Nohn und seine Stellvertreterin Katharina Palussek sowie alle Erzieher und Pädagogen freuen sich, in den modernen, hellen Räumen arbeiten zu können.

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Jetzt hat jede der drei Gruppen à 15 Kinder einen Hauptraum, einen Nebenraum und ein direkt angrenzendes Bad. Zudem haben die Haupträume Türen zu den Außenbereichen. „Nun können wir auch mal spontan raus gehen“, sagt Erzieher Christian Kuhn. In dem Nebenraum könne man zudem ein reizüberflutetes Kind erden. Er und seine Kolleginnen freuen sich, in den neuen, hellen Räumen zu arbeiten.

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Auf zwei Etagen befinden sich auf 1000 Quadratmetern die Gruppenräume mit Nebenräumen, ein Mehrzweckraum, Anwendungsräume für Logopädie und Physiotherapie, verschiedene Verwaltungs- und Funktionsräume, ein Gruppenraum mit Ruhe- und Wickelraum für die Krippenkinder sowie die Frischküche.

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In der Kita werden 15 Kinder mit Behinderung und 30 Kinder ohne Behinderung ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut und ihrem Entwicklungsstand entsprechend gefördert. Jede Gruppe setzt sich aus fünf behinderten und zehn nicht behinderten Kindern zusammen.

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Für alle Kinder stehen Ganztagsplätze mit Mittagessen zur Verfügung. Die Kita ist von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Für die Kinder auf Förderplätzen ist ein Fahrdienst eingerichtet, der bei Bedarf in Anspruch genommen werden kann.

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Dazu gibt es eine Krippengruppe mit acht Plätzen, davon bis zu drei Plätze für Kinder mit Förderbedarf. 2,5 Erzieher und Pädagogen kümmern sich um jede der drei Gruppen.

Das Fachkräfteteam setzt sich zusammen aus Erziehern, Pädagogen, einer Französisch-Lehrerin und Praktikanten. Zwei Ergotherapeuten, eine Physiotherapeutin und zwei Logopäden ergänzen die Mannschaft. Zusätzlich besteht für Kinder mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, am heilpädagogischen Reiten teilzunehmen. Die sprachliche Entwicklung hänge, so Nohn, von der körperlichen Entwicklung ab. Indem die Kinder diese verbesserten, falle ihnen auch die sprachliche Entwicklung leichter.

Ein neuer pädagogischer Schwerpunkt ist die gebärdenunterstützte Kommunikation. Es werden kontinuierlich Gebärden im täglichen Miteinander eingesetzt und so spielerisch Kommunikation und Spracherwerb gefördert. Zudem finden regelmäßig Waldtage statt, in denen die Kinder Natur und rhythmischen Veränderungen durch die Jahreszeiten erleben.

Die Kita befindet sich in Trägerschaft der Lebenshilfe Trier. Der Neubau wurde durch die EGP GmbH in Abstimmung mit der Stadt Trier errichtet und kostete knapp 3,4 Millionen Euro. Der Großteil kam davon aus dem kommunalen Investitionsprogramm.

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