Energieeffizientes Sanieren – Wärmedämmung

Wer billig dämmt, dämmt oft doppelt


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Beim Dach auf einen lückenlosen Wärmeschutz achten

Bei der Auswahl der Materialien macht sich eine bessere Qualität häufig auf Dauer bezahlt - eine oft längere Lebensdauer etwa gleicht höhere Anschaffungskosten aus. Zudem gibt es Aufgaben, die in erfahrenen Profi händen am besten aufgehoben sind.

Die Modernisierung und energetische Wärmedämmung des Dachs ist ein gutes Beispiel dafür: Bei energetischen Sanierungen Marke Eigenbau können viele Fehler unterlaufen, die womöglich kostspielige Folgeschäden nach sich ziehen.
Verrottetes Holz im Dachstuhl, Schimmelbefall oder Feuchtigkeitsschäden in der Bausubstanz: Dies sind typische Mängel, die durch eine fehlerhafte Dämmung entstehen können - und anschließend für hohe Kosten sorgen.
Eine wirksame und langlebige Dachdämmung ist so komplex, dass sie eine Aufgabe für den Profi ist. Unabhängige Energieberater und erfahrene Fachbetriebe vor Ort sind dafür die ersten Ansprechpartner. Zudem sollten die Komponenten für Wärmeschutz, Feuchteschutz und zur Abdichtung nach Möglichkeit nicht aus verschiedenen Quellen stammen. Bewährt haben sich Dämmsysteme, bei denen alles aufeinander abgestimmt ist und vor allem auch zum jeweiligen Dach passt. Spätestens wenn eine Neueindeckung des Dachs oder ein Ausbau des Obergeschosses geplant wird, ist dies ein guter Zeitpunkt, um sich gleichzeitig mit dem Wärmeschutz zu befassen. Empfehlenswert ist etwa eine sogenannte Aufsparrendämmung. Hier wird die Wärmedämmung komplett auf den Sparren verlegt und somit eine lückenlose, wärmebrückenfreie Dämmschicht ermöglicht. Das spart nicht nur Heizkosten im Winter, sondern beugt im Sommer einer Überhitzung von Dachräumen vor.

Energielücken im Haus


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Die Heizkostenrechnung zeigt es schwarz auf weiß: Viele ältere Wohngebäude haben beim Thema Energieeffizienz Nachholbedarf. Vor allem vier typische Schwachstellen gibt es, bei denen sich eine Verbesserung des Wärmeschutzes auszahlt: Ungedämmte Kellerdecken, schlecht isolierende Fenster, unzureichend gedämmte Fassaden und Dächer ohne ausreichenden Wärmeschutz. Was man tun kann, ist im Folgenden kurz zusammengestellt.

 

Tipp 1: Kellerdecke dämmen

Ein kalter, unbeheizter Keller kann für einen unangenehm kalten Boden im Erdgeschoss verantwortlich sein. Deutliche Verbesserungen bringt eine Dämmung der Kellerdecke von unten etwa mit  Polyurethan-Dämmelementen. Wegen seiner guten Leistungsfähigkeit genügt eine Dämmstoffdicke von etwa acht Zentimetern, sodass im Untergeschoss genügend Kopffreiheit für die Nutzung der Kellerräume erhalten bleibt.

 

Tipp 2: Fassade renovieren – Wärmedämm- Verbundsystem vom Profi anbauen lassen

Eine Fassadendämmung lässt sich sehr gut mit einer ohnehin geplanten Erneuerung des Putzes verbinden. Dann fallen zum Beispiel Gerüstkosten nur einmal an. Sie sollte vom Profi geplant und durchgeführt werden.

 

Tipp 3: Fenstertausch - kann mit der Fassadenrenovierung verbunden werden

Alte Fenster ohne Isolierverglasung können im Rahmen einer Fassadensanierung gleich mit ausgetauscht werden. Ideal ist es, wenn die Fenster ein Stück weiter nach außen in die Dämmebene gesetzt werden.

 

Tipp 4: Dachdämmung - hängt von der Nutzung der Dachräume ab

Wird der Dachboden nur als Lagerraum genutzt, kann eine Dämmung der obersten Geschossdecke ausreichen, hierfür gibt es mit Trittschicht versehene PU-Elemente. Sollen im Dach Wohnräume entstehen oder gibt es diese schon, empfiehlt sich im Zuge einer Erneuerung der Dachziegel eine zwar aufwendigere, aber effektive PU-Aufsparrendämmung.
Bevor man beginnt, an einem älteren Haus energetische Verbesserungen durchzuführen, sollte man einen Gebäude-Energieberater hinzuziehen. Dieser kann eine Gesamtsanierung in einem Zug zum KfW-Effizienzhaus darstellen oder einen Fahrplan für eine schrittweise Sanierung über einen längeren Zeitraum aufzeigen.

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