Gut gerüstet: Gerüstbau

Temporäre Absturzsicherungen an Flach- und flachgeneigten Dächern


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Die Arbeitssicherheit verlangt vom Dachhandwerker, Solarteur, Begrüner oder allen, die sich auf Dachflächen bewegen und letztendlich vom Bauherren regelkonforme Absturzsicherungen. Auch private Bauherren sind verpflichtet dafür zu sorgen. Unter Umständen ist zu prüfen, ob vor der Montage einer Solaranlage ein Dachdecker mit vorhergehender Dachsanierung beauftragt werden muss.

Die Dachfläche ist nach BG-Richtlinien abzusichern.

- Ab zwei Meter Absturzhöhe ist ein temporäres Seitenschutz-System erforderlich, und bei Verkehrswegen muss schon ab ein Meter Absturzhöhe ein solches angebracht werden.
- Dachdurchdringungen, wie zum Beispiel Lichtbänder oder Lichtkuppeln, müssen durchsturzsicher gestaltet werden.
- Beschickungsöffnungen für den Materialhochtransport müssen gebaut sowie Schutzbeläge verlegt werden.
- Außenaufgänge in Form von Treppentürmen sind heute Stand der Technik.

Die Absicherung mit einem temporären Seitenschutz kann in vielen Fällen ein handelsübliches Gerüst ersetzen und das auch noch ohne Behinderung auf Verkehrswegen, an Rampen oder Hauseingängen. Die beste Vorsorge im Betrieb ist und bleibt es, durch ein Arbeitsschutzystem Unfälle zu vermeiden. Viele spezialisierte Betriebe sind hier bereits gut aufgestellt

Qualität setzt sich durch


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Das Gerüstbauer-Handwerk ist in den letzten Jahrzehnten zu einem ganz eigenständigen Handwerk geworden. Die wesentlichen Gründe: wachsende technische Anforderungen, Entwicklungen im Gerüstmaterial und wachsende Anforderungen im Hinblick auf Arbeitssicherheit.
Die Vielfältigkeit des Gerüstbaus geht weit über den Ein- und Mehrfamilienhausbau hinaus. Im Industriegerüstbau wird deutlich, wie vielfältig die Aufgaben und Anforderungen im Gerüstbauer-Handwerk geworden sind: Etwa auf Chemieanlagen in Kraftwerken, beim Schiffsbau oder dem Gerüstbau für Brücken, Kirchen, Türme und Denkmäler mit zum Teil speziellen Denkmalschutzauflagen. Als Aufgabengebiete kommen in Frage unter anderem das Auf-, Um- und Abbauen von Arbeits-, Schutz-, Traggerüsten, Sonderkonstruktionen und beweglichen Arbeitsplattformen an diversen Objekten und Orten, die selbstständige Arbeitsausführung auf Basis von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen im Team und in Kooperation mit anderen Gewerken, das Einrichten von Arbeitsstellen, das unentwegte Überprüfen auf einwandfreies Arbeiten oder die Dokumentation, Qualitätssicherung und Leistungsberechnung.
Das Gerüstbauer-Handwerk hat sich mit handwerklichen Kenntnissen und Fertigkeiten sowie mit entsprechenden Materialien auf die Aufgaben eingestellt. Auch Umweltschutzauflagen gilt es verstärkt zu genügen: Auftraggeber werden bei der Sanierung oder dem Rückbau von Industrieanlagen oder der Sanierung denkmalgeschützter Bauwerke immer mehr damit konfrontiert.
Gerüstwerbeplanen sind ein zusätzliches neues Geschäftsfeld. Gerüste müssen schnell montiert und wieder demontiert sein. Arbeitsablauf und Produktion bei Industriegebäuden dürfen möglichst wenig gestört werden. „Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ist für den Beruf sozusagen überlebenswichtig“, heißt es von Verbandsseite.

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