DJK/MJC Trier – SG 09 Kirchhof

Samstag, 13. April, um 18 Uhr in der Arena Trier

Der nächste Strohhalm: Miezen erwarten Kirchhof mit Scharfschützin Sabljak

Ob der 28:27-Sieg gegen Rödertal am vergangenen Samstag – der erste nach zehn Niederlagen zuvor – der erhoffte Befreiungsschlag für die DJK/MJC Trier war, wird sich im Spiel gegen die SG Kirchhof (Samstag, 18 Uhr, Arena Trier) zeigen. Obwohl festzuhalten gilt, dass der kommende Gegner ein ganz anderes Kaliber darstellt. Für Miezen-Coach Elena Vereschako gibt der sechste Tabellenplatz der Hessinnen die Fähigkeiten der Gäste „nicht wirklich“ wieder.

Sie geht sogar noch weiter: „Kirchhof gehört dem Personal nach unter die Top 3 der Liga. Warum sie dort nicht stehen, ist mir ein Rätsel.“ Die hohe Wertschätzung der Kirchhoferinnen erklärt sich nicht nur mit der eigenen 32:44-Niederlage im Hinspiel, „als wir phasenweise richtig überrannt wurden.“ Damals hielt sie fest: „32 Tore in einem Auswärtsspiel zu erzielen, ist toll, 44 zu kassieren, indiskutabel.“ Die gewonnenen Eindrücke aus dieser Pleite bestimmen wesentlich die Vorbereitung auf das erneute Duell mit dem Topteam. „Wir treffen auf die vielleicht schnellste Mannschaft der Liga, die über eine ungewöhnliche Qualität und Offensivpower verfügt.“

An erster Stelle ist da Diana Sabljak zu nennen, die mit 214 Treffern die Torjägerinnenliste der 2. Liga anführt. Die Kroatin zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Werferinnen in dieser Spielklasse, auch schon zuvor bei Koblenz-Weibern, wo sie gemeinsam mit Mieze Dora Simon-Varga auflief. Zu den besten Angreiferinnen der Liga zählt auch Dionne Visser. Eher ungewöhnlich ist, dass die Holländerin am Kreis zuhause ist und von dort 122 Mal erfolgreich war. Damit nicht genug – Kirchhof ist auch auf den Flügeln exzellent besetzt und hat auch von der Bank noch einiges zu bieten. Mit 16 (Sabljak) und 7 Toren (Visser) erzielte Kirchhofs Torjägerinnenduo mehr als die Hälfte der Treffer zum Sieg im Hinspiel.

„So schön und wichtig der Sieg gegen Rödertal war, die dort gezeigte Leistung wird gegen Kirchhof wird nicht reichen“, ist Vereschako davon überzeugt, dass eine erneute Steigerung erforderlich sein wird. Auf einen Nenner gebracht: Die Miezen werden am Leistungsmaximum agieren müssen, das Team von Trainer Christian Denk nicht gerade seinen besten Tag erwischen dürfen.

Dass der Sieg vor Wochenfrist der Psyche des Miezenkaders gut getan hat, ist für die Trainerin unzweifelhaft: „Es war wie eine Befreiung. Der Ehrgeiz, noch weitere Spiele zu gewinnen, ist ungebrochen. Wir sind motiviert und werden alles geben, um in den fünf noch ausstehenden Saisonspielen weiter zu punkten.“ Im Kader der Miezen fehlt weiter die verletzte Angela Petrovska.

DJK/MJC Trier (Kader): Melanie Eckelt, Aleksandra Baranowska – Hannah Sattler, Dovile Ilciukaite, Linsey Houben, Andrea Czanik, Vesna Tolic, Gabriella Szabo, Maja Zrnec, Dora Simon-Varga

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