Tipps für Camping-Anfänger

Der Deutsche Camping-Club, Deutschlands Camping-Fachverband, hat nachfolgend zehn Tipps für Camping-Anfänger zusammengestellt. Sie machen deutlich: Camping ist eine familienfreundliche Urlaubsform, bei der sich wirklich alle Interessen verwirklichen lassen. Nur eins ist Camping ganz bestimmt nicht: Langweilig!

— Seien Sie im Interesse Ihrer Erholung kreativ, auch wenn Sie bislang noch nicht beim Campen waren: Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, ohne komplizierte Anreise, Ferien auf einem Campingplatz zu machen.

— Beziehen Sie in die Urlaubsplanung alle Familienmitglieder mit ein. Jeder darf sagen, was er im Urlaub gerne machen möchte. Dann wird – gemeinsam – der Campingplatz gewählt.

— Planen Sie auch im Vorfeld schon Aktivitäten für ein oder zwei Schlechtwettertage. Selbstverständlich bekommt man heute aktuelle Informationen zu allen Ausflugszielen an der Campingplatzrezeption – wenn man sich aber vorher schon schlau gemacht hat, geht’s schneller, sich auf ein gemeinsames Programm zu einigen.

— Die Anreise/Unterkunft: Wenn Sie sich für Ihr Reiseziel entschieden haben, ist als nächstes die gewünschte Unterkunft dran. Wohnmobile haben viele Stau-, aber in der Regel nur begrenzte Zulademöglichkeiten, die, modellabhängig meist im Bereich zwischen 200 und 800 kg liegen. Und die Polizei kontrolliert – gerade in der Ferienzeit – auf diesem Gebiet verstärkt. Gespannfahren muss man vor allem als Anfänger unbedingt üben. Ansonsten hat man bei der Anreise mit dem Caravan den Vorteil, dass man vom Campingplatz aus mit dem Zugfahrzeug zu Ausflügen starten kann, und der Caravan bleibt stehen.

— Die Platzwahl: Wie oben bereits angedeutet: Alle entscheiden mit. Camping ist eine familienfreundliche Urlaubsform, bei der die Wünsche aller Beteiligten, gleich welchen Alters, einfließen sollen.

— Der Campingplatz: Ein Campingplatz ist häufig ein kleines Universum für sich. Wo in der Hauptsaison, je nach Platzgröße, schon mal einige tausend Menschen zusammen kommen können. Hier ist ein gewisses Maß an Rücksicht selbstverständlich. Um all das in entsprechende Bahnen zu lenken, gibt es die „Campingplatzordnung.  Über ihren Inhalt sollte man sich an der Platzrezeption schon bei der Anreise informieren.

— Der Urlaub: Camping soll für alle Beteiligten zum Urlaub werden. Dass funktioniert nur, wenn sich jeder auf dieses kleine Abenteuer einlässt. Es darf beispielsweise nicht sein, dass während des ganzen Urlaubs nur einer für Kochen und Abspülen zuständig ist, nur weil es daheim immer so ist.

— Die Ausflüge: Ein Campingurlaub heißt nicht, dass man sich für die Dauer des Aufenthalts auf seinem Stellplatz verbarrikadiert! Camper sind mobil, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, ob mit dem Auto oder, vom Platz aus, mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

— Campingplatz oder Stellplatz? Gerade für Anfänger sind Campingplätze empfehlenswert. Hier hat man die Infrastruktur, die über die kleinen Anfänger-Probleme hinweghilft und die beste Gelegenheit für Familienferien. Ein Stellplatz außerhalb von Campingplätzen ist häufig für Caravangespanne gar nicht zugelassen und meist auch nicht so umfassend ausgestattet, wie ein Campingplatz. Ein Aufenthalt im Wohnmobil empfiehlt sich hier vor allem dann, wenn vor Ort nur ein kurzer Stopp geplant ist.

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