Frische Luft mit wenig Aufwand


Moderne Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung verhindern Energieverluste

Regelmäßiges Lüften muss sein – und zwar zu jeder Jahreszeit. Frischluft tut unserem Wohlbefi nden gut und reguliert gleichzeitig das Raumklima, etwa im Hinblick auf die Feuchtigkeit. Daher führt auch in der kalten Jahreszeit am stetigen Luft austausch kein Weg vorbei.

Wer dazu das Fenster öffnet, freut sich zwar über die frische Luft – ärgert sich aber bei frostigen Außentemperaturen über die Wärmeenergie, die mit der verbrauchten Luft nach draußen entweicht. Entsprechend teuer muss anschließend „nachgeheizt“ werden. Mit Lüftungsgeräten, die über eine Wärmerückgewinnung verfügen, lässt sich dies vermeiden.

Lüft er wechselt nach einer gewissen Zeit die Richtung

Die klassische Fensterlüftung ist gerade in der kalten Jahreszeit ein kostspieliges Vergnügen: Dabei gehen über 50 Prozent der Wärmeenergie aus dem Raum verloren. Wohnungslüftungsanlagen hingegen können über 90 Prozent der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen.

Sogenannte Pendellüfter besitzen einen Wärmetauscher in ihrem Inneren, der Wärmeenergie aus der warmen Abluft aufnimmt, sobald diese abgeführt wird. Nach einer bestimmten Zeit wechselt der Lüfter die Richtung – dann wird über dasselbe Gerät frische Außenluft in den Raum geführt und im Wärmetauscher vorgewärmt. Ein kaltes, klammes Raumklima gehört damit der Vergangenheit an, Energieverluste werden vermieden.

Einfache Nachrüstung auch für den Altbau

Die Nachrüstung der kontrollierten Lüftung ist denkbar einfach: Pendellüfter werden direkt in der Außenwand eingesetzt, zusätzliche Rohrleitungen oder Ähnliches sind nicht erforderlich. Damit ist die Lösung auch sehr gut für die Altbausanierung geeignet. Der Lüfter arbeitet im 40-Sekunden-Takt, dabei sorgt ein integrierter Aluminium-Wärmetauscher für die Wärmerückgewinnung. Ein praktischer Zusatznutzen für Hausbesitzer: Da man die Fenster nicht mehr zum Lüften öffnen muss, bleiben je nach eingesetzten Filtern nicht nur störender Lärm, sondern auch Dreck, Staub und Pollen außen vor.

Gesundheitliche Auswirkungen

Wer komplett aufs Lüften verzichtet, muss mit negativen Folgen rechnen: Die Raumluftqualität sinkt, hinzu kommen gesundheitliche Auswirkungen, die sich durch Kopfschmerzen und Müdigkeit bemerkbar machen können. Auch für die Gebäudesubstanz hat eine schlechte Raumluft Konsequenzen: In einem Drei-Personen-Haushalt entstehen täglich bis zu zwölf Liter Wasser.

Wird diese Feuchtigkeit nicht abgeführt, kann die Feuchtigkeit an der kältesten Stelle des Raumes kondensieren und dort im schlimmsten Fall zu Schimmel führen. Besonders im Neubau führt daher kein Weg an einem Lüftungskonzept vorbei, aber auch für gedämmte Altbauten gibt es Lösungen.

Generationenvertrag Bausparen

Der Enkel will die erste eigene Wohnung kaufen, aber es fehlt noch Eigenkapital. Gut für ihn, wenn seine Großeltern vorausschauend einen Bausparvertrag abgeschlossen haben.

Auf deutschen Bausparverträgen liegen Milliardensummen. 27,8 Millionen Bausparverträge besaßen die Bundesbürger Ende 2017. Die Generation der heute über 60-Jährigen spart laut vorliegenden Zahlen weiter rege auf Haus, Wohnung oder neues Bad. 15 Prozent der Unterzeichner neuer Verträge gehörten 2016 laut dem Verband der Privaten Bausparkassen dieser Altersgruppe an. Nur neun Prozent waren unter 20 Jahre alt.

Schriftform empfohlen

Pläne ändern sich, Lebenssituationen auch. Möchte ein älterer Sparer seinen Bausparvertrag doch nicht selbst nutzen, kann er ihn zu Lebzeiten weitergeben. Begünstigte können bereits bei Vertragsabschluss angegeben werden. „Schenkungen eines Bausparvertrags sollten schriftlich vereinbart werden“, erklärt Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse. Bank und Bausparkasse stellen entsprechende Formulare bereit. „Der Begünstigte kann den Vertrag weiterführen. Neben dem Guthaben gehen auch erhaltene Wohnungsbauprämien auf ihn über.“

Wasserdicht vererben

Bausparverträge gehören wie Wertpapiere, Lebensversicherung oder sonstige Guthaben zur Erbmasse. In der Regel gilt daher die Erbfolge. Soll ein Bausparvertrag nicht an Ehegatten oder Kinder übertragen werden, füllen Erblasser eine Begünstigtenerklärung aus. Damit baut ein Erblasser auch einer möglichen Anfechtung des Testaments vor. „Bitte sprechen Sie ebenfalls die Bank oder Bausparkasse an, damit die Vereinbarung wasserdicht ist“, so die BHW Expertin.

Frühe Vorsorge – mehr Freiraum für Zukunftspläne

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