Behutsam umgebaut, saniert und erweitert


Das „neue“ Feuerwehrgerätehaus in Morbach-Haag wird eingeweiht

Nach umfangreichen An-, Umbau- und Sanierungsarbeiten ist das Feuerwehrgerätehaus im Morbacher Ortsbezirk Haag energetisch wie technisch auf dem neuesten Stand. Vor dem Hintergrund ständig wachsender Anforderungen an den Brand- und Katastrophenschutz ist damit das wesentliche Ziel erreicht: die Stärkung des Standorts der Stützpunktwehr im Ausrückbereich Haag-Merscheid. Das ansprechende Bruchsteingebäude erhielt nicht nur einen neuen Anbau mit Stellplatz für das bereits im April 2018 in Dienst genommene neue Tragkraftspritzenfahrzeug. Im Kellergeschoss gibt es nun auch neue Toiletten und Duschen für die Aktiven der Feuerwehr. Besonders wichtig war der Klimaschutzgemeinde Morbach zudem die energetische Sanierung, etwa durch Verbesserungen an der Bausubstanz. Außerdem wurden Elektro- und Lüftungsleitungen erneuert, Wände und Böden gefliest, das gesamte Erdgeschoss einschließlich Flur und Treppenhaus frisch gestrichen und das Raumkonzept optimiert. So sind nun die Türen höher, Stolperfallen wurden entfernt, die Beleuchtung ist optimiert und Sicherheits- und Brandschutztechnik sind auf den neuesten Stand gebracht.

So sah das Haager Feuerwehrhaus vor der Erweiterung aus.

Rund 460 000 Euro investierte der Bauträger, die Einheitsgemeinde Morbach, in die Ertüchtigung und Modernisierung des Gebäudes. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich an den Kosten der von August 2017 bis Oktober 2018 umgesetzten Arbeiten mit einer in Aussicht gestellten Förderung in Höhe von 73 300 Euro. Unabhängig davon haben bei Abbruch-, Räum- und Malerarbeiten nicht nur aktive Feuerwehrleute, sondern auch andere Bürger unentgeltlich mit angepackt und durch ihre Eigenleistungen zum Gelingen des Vorhabens beigetragen. In der Haager Wehr mit Wehrführer Joachim Schemer engagieren sich derzeit 39 Aktive – plus acht Jugendfeuerwehrleute, sieben Jungs und ein Mädchen.

Das Feuerwehrgerätehaus in der Kunibertstraße 21 wurde 1949 errichtet – als Stierstall des Dorfes, der später als Schlachthaus genutzt wurde. Bei den Umbauarbeiten wurde daher darauf geachtet, den Charakter des Gebäudes nicht zu verfälschen. Dass dies geglückt ist, können Interessierte bei der offiziellen Einweihung und Einsegnung selbst erleben. Die Gemeinde lädt dazu für Samstag, 30. März, ab 11 Uhr, ein.

Vor dem Altbau wurde ein optimaler Platz für eine Mitfahrbank
gefunden.

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