Gartenhaus und Pavillon


Praktisch, gemütlich, formschön: eine Oase im Grünen

Kein Schrebergarten ohne Laube – das ist klar. Doch die Tradition des Gartenhauses geht weit über diese einfachen Gebäude hinaus. Bereits im 16. Jahrhundert waren Pavillons fester Bestandteil höfischer Gärten: als Mittelpunkt prächtiger Festbankette und Feiern unter freiem Himmel.

Tea Time zwischen Rosenblüten

Typisch für einen Pavillon sind eine leicht erhöhte, idyllische Lage und ein von Pfählen gestütztes Dach. Die offenen Seiten gewähren freien Blick auf den Garten. Selbst bei einem kurzen Regenschauer sitzt man hier im Trockenen und kann die frische Luft genießen. Das Dach dient auch als Schutz vor zu intensiver Sonneneinstrahlung. Manche Pavillons besitzen zudem Flechtwände und Rankgitter für Rosen, Clematis und andere blühende Kletterpflanzen. Wenn der eigene Garten groß genug ist, bietet ein Pavillon verschiedene Vorteile. Er lässt sich als gestalterisches Element einsetzen, das dem Garten Atmosphäre verleiht.

Als Sitzgelegenheit wird er zu einer zusätzlichen Alternative zur Terrasse, die andere Perspektiven und Blickwinkel eröffnet. Denkbar ist auch, dass der Pavillon an einem Platz gebaut wird, wo zu bestimmten Tageszeiten die Sonne scheint – zum Beispiel zum Frühstück oder zum Nachmittagstee.

Je nach Größe lassen sich rund um den Pavillon Grill- und Gartenfeste mit Familie und Freunden feiern. Beim Bau eines Gartenhauses lohnt es sich, die Unterstützung eines Landschaftsgärtners in Anspruch zu nehmen. Große Fenster verleihen einem Gartenhaus Helligkeit, Offenheit und Ausblick ins Grüne.

Mit einer entsprechenden Größe und Einrichtung können sich die Besitzer hier einen gemütlichen Rückzugsort schaffen – etwa als Raum zum Lesen oder als Büro. Hier lassen sich multifunktionale Arbeitsräume einrichten, in denen sich in ruhigem, angenehmem Ambiente sogar Meetings mit Geschäftspartnern, Dienstleistern und Kunden abhalten lassen. Vom Anlegen eines Fundaments bis zur Installation von Licht, Wasser und Strom oder der Begrünung des Gartenhausdaches – auch größere Baumaßnahmen sind mit professionellem Know-how leicht und erfolgreich umzusetzen. So lässt sich das Gartenhaus auch als Sauna einrichten. Nach dem gesundheitsförderlichen Schwitzen können sich die Besitzer an der frischen Luft abkühlen. Mit angrenzender Outdoor-Dusche, Badebottich, Pool oder Schwimmteich wird der Garten zur privaten Wellness-Oase.

Standort für Mähroboter, Teichpumpe und Co.

Wer ein Gartenhaus baut, kann auch ganz praktische Beweggründe haben. Anstatt die Garage mit Gartenzubehör vollzustellen, lässt sich mit einem Gerätehaus Platz und Ordnung schaffen. Den Rasenmäher tauschen zwar immer mehr Gartenbesitzer gegen einen Mähroboter aus, doch auch der braucht eine Ladestation, die in einem Gartenhaus sicher und wetterfest aufgehoben ist.

Neben Geräten und Blumentöpfen finden hier auch Polster und Kissen für die Terrassenmöbel Platz. Da Stühle, Tische und Outdoor-Sofas im Winter kaum gebraucht werden, sind sie in der kalten Jahreszeit an einem Gartenhaus besser aufgehoben. Das Verstauen erhöht ihre Haltbarkeit je nach Material und Verarbeitung erheblich. Wenn man einen Teich im Garten plant, lohnt es sich, das Gartenhaus nicht allzu weit davon entfernt bauen zu lassen. Praktischerweise lässt sich die Teichpumpe darin unterbringen.

Wenn es so geplant ist, das es sich harmonisch in das Gesamtkonzept der Gestaltung einfügt, kann ein Gartenhaus interessante Strukturen, Materialien oder Farbakzente in den Garten bringen.

Kachelofen sorgt für Wohlgefühl

Der Kachelofen wurde mit modernster Heiztechnik auf heutige Anforderungen und Bedürfnisse
zugeschnitten. Er hat sich als Spender angenehmer, gesunder Strahlungswärme bewährt. Foto: djd/AdK - Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V.


Die Arbeitswelt befindet sich im ständigen Wandel. Tendenziell nimmt die Beschleunigung weiter zu, die Anforderungen steigen, die Eigenverantwortung wird größer. Umso mehr wächst die Sehnsucht nach der „Insel“, einem Ort, wo Körper und Geist in behaglicher Atmosphäre Entspannung finden.

Einen solchen Ort schaffen sich immer mehr Menschen im eigenen Zuhause: mit einem Kachelofen. Seit Jahrhunderten hat sich dieses uralte, aber mit modernster Heiztechnik auf heutige Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnittene Heizsystem als Spender angenehmer, gesunder Strahlungswärme bewährt.

Eine Studie belegt: Kachelofenbesitzer fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden tatsächlich überdurchschnittlich wohl, der Kachelofen ist das „Herzstück“ ihres Eigenheims. Hier verbringen sie entspannte Stunden im Kreis der Familie oder guter Freunde. Und hier werden frische Kräfte für die Anforderungen des Berufslebens geschöpft. Kachelofenbesitzer hoben in der Studie vor allem die wohlige Wärme des Kachelofens hervor, sie empfinden das Geborgenheitsgefühl und die Entspannung am Kachelofen als „ideale Erholung“. Dieses subjektive Empfinden hat objektive Gründe.

Das Geheimnis des Kachelofens steckt in seiner keramischen Oberfläche, seiner Speicherfähigkeit und dem hohen Anteil wohltuender Strahlungswärme, die er auf Menschen und Objekte im Raum verströmt. Gute Ofenkacheln besitzen eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit. Das heißt, sie strahlen ihre Vorräte an Wärmeenergie über einen längeren Zeitraum hinweg sanft und gleichmäßig wieder ab.

Lang- oder kurzwellig

Wie sich Wärmestrahlung auf den menschlichen Organismus auswirkt, hängt von ihrem Energiegehalt ab. Grundsätzlich gilt: Je geringer die Wellenlänge, desto höher ist die Energie. Kurzwellig und damit besonders energiereich ist beispielsweise ultraviolette und radioaktive Strahlung. Dagegen bewegt sich die sanfte Kachelofen-Strahlungswärme im langwelligen, deutlich energieärmeren Infrarotbereich. Bei gleicher Raumlufttemperatur wird Kachelofenwärme sehr viel intensiver empfunden als die vom Heizkörper verbreitete Konvektionswärme.

Das unterstützt zum einen die Entspannung der Muskulatur. Zum anderen belegen Messversuche von Forschungsinstituten: Kachelofenwärme fördert auch die Belastbarkeit des Menschen. Zudem hat Kachelofen-Strahlungswärme den positiven Nebeneffekt, dass die Raumtemperatur niedriger gehalten werden kann und die Luft dadurch weniger austrocknet.

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