Immobilien-Journal

Der Grundriss ist Basis für Wohlgefühl


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Bauherrenstudie: Aufteilung, Zahl und Größe der Räume sind wichtig

Hochzeit, Hausbau, Kinder, Familienleben, Ruhestand: Das ganz persönliche Traumhaus sollte Lösungen für jede Lebensphase und jedes Wohnbedürfnis bieten. Daher ist es besonders wichtig, Aufteilung und Größe des Eigenheims klug und weitsichtig zu planen. Der passende Grundriss ist die Basis für ein harmonisches Zusammenleben in den eigenen vier Wänden.

Umsichtige Planung

Dies ist das Ergebnis einer Bauherrenstudie eines Herstellers von Häusern in Holzfertigbauweise, bei der die befragten Häuslebauer angaben, dass die Größe nach der Bauqualität den zweithöchsten Einfluss auf die Zufriedenheit mit ihrem Eigenheim habe. Gleich dahinter rangieren die Aufteilung, Zahl und Abmessung der Räume auf dem dritten Platz in der Zufriedenheitsskala. Damit Bauherren den für sich passenden Grundriss finden, benötigen sie eine detaillierte, persönliche Beratung. Erfahrene Profis unterstützen bei den Überlegungen über die eigene Lebenssituation, Vorlieben, Wohnrituale, den Platz- und Rückzugsbedarf.

Viele Platzprobleme lassen sich dabei über einen geschickt gewählten Zuschnitt der Räume lösen. Ein großzügiges Entree bietet vielfältige Stauraumlösungen für Garderobe, Schuhe und Taschen. Mit einer Ankleide oder einem begehbaren Kleiderschrank gibt es im Schlafzimmer mehr Platz, ebenso wie dank eines Vorrats- oder Hauswirtschaftsraums in der Küche.

Wer zudem Stellflächen für Schränke und Regale oder Nischen für Einbaumodelle schon beim Grundriss berücksichtigt, erspart sich später unangenehme Überraschungen.

Kurze, barrierefreie Wege mit breiten Türen bieten die besten Chancen, sich im eigenen Zuhause bis ins hohe Alter wohlzufühlen. Erd- und Obergeschoss lassen sich so konzipieren, dass sie später auch als separate Wohneinheiten genutzt werden können.

Eine offene Küche eignet sich für Menschen, die Geselligkeit schätzen. Eine Tür oder Schiebetür zwischen Koch- und Wohnbereich verhindert, dass sich Gerüche ausbreiten, und garantiert die nötige Ruhe beim Kochen.

Wichtig sind auch Rückzugsmöglichkeiten für die Bewohner wie eine Leseecke, ein Hobby- und Fitnessraum oder Kinderzimmer, die mitwachsen und später auch zum Home Office werden können.

Ebenso kommt es auf die Ausrichtung der Räumlichkeiten an. Schlafzimmer im Norden heizen sich im Sommer nicht allzu stark auf. Für den Frühstücksplatz dagegen ist Morgensonne sehr willkommen.

Große Beliebtheit

Inzwischen ist in Deutschland jedes fünft e neu genehmigte Ein- oder Zweifamilienhaus ein maßgeschneidertes Modell in Fertigbauweise. Gründe dafür sind die Bauqualität, die Größe und Energieeffizienz, der flexible Grundriss sowie die Ausstattung der im Werk vorproduzierten Eigenheime.

Der Energie-Check fürs Zuhause


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Eine individuelle Energieberatung sorgt für Orientierung bei der Modernisierung und ist auch beim Kauf einer Immobilie sehr empfehlenswert. Foto: djd/Qualitätsgedämmt e.V./Andreas Pacek

In einer individuellen Energieberatung den Sanierungsbedarf ermitteln

Muss als erstes die alte Heizungsanlage raus oder empfiehlt sich zunächst eine Dämmung? Und wie wichtig ist es, gleichzeitig auch die Fenster austauschen zu lassen? Vielen Hauseigentümern, die ein altes Wohngebäude energetisch auf die Höhe der Zeit bringen wollen, fehlt es bei derartigen Fragen am entsprechenden Fachwissen. Dabei haben eine gute Planung und die richtige Reihenfolge wesentlichen Einfluss auf die Modernisierung. So genügt beispielsweise für eine neue Heizung eine deutlich geringere Heizleistung, wenn vorher die Fassade gedämmt wurde und sich dadurch der Energiebedarf des Gebäudes deutlich verringert. Vor den ersten Sanierungsmaßnahmen empfiehlt es sich daher stets, unabhängige Hilfestellung durch einen Energieberater in Anspruch zu nehmen.

Fahrplan zur energetischen Sanierung

Energieberater sind die erste Anlaufstelle für die Bestandsaufnahme des Gebäudes und für die Ermittlung der sinnvollen Sanierungsmaßnahmen. Eine Analyse mit der Wärmebildkamera fördert mögliche Schwachstellen in der Gebäudehülle zutage, zusätzlich nimmt der Fachmann die Fassade und den technischen Stand der Gebäude- und Heiztechnik unter die Lupe. Als Resultat erstellt er eine Empfehlungsliste, welche die Hauseigentümer als Sanierungsfahrplan nutzen und schrittweise, passend auch zum individuellen Budget, abarbeiten können. Wichtig zu wissen: Die Beratung ist für eine finanzielle Förderung der Sanierungsmaßnahmen durch die KfW verpflichtend vorgeschrieben. Ohne Energieberatung besteht also kein Anspruch auf Förderung. Gleichzeitig verfügt der Experte auch über den entsprechenden Durchblick im Förderdschungel und kann über mögliche Zuschüsse informieren. Allerdings ist die Berufsbezeichnung „Energieberater“ in Deutschland nicht geschützt, die Qualität der Leistungen kann daher sehr unterschiedlich ausfallen. Um einheitliche Standards sicherzustellen, bietet etwa das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) die Möglichkeit, Ansprechpartner vor Ort zu finden.

Heizkosten senken und den Immobilienwert steigern

Beim Thema Sanieren denken viele Hausbesitzer zuvorderst daran, Energie zu sparen, Heizkosten zu senken und somit die Umwelt zu entlasten. Daneben bietet etwa eine Dämmung der Fassade weitere Vorteile. So trägt eine gut geplante und fachkundig ausgeführte Modernisierung ganzjährig zu einem besseren und gesünderen, weil ausgeglichenem Raumklima bei: warm im Winter, kühl im Sommer. Zudem ist das energetische Sanieren immer auch eine Investition in den Wert des Gebäudes, ob für eine bessere Vermietbarkeit oder einen späteren Verkauf.

Energieberatung bei Kauf oder Verkauf einer Immobilie

Auch bei einer geplanten Vermietung, dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie sind Energieberater wichtige Ansprechpartner. Ihre Bestandsaufnahme liefert die Grundlage für das Ausstellen eines Energieausweises entsprechend der Energie-Einsparverordnung (EnEV). Dieser ist beispielsweise für Hausbesitzer, Vermieter und Eigentümergemeinschaft en verpflichtend, die eine Wohnimmobilie verkaufen oder vermieten wollen. Auch potenzielle Käufer sollten einen Energieberater hinzuziehen: Er kann vor der Unterschrift über den Sanierungsbedarf und die damit verbundenen Kosten informieren.

Nachhaltiger Neubau


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Nachhaltig und zukunftsfähig: Wer auf baubiologisch wertvolle und schadstoffgeprüfte Baustoffe setzt, erhält garantiert ein gesundes Wohnklima: Foto: Bau-Fritz GmbH & Co. KG

Zukunftsorientiertes Denken zahlt sich für Bauherren aus

Modern, energiesparend und ohne Schadstoffe möchten viele Bauherren ihr neues Haus errichten. Wer einige einfache Grundsätze berücksichtigt, wird mit niedrigen Betriebs- und Unterhaltskosten belohnt und kann sich über einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden freuen. Eventuelle Mehrkosten für Planung und Bauen machen sich da für Bauherren schnell bezahlt. Ziel eines nachhaltigen Hausbaus ist, über die gesamte Lebensdauer eine umweltgerechte, ressourcenschonende und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung zu erreichen.

Sonnenverwöhnter Bauplatz für positive Energiebilanz

Für die Wahl des Grundstücks sind nicht nur Lage und Schnitt Ausschlag gebend, auch für den künftigen Energieverbrauch können hier schon die Weichen gestellt werden. Ideal: ein Grundstück in windgeschützter Lage ohne Verschattungen, damit die Sonneneinstrahlung genutzt werden kann. Geht es um die Optik des geplanten Hauses, sollten Bauherren einer einfachen und kompakten Form (wie bei einem Würfel) den Vorzug geben. Sie punktet mit einem erheblich geringeren Energiebedarf als Häuser mit vielen Vorsprüngen, Erkern und Gauben, die zusätzlich noch den lückenlosen Wärmeschutz erschweren.

Beim Grundriss ist die Ausrichtung der Zimmer entscheidend. Große Fenster an der Südfassade erzeugen solare Gewinne. Wer Wohn-, Ess- und Kinderzimmer möglichst nach Süden hin ausrichtet, versorgt sie mit einem Maximum an Licht und Wärme, was besonders im Winter wichtig ist. Moderne Verschattungssysteme verhindern eine Überhitzung im Sommer. Nebenräume wie Küche, Bad und Treppenhaus können dagegen ruhig nach Norden hin liegen.Bauherren, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, sollten sich für Baustoffe entscheiden, die aus nachwachsenden und gut recycelbaren Rohstoffen bestehen. Den Vorzug erhalten darüber hinaus Materialien, die langlebig sind und später ohne große Kosten für Wartung, Reinigung und Pflege auskommen. Haben die verwendeten Baustoffe einen ähnlich langen Lebenszyklus, muss weniger ausgetauscht werden und der Hausbesitzer spart die Kosten für vorzeitige Sanierungsmaßnahmen.

Effiziente und flexible Haustechnik

Die günstigste Energie ist die, die man gar nicht erst verbraucht. Deshalb gehören energetisch optimierte Konzepte für die Haustechnik zu den wichtigsten Voraussetzungen für Nachhaltigkeit. Zum Einsatz kommen erneuerbare Energien, um den Heizwärmedarf zu senken.Intelligente Haustechnik-Konzepte sorgen für eine kontrollierte Be- und Entlüftung, Systeme zur Beleuchtungssteuerung verringern den Stromverbrauch. Und wer Regenwasser sammelt und für Waschmaschine und Toilettenspülung einsetzt, spart darüber hinaus Wasserkosten und schont natürliche Ressourcen..

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