Gut versorgt – Pflege Ratgeber

So lässt es sich bis ins hohe Alter leben


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Selbstbestimmte Wohn- und Lebensformen für jeden persönlichen Bedarf sind bei den Senioren gefragt

Die Zeiten ändern sich – die Lebensumstände auch. Das demographische Altern unserer Gesellschaft zieht einen wachsenden Bedarf nach den unterschiedlichsten selbstbestimmten Wohn- und Lebensformen nach sich. Die neuen Anforderungen an das Leben und Wohnen im Alter können mit vielfältigen alternativen Angeboten erfüllt werden. Manchmal ist es jedoch nicht so einfach für die Betroffenen und Angehörigen, sich angesichts der Fülle von Möglichkeiten umfassend zu informieren.

Seniorenbetreuung und ambulante Pflege

Wenn es soweit ist, dass man jemanden braucht, weil die alltäglichen Dinge nicht mehr so möglich sind, ist die Betreuung in den eigenen „Vier Wänden“ zunächst eine Nahe liegende Pflegeform. Die häusliche Pflege ermöglicht den Senioren, in ihrem eigenen vertrauten familiären Umfeld versorgt zu werden. Dies wird in der Regel von den Pflegebedürftigen gegenüber der Unterbringung in einem Heim bevorzugt.

Neben der Versorgung durch Familienangehörige bieten auch ambulante Pflegedienste oder Sozialstationen Unterstützung an. Seit Einführung der Pflegeversicherung ist die Anzahl ambulanter Pflegedienste stetig angestiegen.

Mehr als zwei Millionen Menschen nehmen jeden Monat die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch. Dabei erhält der überwiegende Teil ambulante Leistungen. Diese können von verschiedenen Trägern übernommen werden, wie Sozialstationen (DRK, Caritas, Diakonie) sowie den regionalen Pflegedienstleistern. Dabei umfasst das Spektrum der Hilfsangebote die häusliche Krankenpflege bis hin zur hauswirtschaftlichen Betreuung.

Die meisten Menschen wünschen sich, in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Vor allem aber wollen Ältere ihre Selbstständigkeit bewahren und möglichst eigenverantwortlich ihren Alltag organisieren. Wenn jedoch die Kräfte nachlassen oder die Mobilität abnimmt, ist es notwendig, jederzeit und spontan Hilfe zu bekommen.

Gut versorgt - Pflege Ratgeber


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Wenn stationäre Pflege eine Option ist


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Wenn die Hilfs- und Unterstützungsangebote für die Versorgung zu Hause nicht mehr ausreichen, müssen Menschen sich im Alter ein neues Zuhause in einem Pflegeheim suchen. Häufig übernehmen die Angehörigen das. Ist der Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim beschlossene Sache, beginnt die Suche nach der passenden Einrichtung. Wer noch keine feste Vorstellung hat oder sich einfach unsicher ist, kann sich frühzeitig beraten lassen.

Hilfe suchen und finden
Pflegekassen, Sozialämter oder Altenhilfeabteilungen in den Kommunen halten dazu kostenlose Informationsbroschüren und Kurzbeschreibungen von Heimen bereit. Auch Seniorenvertretungen können bei der Suche hilfreich sein. Für demenzkranke Menschen sind die regionalen Alzheimer Gesellschaften eine wichtige Anlaufstelle.
Wer bereits eine Vorauswahl getroffen hat, sollte Angebote möglichst miteinander vergleichen. Dafür zunächst vielleicht einen Heimprospekt, eine Leistungsbeschreibung, einen Heimvertrag als Muster sowie die Hausordnung der Einrichtungen, die eventuell in Frage kommt, anfordern.
Prüfen Sie, welche Leistungen in der Grundversorgung vom Heimentgelt abgedeckt werden und was als so genannte Zusatz- oder Wunschleistung gesondert abgerechnet wird. Zusatzleistungen müssen vom Heimbewohner selbst getragen werden. Ein Preisvergleich lohnt sich also. Vereinbaren Sie mit der Heimleitung einen unverbindlichen Besuchstermin. So können Sie sich ein besseres Bild von den Räumlichkeiten, sozialen Angeboten und vom Pflegepersonal machen.
Für Unschlüssige bieten viele Heime auch die Möglichkeit des Probewohnens an. Besteht ein gesetzlich festgestellter Pflegebedarf, so kann das Probewohnen eventuell auch über die Kurzzeitpflege finanziert werden.

Betreutes Wohnen liegt im Trend
Seit einigen Jahren wird für Senioren verstärkt das Betreute Wohnen oder Service-Wohnen angeboten. Das Prinzip dieser Wohnungen ist immer gleich: Neben der Wohnung, die Sie kaufen oder mieten können, werden Ihnen verschiedene Serviceleistungen wie zum Beispiel Hausnotruf, Vermittlung von Hilfeleistungen, Wohnungsreinigung, Mahlzeitendienste, Hausmeistertätigkeiten oder Pflege angeboten. Einige dieser Leistungen sind bereits in einer monatlichen Pauschale enthalten, die Sie bezahlen müssen, egal, ob Sie die darin enthaltenen Leistungen nutzen oder nicht. Andere Dienstleistungen können Sie je nach Bedarf abrufen. Diese werden dann gesondert berechnet. Welche Leistungen in der Pauschale enthalten sind und welche Zusatzleistungen angeboten werden, entscheiden die Anbieter.
Da der Begriff „Betreutes Wohnen“ nicht geschützt ist, verbergen sich dahinter sehr verschiedene Konzepte. Die Angebote reichen von Wohnungen, die eng an ein Altenheim angegliedert sind, über seniorengerechte Wohnungen im normalen Wohnungsbau, die nur einen Hausmeisterdienst bieten, bis hin zu eher hotelähnlichen Immobilien mit Sauna, Wellness und Auslandsreisen im Angebot.

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