Wenn das Naturkino „unscharf“ ist

Fenster richtig reinigen und pflegen

Spätestens, wenn der Blick aus dem Fenster „unscharf“ ist, wird es endgültig Zeit: Schmutzige Glasoberflächen bereiten niemandem Freude und eine Grundreinigung nebst ausgiebiger Fensterpflege ist angesagt.

Die Grundregel bei der Fensterreinigung lautet: Immer von oben und von außen putzen, sonst putzt man doppelt. Die Pflege der Beschläge kann beispielsweise zu einer weiteren Verschmutzung der Verglasung führen, deshalb wird mit den Beschlägen immer begonnen. Etwas Öl beseitigt Quietschgeräusche und macht das Fenster wieder leicht und leise bedienbar.
Dann kommt der Rahmen dran: Für jedes Rahmenmaterial gibt es passende Reinigungs- und Pflegemittel. Holzrahmen profitieren von besonders sanften Holzreinigern und Holzpflegemitteln, Metall- und Kunststoffoberflächen reinigt man mit Neutralreiniger und Schwamm oder Tuch, eloxierte Aluminiumprofile mit Neutralreiniger und Faservlies und lackbeschichtete Profile mit Neutralreiniger inklusive Politurzusatz und Faservlies.
Die Dichtungen des Fensters freuen sich über eine Behandlung mit einer im Fachhandel erhältlichen Pflegemilch. Nicht vergessen werden sollten zudem die Wasserabläufe, die sich unten im Rahmen des Fensters befinden. Diese können – vorsichtig – mit einem kleinen Schraubenzieher von Dreck und toten Insekten befreit werden. Am Schluss kommt die Verglasung an die Reihe: Hier hilft ein Haushaltsreiniger ohne Scheuerzusätze oder ein möglichst PH-neutraler Reiniger. Weitere Hilfsmittel sind ein Schwamm oder ein Gummiabstreifer mit Schwamm, wie sie auch für das Auto Verwendung finden.
Ganz wichtig beim Fensterputz: Viel Wasser verwenden, sonst kann es Kratzer geben. Außerdem dürfen von außen beschichtete Gläser und selbstreinigende Gläser nur nach Herstellerangaben gereinigt werden. Wer sich die Fensterpflege selbst nicht zutraut, kann einen Wartungsvertrag beim Fensterfachbetrieb abschließen oder für die Reinigung einen guten Fensterputzer beauftragen.

Ende des Parkens


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Wenn jemand über längere Zeit bestimmte, nicht vertraglich zugesicherte Flächen unwidersprochen für das Parken seines PKW nutzen kann, dann erwächst daraus noch kein „Ewigkeitsrecht“. Der Eigentümer kann nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS auch nach längerer Zeit noch auf ein Beenden dieses Zustandes pochen.(Amtsgericht Frankfurt, 33 C 767/17)

Der Fall: Vor einem Haus befanden sich neben einer Feuerwehreinfahrt Nischen, in denen ein PKW Platz fand. Ein Mieter stellte darin seine Autos ab, brachte sogar Hinweisschilder an, die die Plätze als von ihm genutzt deklarierten. Dann aber untersagte der Eigentümer in mehreren Schreiben diese Praxis. Er forderte den Mieter ultimativ auf, seine Autos dort nicht mehr abzustellen. Der Betroffene verwies auf das über längere Zeit praktizierte Parken in diesen Nischen in der Vergangenheit. Nie habe es deswegen Beanstandungen gegeben.

Das Urteil: „Selbst eine langwährende Duldung der unentgeltlichen tatsächlichen Nutzung“ sei nicht als unwiderrufliche Gestattung zu betrachten, entschied das Amtsgericht Frankfurt/Main. Grundsätzlich sei ein Mietvertrag daran orientiert, dass Wohn-/Nutzfläche gegen Entgelt überlassen werde. Deswegen habe der Mieter nicht erwarten dürfen, dass er sich dauerhaft auf seine nicht vertraglich fixierte „Sonderregelung“ berufen könne.

Ungenutzte Räume wiederbeleben


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Auch muffige, feuchte Zimmer können wieder vielfältig nutzbar werden

Ob das alte Reich der erwachsen gewordenen Kinder oder das selten bewohnte Gästezimmer – ungenutzte Räume gibt es in vielen älteren Häusern. Viel zu schade, um sie einfach leer stehen zu lassen.

Denn mit überraschend wenig Aufwand lassen sich viele Ideen verwirklichen. Etwa der schon lange erträumte Fitnessraum oder die Sauna. Oder ein Ort, der endlich genug Platz für Hobbys oder Partys bietet. Geht es dann an die Renovierung, steht für immer mehr Menschen das Thema Wohngesundheit an erster Stelle. Und da die Wände die mit Abstand größte Fläche eines Raumes ausmachen, liegt das Hauptaugenmerk auf den hierfür verwendeten Materialien. Sie sollten schadstofffrei sein, für eine gesunde Raumluft sorgen und sich auch für Aktivräume eignen.

Entsprechend renoviert kann der ungenutzte Keller zum Partyraum werden. Fotos: Heck Wall Systems

Besonders empfehlenswert sind mit Kalkfeinputz veredelte Wände. Der Naturbaustoff macht sich vor allem in älteren Häusern – die nicht selten an einem Feuchtigkeitsproblem leiden – besonders gut und verfügt über viele positive Eigenschaften: Die besonders gute Diffusionsfähigkeit das Materials sorgt von Anfang an für ein ausgeglichenes Raumklima. Kalkfeinputz nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie erst nach und nach wieder ab.
Das Ergebnis ist ein ausgeglichenes Raumklima, das sich unmittelbar auf die Wohlfühlatmosphäre eines Zimmers auswirkt. Bei der Herstellung des Putzes wird konsequent darauf geachtet, dass keine Weichmacher, Konservierungs- oder Lösungsmittel zum Einsatz kommen. Der Kalkfeinputz besteht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen wie Kalkstein, Quarz, Sand und Marmor und ist so auch für besonders empfindliche Menschen, etwa Allergiker oder Kinder, geeignet. Zum Wohlbefinden trägt noch eine weitere Eigenschaft des Rohstoffes Kalk bei. Denn dieser ist von Natur aus alkalisch und besitzt einen hohen Anfangs-pH-Wert. Das wirkt desinfizierend und beugt der Schimmelbildung vor, gerade in älteren Häusern häufig ein Problem. Die feinen Sporen können in höherer Konzentration Allergien und andere Gesundheitsbeschwerden auslösen.
Als Finish zur farblichen Gestaltung empfiehlt sich die Verwendung einer Silikatfarbe. Voraussetzung für behagliche Räume sind natürlich trockene Wände. Wenn es aber ein dauerhaftes Feuchtigkeitsproblem gibt, liegt es oft an einer defekten oder fehlenden Abdichtung. Zur Ursachenbekämpfung kann man auf eine unaufwendige Lösung setzen: Eine lösungsmittelfreie Injektionscreme wird über kleine Bohrlöcher in das Mauerwerk gespritzt. Dadurch entsteht eine Sperre gegen die aufsteigende Feuchtigkeit. Dichtungsschlämme schiebt dann zusätzlich von außen eindringender Feuchtigkeit einen Riegel vor. So lassen sich muffige alte Zimmer mit nur wenigen Schritten wieder in frische Aktivräume verwandeln.

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