So haben Einbrecher das Nachsehen

Im Smart Home lassen sich Komfort und effektiver Einbruchschutz verbinden

Nirgendwo fühlen wir uns so sicher und gut aufgehoben wie in den eigenen vier Wänden. Doch ein Einbruch kann dieses Sicherheitsgefühl nachhaltig untergraben. Selbst wenn die materiellen Schäden überschaubar bleiben, müssen viele Opfer oft über längere Zeit psychologische Betreuung in Anspruch nehmen. Eine Investition in den Schutz vor Einbrüchen lohnt sich daher doppelt - und lässt sich heute mit dem Komfort moderner Smart-Home-Systeme verbinden. So kann man in ein Hausautomationssystem verschiedenste Komponenten integrieren und Programmierungen so vornehmen, dass sie das Haus und seine Bewohner schützen. Vier Tipps zum Einbruchschutz:
• 1. Anwesenheit simulieren: Einbrecher meiden bewohnte Häuser. Die Rollläden gehen auf und zu, das Licht wird ein- und ausgeschaltet. Wenn ein Hausautomationssystem diese Funktionen zeit- oder sensorgesteuert ausführt, wirkt das Haus auch dann bewohnt, wenn niemand zuhause ist. Einbrecher bevorzugen aber leerstehende Gebäude.
• 2. Motorisierte Rollläden unterstützen den mechanischen Einbruchschutz. Rollladenantriebe mit integrierten Scheibenbremsen setzen Hochschiebeversuchen erheblichen Widerstand entgegen. Da Einbrecher laut Kriminalstatistik in der Regel nach drei bis fünf Minuten aufgeben, wenn sie nicht ins Haus gelangen können, bietet diese Hochschiebehemmung einen guten Schutz. Und das Smart-Home-System sorgt automatisch dafür, dass die Rollläden abends auch geschlossen sind.
• 3. Zentraler Schließbefehl: Auf Knopfdruck ist alles gesichert. Ist die Haustür fest verschlossen, sind Terrassentür und Fenster zu und die Rollläden unten? Mit der entsprechenden Ausstattung lassen sich alle Komponenten zu einem zentralen Schließbefehl vernetzen, der die Haussicherung per Knopfdruck erledigt – inklusive der Aktivierung einer Alarmanlage. So kann man ganz entspannt aufbrechen, egal ob zu einem kurzen Einkaufsbummel oder einer längeren Urlaubsreise.
• 4. Alarmfunktionen warnen und schützen. Außenkameras, Bewegungs- und Öffnungsmelder erfassen mögliche Eindringlinge bereits, bevor sie Unheil anrichten können. Im Ernstfall lösen die smarten Wächter einen Vor-Ort-Alarm aus und versenden gleichzeitig eine Push-Benachrichtigung mit Live-Video an die Eigentümer. So können sich diese auch von unterwegs ein Bild machen, was zu Hause los ist, und gegebenenfalls die Polizei oder einen Sicherheitsdienst aktivieren. Ebenso lassen sich weitere automatische Funktionen programmieren, zum Beispiel „alle Rollläden schließen“ oder „Beleuchtung an“. Dadurch werden Einbrecher wirkungsvoll abgeschreckt.

Brandschutz im Smart Home

Rauchmelder sind heute gesetzlich vorgeschrieben. Weitaus mehr Sicherheit als einzelne Rauchmelder in der Wohnung bieten vernetzte Sensoren, die mit einem Smart Home-System verbunden sind. Zum einen werden bei einem Feueralarm alle Rauchmelder ausgelöst, so
dass man die Warnung auch in entlegenen Gebäudeteilen nicht überhören kann. Zum anderen lassen sich weitere Sicherheitsfunktionen automatisch aktivieren, zum Beispiel, dass alle Rollläden hochfahren und die Schlösser entriegelt werden, um den Bewohnern Fluchtwege nach draußen zu öffnen.

Moderne Rollladenantriebe setzen Aufhebelungsversuchen durch Einbrecher erheblichen Widerstand entgegen.

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