DJK/MJC Trier – HSG Gedern/Nidda

Freitag, 11. Januar, um 19.30 Uhr in der Arena Trier

Das nächste „Vier-Punkte-Spiel“ für die Miezen: Anti-Abstiegsgipfel gegen Gedern/Nidda

In einem richtungweisenden Spiel im Kampf gegen den Abstieg trifft Frauenhandball-Zweiligist DJK/MJC Trier am Freitag (19.30 Uhr, Arena Trier) im Kellerduell auf die HSG Gedern/Nidda. Erst am vergangenen Spieltag übergaben die Miezen mit dem Sieg in Lintfort die Rote Laterne an den Aufsteiger, der nun mit einem Punkt Rückstand auf dem letzten Tabellenplatz liegt.

Im 14. Saisonspiel treten die Miezen erst zum fünften Mal zu Hause an. Ein Fakt, der die Hoffnungen auf eine Aufholjagd in der Rückrunde nährt und das entscheidende Plus im Kampf gegen den Abstieg werden soll. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Rückrunde soll gegen die Hessinnen gegangen werden. Dazu bedarf es nach Überzeugung von Trainerin Elena Vereschako „einer Teamleistung wie in Lintfort und der lautstarken Unterstützung unserer Fans“.
Allerdings plagen die Miezen vor dem „Anti-Abstiegsgipfel“ Personalsorgen. Torfrau Melanie Eckelt, die sich gerade beim Sieg in Lintfort als großer Rückhalt erwies, steht in den nächsten zwei Wochen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Ob Vesna Tolic eingesetzt werden kann, ist noch offen – die Rückraumspielerin klagt seit dem letzten Spiel über Knieschmerzen. Dagegen besteht berechtigte Hoffnung, dass die an einer Erkältung laborierende Dora Simon-Varga bis zum Spieltag wieder fit wird.
„Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, sagt Vereschako, „ändern können wir es ohnehin nicht. Wir bereiten uns konzentriert auf den kommenden Gegner vor und werden der Mannschaft einen klaren taktischen Plan an die Hand geben, der uns den nächsten Sieg bescheren soll.“
Besonderes Augenmerk werden die Miezen dabei sicherlich auf Kristin Amos richten. Der Turm im Rückraum der Gäste überragt mit einer Größe von 186 cm Gegen- und Mitspielerin deutlich und hat diesen Vorteil bisher zu 87 Saisontoren genutzt – Platz 4 in der Torjägerinnen-Tabelle.
Sie wird oft effektiv von Kirsten Schindler in Szene gesetzt, die immerhin auch schon 50 Treffer erzielt hat und darüber hinaus aber auch eine effektive Zuspielerin für Leonie Nowak am Kreis ist. Am vergangenen Wochenende unterlag der Neuling nur deshalb in Kirchhof mit 23:29, weil man das überragende Duo Sabljak/Visser nicht in den Griff bekam, die gemeinsam 21 Tore markierten.
DJK/MJC Trier (Kader): Aleksandra Baranowska – Angela Petrovska, Hannah Sattler, Lindsey Houben, Andrea Czanik, Vesna Tolic (?), Dovile Ilciukaite, Gabriella Szabo, Maja Zrnec, Dora Simon-Varga (?)

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