Saft, Pfeffer, Charme: Typisch Paprika!

Saft, Pfeffer, Charme: Typisch Paprika!


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Ursprünglich stammt die Paprika aus Südamerika und ist bereits seit 5000 v. Chr. bekannt. Die intensive Züchtung von Gemüsepaprika begann aber erst vor ungefähr einhundert Jahren. Vorher wurde die Paprika auf Grund ihrer pfeffrigen Schärfe lediglich zur Gewürzgewinnung genutzt. Heute ermöglichen neue Sorten den Anbau milder Paprika, die als Gemüse verzehrt werden kann.
Keine Spur von seinem Charme verliert das bunte Gemüse, wenn es in Olivenöl mariniert (im Ofen gebacken, dann gehäutet und in Öl und gerne auch Essig und Gewürzen eingelegt) oder roh in Stiften oder Streifen mit einem Dip oder Dressing serviert wird.
Und auch in pikanten Salsas aus verschiedenen Früchten, scharf gewürzt als Relish sowie püriert in einer der vielen Paprikasaucen kommt er gut zur Geltung.
Etwas sanfter und süßer schmeckt Paprika gekocht, gebraten, gefüllt oder überbacken, auf der Pizza, unterm Grill oder im Auflauf. In ungezählten Rezepten findet er mit der entfernt verwandten Tomaten zusammen (ungarisches Lecso), gerne ergänzt durch Mittelmeergemüse und -kräuter (provenzalisches Ratatouille) bzw. Ziegen- oder Schafskäse (griechischer Salat). Dann sind da natürlich noch die Aromapartner Zwiebel bezeihungsweise Knoblauch sowie Paprika- oder Chilipulver, seinen nächsten Verwandten aus der scharfen Familie der Gewürzpaprika.
Gemüsepaprika gibt es in den drei Ampelfarben rot, gelb und grün. Grüne werden in der Regel unreif geerntet. Sie schmecken daher etwas herber. Die Roten haben das meiste Aroma und übrigens auch die meisten Vitalstoffe – Vitamin C! Freilandpaprika kommen ab dem Sommer bis zum Herbst auf unsere Märkte, meist aus den Mittelmeerländern und zum Teil aus Südosteuropa.
Die Balkanländer schicken den grünen, dünnwandigen Spitzpaprika in die türkischen Läden.
Paprika sind wahre Allrounder: Ob roh, gegart, geschält oder gegrillt – Paprika sind aus der Alltagsküche nicht mehr weg zu denken. Die grüne Paprika wird unreif geerntet und kann durch Nachreife noch leicht rötlich nachfärben. In der weiteren Reife werden die Paprika gelb und vollausgereift sind sie rot. Umgekehrt werden violette, braune und schwarze Paprika während der Reife grün. Im Verlauf der Reife werden Paprika immer süßer. Die süßesten Sorten sind rote und orange Paprika.
Paprika sind unter den Gemüsen Spitzenreiter im Vitamin C-Gehalt, der je nach Reifegrad variiert. Grüne Paprika enthalten ungefähr 150 mg Vitamin C auf 100 Gramm Frischgewicht, das entspricht 150 Prozent des Tagesbedarfes. Rote Paprika bringt es sogar auf 300 mg pro 100 Gramm Frischgewicht. Zudem sind Paprika reich an Vitamin A, Kalium, Vitamin B6 und Folsäure.

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